23.11.2016, 4320 Zeichen
Die Nordex -Aktie bereitete Anlegern 2015 viel Freude. Der Wert des TecDAX -Papiers hatte sich auf Gesamtjahressicht mehr als verdoppelt. 2016 sieht es anders aus. Nach einem anfänglichen Kurssturz schien sich die Aktie des Windturbinenherstellers im Sommer und Herbst stabilisiert zu haben. Zuletzt mussten Investoren jedoch erneut deutliche Kursverluste mitansehen.
Ein wichtiger Grund für die kurzfristige Kursschwäche kann in dem Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen vom 8. November gesehen werden. Schließlich waren die Rollen zwischen Hillary Clinton und Donald Trump in einem Punkt klar verteilt. Während die Kandidatin der Demokratischen Partei, Clinton, für eine anhaltende Förderung der Erneuerbaren Energien stand, will Donald Trump die Kohleenergie fördern. Das sind nicht gerade Töne, die im Lager der Wind- und Solarenergieunternehmen gerne gehört werden.
Während es noch eine ganze Weile dauern wird, bis die Auswirkungen einer Trump-Präsidentschaft auf die Geschäftsergebnisse und den Aktienkurs bei Nordex sichtbar sein werden, hatte sich das Unternehmen selbst nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Bei der Vorlage der Neunmonatszahlen für das Geschäftsjahr 2016 am 10. November hieß es, dass der verspätete Eingang einiger Aufträge und der damit verbundene spätere Baubeginn der entsprechenden Projekte eine Verschiebung in der Umsatzrealisierung zur Folge hätte. Daher rechnet das Management damit, für das Gesamtjahr lediglich das untere Ende der in Aussicht gestellten Zielspannen für Umsatz und die Profitabilität zu erreichen. Nordex geht von einem Geschäftsvolumen in Höhe von rund 3,35 Mrd. Euro (bisher: 3,35 und 3,45 Mrd. Euro) und von einer EBITDA-Marge von rund 8,3 Prozent (8,3 bis 8,7 Prozent) aus.
Nach neun Monaten lag die EBITDA-Marge bei 8,7 Prozent, während die Umsatzerlöse auch dank der Übernahme von Acciona Windpower (AWP) um 31 Prozent auf 2,34 Mrd. Euro gesteigert wurden. Das organische Wachstum betrug dabei 10,6 Prozent. Der Konzerngewinn schoss um 42 Prozent auf 64,4 Mio. Euro. Auf der Ergebnisseite konnte Nordex ein weiteres Mal mit einer gesteigerten Produktivität und einer besseren Projektabwicklung punkten. Zudem hat das Management einen starken Jahresendspurt in Aussicht gestellt.
Laut Konzernchef Lars Bondo Krogsgaard wird der 2016er-Auftragseingang weiterhin bei 3,4 Mrd. Euro gesehen. Außerdem könnten die Sorgen in Richtung Erneuerbare Energien in den USA angesichts eines Präsidenten Donald Trump übertrieben sein. Schließlich wurde auch in der größten Volkswirtschaft der Welt eine Lawine losgetreten in Richtung Ökostrom, die sich nicht so einfach aufhalten lassen dürfte. Außerdem ist das Pariser Klimaschutzabkommen in Kraft getreten. Die dort festgehaltene Dekarbonisierung des Energiesektors dürfte laut Krogsgaard ein zunehmend positives Geschäftsumfeld für Windkraft, insbesondere für Wind an Land als kostengünstige Energiequelle, bedeuten.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Nordex-Aktie erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DL25VS) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 6,15; die Knock-Out-Schwelle bei 16,80 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DL8THM), aktueller Hebel 1,73; Knock-Out-Schwelle bei 25,15 Euro) auf fallende Kurse der Nordex-Aktie setzen.
Stand: 22.11.2016
© Deutsche Bank AG 2016Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.
Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
Wiener Börse Party #1167: ATX stärker, Indexgeschichten rund um AT&S und RBI sowie Freude über das Bajaj-Comeback, neuer Abspannsong
Deutsche Bank
Uhrzeit: 15:00:05
Veränderung zu letztem SK: 1.13%
Letzter SK: 27.52 ( -1.22%)
Nordex
Uhrzeit: 14:58:46
Veränderung zu letztem SK: -1.95%
Letzter SK: 42.52 ( 2.71%)
TECDAX Letzter SK: 42.52 ( 0.49%)
Bildnachweis
Aktien auf dem Radar:Austriacard Holdings AG, Mayr-Melnhof, AT&S, Amag, Zumtobel, Agrana, Semperit, Flughafen Wien, Reploid Group AG, Lenzing, FACC, Frauenthal, RBI, SW Umwelttechnik, VIG, voestalpine, Polytec Group, BTV AG, BKS Bank Stamm, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, SAP, Rheinmetall, IBM, salesforce.com, Fresenius Medical Care, Fresenius, Deutsche Bank, Münchener Rück.
Random Partner
Addiko Group
Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Nachlese: Frank Weingarts ZFA SRI, Hans Lang Reploid Aufklärung, Gottfri...
» Wiener Börse Party #1168: ATX stärker, Indexgeschichten rund um AT&S und...
» PIR-News: Index-Ehren für AT&S, Research zu Porr, Uniqa, wienerberger, w...
» Wiener Börse zu Mittag stärker: AT&S, RBI und Bajaj Mobility gesucht
» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. Heiko Geiger, AT&S Insights, Bernhard Haas
» ATX-Trends: Uniqa, Addiko, Strabag, VIG, RBI, FACC ...
» Zertifikate im Risiko-Check: Warum der Summary Risk Indicator die Branch...
» Österreich-Depots: Beide auf All-time-High (Depot Kommentar)
» Wiener Börse Party #1167: ATX unverändert, die MSCI-Antwort ist ja und G...
» Reploid: Wie ein Formalfehler bei der Wirtschaftsprüfer-Bestellung einig...
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- Nachlese: Frank Weingarts ZFA SRI, Hans Lang Repl...
- Wiener Börse Party #1168: ATX stärker, Indexgesch...
- #gabb Volumensradar: AT&S (#gabb Radar)
- PIR-News: Index-Ehren für AT&S, Research zu Porr,...
- Trotz Klagen - Verbund will Bau des bayerischen E...
- Porr zeichnet Hybridkapital der UBM - Intensivier...
Featured Partner Video
Wiener Börse Party #1164: ATX auf Niveau Rekord, Bajaj/KTM vs. ATX als Medien-Sittenbild, schöne Porrr-Zahl und Addiko-Tendenz
Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...
Books josefchladek.com
Fabrizio Strada
Strada
2025
89books
Gerhard Puhlmann
Die Stalinallee
1953
Verlag der Nation
Jack Davison
13–15 November. Portraits: London
2026
Helions
