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Amazon ist und bleibt der Branchenführer – warum eigentlich? (Marc Schmidt)


Autor:
Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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25.01.2017, 2868 Zeichen

Weihnachten liegt nun einen Monat zurück und allmählich berichten die ersten Einzelhändler über den letztjährigen Verkaufserfolg. Besonderer Fokus vieler Anleger liegt dabei auf Amazon (WKN: 906866 / ISIN: US0231351067). Als Branchenführer nimmt Amazon dabei eine ganz besondere Rolle ein – warum eigentlich?

Vor zehn Jahren hätte noch niemand auf die dominante Rolle von Amazon gesetzt. Doch heute ist es egal, in welchem Land (mit Ausnahme von China) das Shopping im Internet stattfindet. Amazon ist bei vielen Käufern erste Wahl – kein Wunder. Neben einer umfassenden Produktauswahl hat es Amazon geschafft auch alle kleineren Nischen zu besetzen, wenn nicht selbst oder durch Übernahmen werden eben Spezialanbieter eingebunden. Das entsprechende Produktsortiment umfasst nicht nur die in der Grafik gezeigten Elektroartikel. Dennoch spielt Amazon hier bereits eine gewaltige Rolle.

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Und so kommt es, dass das Weihnachtsgeschäft jedes Jahr von neuem zu einer Belastungsprobe für die Konzernlogistik von Amazon wird. Es wird immer mehr bei dem Online-Händler bestellt und diese Prozesse setzen im Hintergrund gewaltige Anstrengungen bei den Amazon-Lagern (von denen es immer mehr gibt) und den Paketlieferanten voraus. Inzwischen setzt Amazon sogar darauf auch den letzten Schritt zum Kunden selbst zu übernehmen. Am Ende ist das folgerichtig, denn eine Armada von Amazon-Boten hätte perspektivisch noch mehr Möglichkeiten die Verkäufe in der Fläche zu fördern. Vom Versand per Drohne oder Roboter wollen wir jetzt einmal überhaupt nicht phantasieren.

Soweit so gut. Aber Amazon kann noch mehr. Mit dem Cloud-Angebot für Unternehmen (AWS) schafft Amazon sich zugleich die nötige Infrastruktur, um mit Streaming-Diensten die Welt noch weiter umzukrempeln. Nachdem klassische Medienformen wie Bücher, Tonträger und Fernsehen zunehmend online stattfinden, konzentriert sich Amazon auch hierauf. Die bisherigen Anstrengungen haben zwar noch nicht dazu geführt, dass Amazon hier eine marktbeherrschende Stellung inne hätte, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Die Basis ist gelegt.

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Aus Anlegersicht bleibt eigentlich nicht viel zu sagen: Der langfristige Chart der Amazon-Aktie geht klar noch oben. Kurzfristige Dellen waren immer eine gute (Nach-)Kaufgelegenheit. Die Zahlen am 2. Februar dürften es wieder mal beweisen. Analysten erwarten ein Umsatzwachstum um 25 Prozent und EPS-Anstieg um 35 Prozent. Das muss man nicht näher kommentieren.

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Bildnachweis

1. Amazon, Ken Wolter / Shutterstock.com , Ken Wolter / Shutterstock.com

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