22.11.2016, 3126 Zeichen
Wir schauen zunächst auf den Russell 2000. Hier sind 2000 US-Nebenwerte versammelt, die naturgemäß meist inlandsorientiert sind. Man erkennt die absolute Dynamik, die hier entstanden ist. Aus technischer Sicht kam es erst zu einem Fehlsignal (Rutsch unter 1.195/1.200 war eine Bärenfalle) und im Anschluss zu einem Break über 1.260/1.265 auf neue Hochs. Das ist ein Riesen-Kaufsignal. Auch wenn nach dem Anstieg vielleicht eine kleine Konsolidierung notwendig und gesund wäre, davon unabhängig: Viel besser kann ein Chart kaum aussehen. Wir erwarten weitere Kursanstiege. Will man über einen ETF in die US-Nebenwerte als Ganzes einsteigen, steht dieser ETF zur Verfügung: SPDR Russell 2000 US Small Cap UCITS ETF (Kurs um 33,00 € – WKN: A1XFN1 / ISIN: IE00BJ38QD84): Der ETF bildet den amerikanischen Russell 2000 physisch (optimiertes Sampling) ab, hat eine Gesamtkostenquote von 0,3 %, einen engen Spread und thesauriert die Dividenden. ETF-Volumen umgerechnet ca. 223 Mio. €.
Zweiter klarer Profiteur des Regierungswechsels sind die Rüstungstitel. Hier eine Auswahl in Stichworten.
- General Dynamics (WKN: 851143 / ISIN: US3695501086)
: 55% der Umsätze kommen von der US Regierung (Verteidigungshaushalt). Wichtigste Bereiche mit Umsatz in Mrd. $: Aerospace/ Business Jets (8,8), Combat (5,6), IS/IT (8,9), Marine Systems (8,0). - Northrop Grumman (WKN: 851915 / ISIN: US6668071029). 83% Einnahmen von der US Regierung. Schlug über 5 Jahre den S&P Aerospace & Defense Index deutlich. Aerospace Anteil bezieht sich auf Kampfflugzeuge und verwandte Systeme.
- Raytheon (WKN: 785159 / ISIN: US7551115071). 68% der Einnahmen durch US Etat. Ist international recht breit aufgestellt. Agiert eher auf der „Ausstattungs- und Bewaffnungsseite“, liefert Radar, Sensoren, Marschflugkörper, Abwehrraketen. Solide Zahlen und ständig steigende Dividende seit 2005. Steigendes Budget in 2015 erhalten (Northrop und General Dynamics dagegen rückläufig).
- Lockheed (WKN: 894648 / ISIN: US5398301094). Der Klassiker unter den Rüstungswerten. 78% der Umsätze stammen vom US-Etat (58% direkt und 21% indirekt). Alle Sorten von Kampfflugzeugen, Raketen, Waffensysteme, Raumfahrt, aber auch zivile Flugzeuge (wenn auch nur sehr geringer Anteil). Lockheed deckt die ganze Palette ab, besticht durch steigende Umsätze und Dividenden. Deutliche Outperformance gegen S&P Aerospace & Defense Index.
Lockheed-Chart: finanztreff.de
Von diesen Aktien ist Raytheon unsere erste Wahl, direkt dahinter kommt Lockheed Martin , hervorgegangen aus der Fusion von Lockheed und Martin Marietta.
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Ein Gastkommentar von Hans-Jürgen Haack
Er ist studierter Wirtschaftswissenschaftler und verfügt über 30 Jahre Börsenerfahrung. Er war von 1989 bis inkl. 2010 bei der Firma Bernecker als Derivatespezialist angestellt und dort u.a. für die Derivate-Briefe „AB-Tradings“ und „Die Termin-Börse“ verantwortlich.
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Wiener Börse Party #1103: ATX schwächer, FACC auch heute gesucht; RBI führt 3:0 wird aber lt. Simulation trotzdem nicht gewinnen
Lockheed Martin
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