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Deutsche Bank: Der Druck wird größer (Marc Schmidt)

Bild: © www.shutterstock.com, Deutsche Bank, Logo Bocman1973 / Shutterstock.com

Autor:
Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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27.07.2016, 2130 Zeichen

Wieder einmal eine verpasste Gelegenheit für die Aktie der Deutschen Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008). Während sich der DAX am Mittwoch in guter Verfassung präsentierte, rutschten die Papiere des deutschen Branchenprimus mit deutlichen Verlusten an das Indexende. Dabei werden die Probleme nicht weniger.

Nachdem einen Tag zuvor die Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) für das zweite Quartal 2016 überraschend deutliche Ergebnisrückgänge ausgewiesen hatte, legte die Deutsche Bank nun nach. Der Marktführer schrammte nur ganz knapp an einem Quartalsverlust vorbei. Zwischen April und Juni lag der Nettogewinn bei gerade einmal 20 Mio. Euro, nach einem Plus von 818 Mio. Euro im Vorjahr. Unter den Belastungsfaktoren waren die üblichen Verdächtigen zu finden. Dazu gehören insbesondere die mit dem Konzernumbau verbundenen Kosten und die Aufwendungen zur Beilegung verschiedener Rechtsstreitigkeiten. Außerdem wollen die Marktbedingungen einfach nicht mitspielen.

Zu Jahresbeginn waren es vor allem die chinesischen Konjunktursorgen, die für Unsicherheiten an den Märkten gesorgt hatten. Jetzt beschäftigen sich Anleger mit dem „Brexit“ und dem anhaltenden Niedrigzinsumfeld. Angesichts des schwierigen Marktumfelds könnte Konzernchef John Cryan noch stärker unter Druck geraten. Aus seiner Sicht müsste man bei der Deutschen Bank bei der Geschwindigkeit und Intensität des Umbaus noch ehrgeiziger werden, wenn das derzeit schwache wirtschaftliche Umfeld anhalten sollte.

Angesichts solcher Aussichten ist schwierig Kaufargumente für die Deutsche-Bank-Aktie zu finden. Schnäppchenjäger kommen angesichts eines 2017er-KGV von unter 7 auf ihre Kosten. Allerdings sind rund um die europäischen Bankenwerte und ganz besonders rund um die Deutsche Bank derzeit zu viele Unsicherheiten vorhanden, als dass investierte Schnäppchenjäger beruhigt schlafen könnten.

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