Apple: Ganz wichtige Phase! (Christian-Hendrik Knappe)
Bild: © www.shutterstock.com, Apple headquarters, Infinite loop, Cupertino Asif Islam /
Apple headquarters, Infinite loop, Cupertino Asif Islam /
Autor:
Christian-Hendrik Knappe
Deutsche Bank, X-markets, Produkt-Spezialist https://www.xmarkets.db.com/DE
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01.04.2016,
4318 Zeichen
Apple hat gerade einige sehr bewegte Tage und Wochen hinter sich gebracht. Neben dem Streit mit den US-Behörden um das Entsperren eines iPhones in einem Kriminalfall ging es vor allem darum, der Weltöffentlichkeit ein neues iPhone-Modell näher zu bringen.
Am 21. März war es endlich so weit. Der Konzern mit dem Apfel im Logo hatte zu seiner neuesten Produktpräsentation in sein Hauptquartier in Cupertino, Kalifornien geladen. Dabei bekamen Fans, Analysten und Technikfreunde keine großen Überraschungen präsentiert, nachdem die Gerüchteküche im Vorfeld der Veranstaltung gebrodelt hatte und technische Details durchgesickert waren. Neben einem neuen 9,7-Zoll iPad Pro und Armbändern für die Apple Watch bekam man insbesondere das neue iPhone-Modell iPhone SE mit 4-Zoll-Display zu sehen.
Dieses ist im Vergleich zu den zuletzt herausgebrachten iPhones kleiner und soll mit 399 US-Dollar auch weniger kosten. Dafür wurde jedoch einiges von der Technik aus den neueren Modellen iPhone 6s und iPhone 6s Plus hineingepackt. Apple dürfte es mit dem iPhone SE vor allem um ein günstigeres Einstiegsmodell gegangen sein, um auf diese Weise das zuletzt schwächelnde Wachstum bei den Smartphone-Absätzen anzukurbeln. Allerdings darf bezweifelt werden, dass ein 399 US-Dollar teures Gerät in den Schwellenländern tatsächlich als günstiges Einstiegsmodell in Sachen Smartphones gesehen wird. Konkurrenten wie Samsung sind mit wesentlich günstigeren Einstiegsgeräten vertreten.
Auch aus diesem Grund hielten sich die Marktreaktionen auf die neueste Produktpräsentation in Grenzen. Allerdings ist es nicht ungewöhnlich, dass die Apple-Aktie nur geringe Ausschläge nach der Vorstellung neuer iPhone- und iPad-Modelle zeigt. In den vergangenen Jahren ist dies eher zur Regel als zur Ausnahme geworden. Die Reaktionen der Börsianer lassen also keinen Schluss auf die kommenden Verkaufszahlen des iPhone SE zu. Ein gewisser Schub für die Absätze ist jedoch zu erwarten. Auch wenn der Preis von 399 US-Dollar in den Emerging Markets nicht gerade als günstig bezeichnet werden dürfte, hat Apple zumindest in den Industriestaaten die Käuferschicht verbreitert. Außerdem dürften sich einige Apple-Fans wieder kleinere iPhones gewünscht haben, nachdem zuletzt vor allem Größe zählte und die Top-iPhones kaum noch in die Hosentasche gepasst haben.
Während sich das iPhone SE noch am Markt behaupten muss, konnte Apple in einem anderen Punkt erleichtert durchatmen. Laut Gerichtsunterlagen vom 27. März sei es der US-Regierung in einem Kriminalfall gelungen, das iPhone eines toten Attentäters ohne die Hilfe von Apple zu entsperren. Damit muss das Unternehmen auch nicht mehr vor Gericht erscheinen, um seine Weigerung zur Entschlüsselung zu verteidigen. Stattdessen kann Apple nun werbewirksam behaupten, dass man selbst im Kampf gegen die US-Regierung erfolgreich für die Rechte auf Privatsphäre seiner Kunden eingetreten ist.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Apple-Aktie erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DT5QKE) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,29, die Knock-Out-Schwelle bei 77,65 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN XM32SB, aktueller Hebel 3,38; Knock-Out-Schwelle bei 129,50 US-Dollar) auf fallende Kurse der Apple-Aktie setzen.
Stand: 29.03.2016
© Deutsche Bank AG 2016
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.
Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
(01.04.2016)
© Deutsche Bank AG -
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Dieses ist im Vergleich zu den zuletzt herausgebrachten iPhones kleiner und soll mit 399 US-Dollar auch weniger kosten. Dafür wurde jedoch einiges von der Technik aus den neueren Modellen iPhone 6s und iPhone 6s Plus hineingepackt. Apple dürfte es mit dem iPhone SE vor allem um ein günstigeres Einstiegsmodell gegangen sein, um auf diese Weise das zuletzt schwächelnde Wachstum bei den Smartphone-Absätzen anzukurbeln. Allerdings darf bezweifelt werden, dass ein 399 US-Dollar teures Gerät in den Schwellenländern tatsächlich als günstiges Einstiegsmodell in Sachen Smartphones gesehen wird. Konkurrenten wie Samsung sind mit wesentlich günstigeren Einstiegsgeräten vertreten.
Auch aus diesem Grund hielten sich die Marktreaktionen auf die neueste Produktpräsentation in Grenzen. Allerdings ist es nicht ungewöhnlich, dass die Apple-Aktie nur geringe Ausschläge nach der Vorstellung neuer iPhone- und iPad-Modelle zeigt. In den vergangenen Jahren ist dies eher zur Regel als zur Ausnahme geworden. Die Reaktionen der Börsianer lassen also keinen Schluss auf die kommenden Verkaufszahlen des iPhone SE zu. Ein gewisser Schub für die Absätze ist jedoch zu erwarten. Auch wenn der Preis von 399 US-Dollar in den Emerging Markets nicht gerade als günstig bezeichnet werden dürfte, hat Apple zumindest in den Industriestaaten die Käuferschicht verbreitert. Außerdem dürften sich einige Apple-Fans wieder kleinere iPhones gewünscht haben, nachdem zuletzt vor allem Größe zählte und die Top-iPhones kaum noch in die Hosentasche gepasst haben.
Während sich das iPhone SE noch am Markt behaupten muss, konnte Apple in einem anderen Punkt erleichtert durchatmen. Laut Gerichtsunterlagen vom 27. März sei es der US-Regierung in einem Kriminalfall gelungen, das iPhone eines toten Attentäters ohne die Hilfe von Apple zu entsperren. Damit muss das Unternehmen auch nicht mehr vor Gericht erscheinen, um seine Weigerung zur Entschlüsselung zu verteidigen. Stattdessen kann Apple nun werbewirksam behaupten, dass man selbst im Kampf gegen die US-Regierung erfolgreich für die Rechte auf Privatsphäre seiner Kunden eingetreten ist.
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Dieses ist im Vergleich zu den zuletzt herausgebrachten iPhones kleiner und soll mit 399 US-Dollar auch weniger kosten. Dafür wurde jedoch einiges von der Technik aus den neueren Modellen iPhone 6s und iPhone 6s Plus hineingepackt. Apple dürfte es mit dem iPhone SE vor allem um ein günstigeres Einstiegsmodell gegangen sein, um auf diese Weise das zuletzt schwächelnde Wachstum bei den Smartphone-Absätzen anzukurbeln. Allerdings darf bezweifelt werden, dass ein 399 US-Dollar teures Gerät in den Schwellenländern tatsächlich als günstiges Einstiegsmodell in Sachen Smartphones gesehen wird. Konkurrenten wie Samsung sind mit wesentlich günstigeren Einstiegsgeräten vertreten.
Auch aus diesem Grund hielten sich die Marktreaktionen auf die neueste Produktpräsentation in Grenzen. Allerdings ist es nicht ungewöhnlich, dass die Apple-Aktie nur geringe Ausschläge nach der Vorstellung neuer iPhone- und iPad-Modelle zeigt. In den vergangenen Jahren ist dies eher zur Regel als zur Ausnahme geworden. Die Reaktionen der Börsianer lassen also keinen Schluss auf die kommenden Verkaufszahlen des iPhone SE zu. Ein gewisser Schub für die Absätze ist jedoch zu erwarten. Auch wenn der Preis von 399 US-Dollar in den Emerging Markets nicht gerade als günstig bezeichnet werden dürfte, hat Apple zumindest in den Industriestaaten die Käuferschicht verbreitert. Außerdem dürften sich einige Apple-Fans wieder kleinere iPhones gewünscht haben, nachdem zuletzt vor allem Größe zählte und die Top-iPhones kaum noch in die Hosentasche gepasst haben.
Während sich das iPhone SE noch am Markt behaupten muss, konnte Apple in einem anderen Punkt erleichtert durchatmen. Laut Gerichtsunterlagen vom 27. März sei es der US-Regierung in einem Kriminalfall gelungen, das iPhone eines toten Attentäters ohne die Hilfe von Apple zu entsperren. Damit muss das Unternehmen auch nicht mehr vor Gericht erscheinen, um seine Weigerung zur Entschlüsselung zu verteidigen. Stattdessen kann Apple nun werbewirksam behaupten, dass man selbst im Kampf gegen die US-Regierung erfolgreich für die Rechte auf Privatsphäre seiner Kunden eingetreten ist.
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