14.10.2016, 2880 Zeichen
Die Daimler AG ist ein global operierender Automobilhersteller. Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge sowie Finanzdienstleistungen bilden das Kerngeschäft des zu den international führenden Autoproduzenten zählenden Konzerns. Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) vertreibt seine Fahrzeuge und Dienstleistungen in nahezu allen Ländern der Welt und hat Produktionsstätten auf fünf Kontinenten der Erde.
Auf dem aktuellen Niveau scheint die Auto-Aktie attraktiv bewertet, was die folgende Tabelle verdeutlicht. Die mittlerweile sehr hohe Dividendenrendite macht das Papier auch für Investoren interessant.

Auch die Analysten sehen das überwiegend so und versehen das Papier mit einem durchschnittlichen Kursziel von 72,38 EUR, was einem Kursanstieg von ca. 15 % entsprechen würde.
Für das laufende Geschäftsjahr 2016 geht Daimler-Chef Dieter Zetsche davon aus, dass es ein weiteres, gutes Jahr für Daimler werde. Allerdings dürfte die Wachstumsdynamik etwas geringer ausfallen als im Jahr 2015 und das Gewinnwachstum sollte im Bereich zwischen zwei und zehn Prozent liegen.
Für die Zukunft, und somit für den Aktienkurs, ist es wichtig bei den Zukunftstechnologien weiterhin vorne dabei zu sein. Dies dürfte allerdings kein Selbstläufer sein! So wurde heute bekannt, dass der weltgrößte Elektroautohersteller BYD eine eigene Fabrik in Ungarn errichtet, in welcher elektrisch angetriebene Busse hergestellt werden sollen. Die Produktion soll bereits Anfang 2017 starten und langfristig sollen dann jährlich 400 Elektro-Busse vom Band gehen. Die Nachfrage nach emissionsfreien Bussen sollte in Zukunft deutlich anziehen. Bis jetzt hängen die etablierten Hersteller im Bereich elektrischem Fahren den Chinesen weiter hinterher – dies dürfte zu den größten, zukünftigen Herausforderungen für den Daimler-Konzern zählen.
Im Zuge eines insgesamt schwachen Gesamtmarkts kommt auch die Daimler-Aktie unter Druck. Übergeordnet sieht das technische Bild allerdings weiter bullisch aus – was sich einerseits aus dem Bruch des Abwärtstrends und andererseits aus der inversen S-K-S Formation ergibt.
Kurzfristige Unterstützung könnte der EMA50 liefern und eine erste, signifikante Unterstützungszone befindet sich im Bereich 60,00 EUR. Wird diese jedoch unterschritten, dann würde sich das (kurzfristige) Chartbild deutlich eintrüben und Abgaben bis in den Bereich um 56,50 EUR müssten eingeplant werden.
Insgesamt kann also festgestellt werden, dass kurzfristig die Risiken weiterer Abgaben überwiegen und daher sollten für einen möglichen Einstieg „Candle-Stick-Umkehrformationen“ abgewartet werden.
Quelle: Guidants
Autor: Heinz Rabauer, Technischer Analyst bei GodmodeTrader.de
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