21.11.2016, 2910 Zeichen
- Am Freitag kam es zu Abgaben, am stärksten war der Kursdruck an den Börsen der Peripheriestaaten. Das Thema Eurokrise ging wieder um: Mit dem näher rückenden Verfassungsreferendum in Italien am 4. Dezember sei ein großes politisches Risiko verbunden. Der Leitindex der Mailänder Börse fiel um 1,7% und in Madrid ging es um 1,1% nach unten. Im Kredithandel stiegen die Risikoprämien bei Anleihen aus der Eurozone-Peripherie. Relativ unberührt davon blieb die Wiener Börse, der ATX schloss unverändert, gekauft wurden Lenzing (+2,4%), Schoeller-Bleckmann (+2,2%) und Telekom Austria (+1,7%). Der Euro ist zum US-Dollar erstmals seit fast einem Jahr unter 1,06 Dollar gefallen.
- Der anhaltende Dollar-Anstieg hat dabei die Wall Street ausgebremst. Damit sei nach der jüngsten Rally das Aufwärtsmomentum des Marktes begrenzt, hieß es. Zu Handelsbeginn hatten die Kurse noch zugelegt, der Nasdaq -Composite sogar ein neues Allzeithoch markiert. Doch im Anschluss legten die Indizes den Rückwärtsgang ein. Allerdings hielten sich die Abgaben im überschaubaren Rahmen. Devisenanalysten sehen für den Dollar weiteres Potenzial nach oben, nachdem US-Notenbankgouverneurin Yellen am Vortag in Richtung einer Zinserhöhung der Fed im Dezember argumentiert hatte. Auch die jüngsten US-Daten stehen einem Zinsschritt nicht entgegen. Besser als erwartet ausgefallene Geschäftszahlen machten Salesforce Beine, die um 3,4% zulegten. Der Softwareanbieter hat zudem seinen Ausblick angehoben.
- Kanzlerin Angela Merkel will erneut als Kanzlerkandidatin und CDU-Chefin kandidieren. Ihre Entscheidung gab die 62-Jährige offiziell am Sonntag in Berlin bekannt. Es sei in ihrem Verständnis "untrennbar damit verbunden", für beide Ämter zu kandidieren, sagte Merkel, die auch betonte, für eine volle Legislaturperiode anzutreten. Merkel ist seit 2000 Vorsitzende der CDU. Sollte sie bei der Bundestagswahl im September 2017 gewählt werden, wäre es ihre vierte Amtszeit als Kanzlerin. Merkel hatte es viele Wochen lang spannend gemacht und bei Fragen nach einer erneuten Kanzlerkandidatur stets erklärt, sie werde dies "zum gegebenen Zeitpunkt" beantworten. Dieser Zeitpunkt war gestern gekommen.
- Diese Woche ist relativ ruhig sowohl von Unternehmens- als auch Makroseite. In den USA werden US-Immobiliendaten (Dienstag, Mittwoch) gemeldet, am Mittwoch werden US-Industriedaten, US-Konsumdaten, am Donnerstag wird der ifo-Index gemeldet. Von der Unternehmensseite wird in Österreich morgen Zahlen der VIG , UBM gemeldet, am Mittwoch berichten conwert , SBO , am Donnerstag folgen Uniqa und CA Immo. International ist es von der Unternehmensseite relativ ruhig, am Mittwoch berichtet Infineon .
- Die europäischen Aktienmärkte sind vorbörslich unverändert indiziert. Die asiatischen Börsen schließen mehrheitlich im Plus. Von der Makroseite als auch Unternehmensseite ist es relativ ruhig.
UNTERNEHMEN
Keine relevanten Unternehmensnachrichten
Wiener Börse Party #1127: Mehrfach 1. April, aber zum Glück nicht, was den starken ATX und die zweistellig festere AT&S angeht
ATX
Uhrzeit:
Veränderung zu letztem SK: 2.10%
Letzter SK: 5343.25 ( 0.93%)
CA Immo
Uhrzeit: 16:19:43
Veränderung zu letztem SK: 3.66%
Letzter SK: 24.32 ( 2.01%)
Conwert Letzter SK: 24.32 ( 0.00%)
Infineon
Uhrzeit: 16:23:16
Veränderung zu letztem SK: 5.24%
Letzter SK: 38.00 ( 1.82%)
Lenzing
Uhrzeit: 16:22:27
Veränderung zu letztem SK: -0.32%
Letzter SK: 23.75 ( -1.86%)
Nasdaq Letzter SK: 23.75 ( 0.00%)
SBO
Uhrzeit: 16:21:13
Veränderung zu letztem SK: -2.70%
Letzter SK: 36.15 ( 0.28%)
Telekom Austria
Uhrzeit: 16:21:18
Veränderung zu letztem SK: 1.21%
Letzter SK: 9.11 ( -0.22%)
UBM
Uhrzeit: 16:23:07
Veränderung zu letztem SK: -0.56%
Letzter SK: 17.70 ( 2.91%)
Uniqa
Uhrzeit: 16:22:33
Veränderung zu letztem SK: 2.66%
Letzter SK: 15.02 ( 1.35%)
VIG
Uhrzeit: 16:23:10
Veränderung zu letztem SK: 1.95%
Letzter SK: 61.40 ( 0.82%)
Bildnachweis
1.
Aktien auf dem Radar:UBM, CA Immo, Agrana, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Zumtobel, Marinomed Biotech, Frequentis, Rosgix, EVN, Kapsch TrafficCom, Andritz, Addiko Bank, Linz Textil Holding, Mayr-Melnhof, Porr, Stadlauer Malzfabrik AG, Semperit, Oberbank AG Stamm, Flughafen Wien, Amag, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Dow Jones, Boeing, Caterpillar, Fresenius Medical Care, Münchener Rück, Deutsche Boerse, Hannover Rück.
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Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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