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NASDAQ 100: Nichts zu sehen von einer Blase? (Christian-Hendrik Knappe)

Bild: © www.shutterstock.com, Aktienindizes, Index, Indizes, DAX, Dow Jones, NASDAQ, FTSE, Nikkei, Hang Seng http://www.shutterstock.com/de/pic-92345902/stock-photo-si...

30.09.2016, 4449 Zeichen

Die Fed hat die Leitzinsen auf ihrer September-Sitzung unverändert gelassen. Dieser Schritt sorgte an den US-Börsen für großen Jubel. Dabei wurde die Kursrallye von einigen großen Technologiewerten angeführt, so dass der NASDAQ 100 neue Rekordstände erreichen konnte.

Dieser Index umfasst die 100 an der Technologiebörse Nasdaq gelisteten Nicht-Finanzunternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung. Daher ist es auch wenig verwunderlich, dass mit dem NASDAQ Composite mit seinen über 3.000 Werten auch der größte Aktienindex an der Nasdaq auf ein neues Allzeithoch klettern konnte. Welchen historischen Stellenwert die jüngste Rekordjagd des NASDAQ 100 jedoch hat, zeigt ein Blick auf die Jahre um die Jahrtausendwende. Schließlich hat das Barometer nun sogar die Kurse überflügelt, die im Zuge der großen Übertreibungen im Technologiesektor zu Zeiten der Dotcom-Blase erreicht wurden. Allerdings sind dieses Mal kaum Stimmen zu vernehmen, die von einer möglicherweise bald platzenden Blase sprechen.

Die Geschäftsmodelle der heute so erfolgreichen Konzerne wie Apple , Amazon , Alphabet /Google , Facebook oder Microsoft haben sich in den vergangenen Jahren als derart stabil erwiesen, dass Vergleiche mit den „Luftnummern“, die es um das Jahr 2000 herum mit großem Hype an die Börse geschafft haben, unangebracht wären. Welchen Stellenwert diese Konzerne erreicht haben, zeigt auch ein Blick auf die Marktkapitalisierung. Allein die vier unter dem Akronym FANG zusammengefassten Unternehmen Facebook, Amazon, Netflix und Google/Alphabet kommen in etwa auf den gleichen Börsenwert wie die 30 DAX -Unternehmen. Der iPhone-Konzern Apple ist sogar das wertvollste börsennotierte Unternehmen der Welt. Dabei war der Konzern mit dem Apfel im Logo zuletzt nicht nur auf die anhaltend lockere Geldpolitik der Fed angewiesen. Der Aktienkurs wurde vor allem durch die Einführung der neuen Smartphone-Generation befeuert. Das iPhone 7 und das iPhone 7 Plus erfreuten sich zum Verkaufsstart großer Beliebtheit. Zum Jahresende soll wiederum das Weihnachtsgeschäft für neuen Schub sorgen.

Obwohl Apple-Investoren auch abseits der anhaltend lockeren Geldpolitik der Fed Kaufargumente für die Aktie gefunden haben, könnte eine baldige Normalisierung selbiger die gute Stimmung an der Nasdaq eintrüben. Schwache US-Arbeitsmarktdaten für den Monat August haben die Fed von einer Leitzinserhöhung im September abgehalten. Für den 8. November 2016 ist wiederum die 58. Präsidentschaftswahl angesetzt, so dass die Währungshüter auf der am 1. und 2. November stattfindenden Fed-Sitzung ebenfalls auf Zinserhöhungen verzichten dürften. Schließlich wollen sie so kurz vor der wichtigen Abstimmung nicht für zusätzliche Marktunsicherheiten sorgen. Allerdings könnten auf der Dezember-Sitzung Zinserhöhungen verkündet werden. Schließlich hat Fed-Chefin Janet Yellen am 21. September nach der jüngsten Fed-Sitzung davon gesprochen, dass sich die Argumente für eine Anhebung der Leitzinsen "verstärkt" hätten.

Spekulative Anleger, die steigende Notierungen beim NASDAQ 100 erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DL5JB9) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 4,80, die Knock-Out-Schwelle bei 3.942,00 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist und auf fallende Kurse des NASDAQ 100 setzen möchte, erhält mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DL6FWY, aktueller Hebel 4,65; Knock-Out-Schwelle bei 5.803,00 Indexpunkten) die Gelegenheit dazu.

Stand: 29.09.2016

© Deutsche Bank AG 2016
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.

Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.

Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.


(30.09.2016)

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