16.12.2016, 4367 Zeichen
Nach den jüngsten Enttäuschungen in Form rückläufiger Umsätze und sinkender iPhone-Verkaufszahlen dürfte man sich bei Apple auf das restliche Weihnachtsgeschäft 2016, aber vor allem auf das kommende Jahr freuen.
Bei der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftsergebnisse am 25. Oktober musste Apple einräumen, dass der Konzern mit dem Apfel im Logo zum ersten Mal seit 2001 in einem Fiskaljahr (Ende September) rückläufige Umsatzerlöse verbucht hatte. Außerdem wies der iPhone-Hersteller zuletzt drei Mal in Serie rückläufige Quartalsumsätze aus. Schuld waren die ebenfalls rückläufigen iPhone-Verkäufe. Damit soll nun Schluss sein. Im ersten Quartal des Fiskaljahres 2016/17 (Ende Dezember) soll die Wende her. Wie gut für Apple, dass das so wichtige Weihnachtsgeschäft in diesen Dreimonatszeitraum fällt.
Passend zur besinnlichen Jahreszeit hat Apple mit dem iPhone 7 und dem iPhone 7 Plus natürlich längst die neueste Smartphone-Generation im Angebot. Die neuesten iPhones dürften nicht nur Fans unter den Weihnachtsbaum legen. Es könnten einige Nutzer von Android-Smartphones und speziell Samsung-Fans einen Wechsel erwägen. Der südkoreanische Konkurrent hatte sich mit den Akku-Problemen beim Galaxy Note 7 nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Außerdem hat Apple mit einem neuen MacBook Pro weitere interessante Angebote parat. Am 27. Oktober wurde das bislang dünnste, leistungsfähigste und leichteste MacBook Pro vorgestellt. Und dies passend zum 25. Geburtstag von Apples erstem Notebook.
Allerdings bleibt es abzuwarten, wie die neuesten Produkte bei der Kundschaft ankommen werden. Apple rechnet fest damit, dieses Mal die Umsätze im Vorjahresvergleich steigern zu können. Die Unternehmensprognose liegt bei 76 bis 78 Mrd. US-Dollar. Zwischen Oktober und Dezember 2015 lagen die Erlöse bei 75,87 Mrd. US-Dollar. Auch die Analystenzunft ist in dieser Hinsicht optimistisch. Der Reuters-Konsens liegt derzeit bei 77,39 Mrd. US-Dollar. Auch für das Gesamtjahr werden Umsatzsteigerungen erwartet. Dabei hat Apple gewissermaßen noch ein Ass im Ärmel. Im kommenden Jahr feiert das iPhone zehnjähriges Jubiläum. Aus diesem Grund erhoffen sich Marktteilnehmer bei der Vorstellung des iPhone 8 etwas ganz Besonders.
Die Konzentration auf das Jubiläums-iPhone dürfte jedoch viele Kritiker Apples bestätigen, die gerne anmerken, dass das Unternehmen lediglich einen echten Umsatz- und Gewinnbringer hat. Auch wenn sich Apple mit Tablets, Notebooks, der Apple Watch oder verschiedenen Dienstleistungen, zum Beispiel im Bereich Zahlungsdienstleistungen, beschäftigt, machten die iPhone-Umsätze im abgelaufenen Quartal rund 60 Prozent der konzernweiten Erlöse aus. Da die Smartphone-Verkäufe weltweit zuletzt stagnierten, wird auch Apple nicht mehr als das Wachstumsunternehmen früherer Tage wahrgenommen. Nicht umsonst war Konzernchef Tim Cook fast schon gezwungen, Aktienrückkaufprogramme aufzulegen und Dividendenzahlungen an die Anteilseigner zu erlauben.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Apple-Aktie erwarten, könnten mit einem Wave XXL Call der Deutschen Bank (WKN DL7UNE) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 6,35, die Knock-Out-Schwelle bei 103,10 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL Put der Deutschen Bank (WKN DL80A6, aktueller Hebel 14,55; Knock-Out-Schwelle bei 117,60 US-Dollar) auf fallende Kurse der Apple-Aktie setzen.
Stand: 15.12.2016
© Deutsche Bank AG 2016Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
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