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DAX auf Berg- und Talfahrt - US-Arbeitsmarkt überzeugt nicht  (Jochen Stanzl)

Bild: © (www.shutterstock.com), Achterbahn, Looping, auf und ab, Schleife, schnell, Talfahrt, Bergfahrt, Berg- und Talfahrt, abwärts, aufwärts, http://www.shutterstock.com/de/pic-97819241/stock-photo-th...

Autor:
Jochen Stanzl

Jochen Stanzl ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets in Frankfurt. Davor war er über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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04.03.2016, 1286 Zeichen

Jochen Stanzl, 04. März 2016 

Die Rally im Deutschen Aktienindex auf knapp 9.900 Punkte nach Veröffentlichung von auf den ersten Blick starken US-Arbeitsmarktdaten währte nur kurz. Genauso schnell ging es dann auch wieder um 160 Punkte nach unten. Wie so oft lohnte sich auch heute der genauere Blick auf die wohl wichtigsten Zahlen aus den USA. Denn die 242.000 neu geschaffenen Stellen waren nur die halbe Wahrheit.

Die durchschnittlichen Wochenlöhne sind im Februar so stark eingebrochen wie nie zuvor. Außerdem bestand ein großer Teil der überraschend guten Arbeitsmarktdaten aus Zuwächsen bei Teilzeitjobs. Damit ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die US-Notenbank nicht schon im März weiter an der Zinsschraube dreht.
 
Die Zweifel an der Stärke der US-Wirtschaft schwächten den US-Dollar, was neue Goldkäufer anlockte. Blackrock stellte wegen zu hoher Gold-Nachfrage sogar den Handel einiger ETFs auf das Edelmetall ein. Der Goldpreis fiel nach den Zahlen zunächst auf 1.250 US-Dollar zurück, um dann wieder um fast 30 US-Dollar nach oben zu springen.
 
Die Russen versprachen im Januar, die Ölförderung gemeinsam mit Saudi Arabien auf Januar-Niveau einzufrieren, nur um sie im Februar noch weiter zu erhöhen. Dennoch profitiert auch der Ölpreis vom schwachen Dollar und steigt.


(04.03.2016)

Disclaimer:
Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet CMC Markets nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben.

Ausdrücklich weisen wir auf die bei vielen Anlageformen bestehenden erheblichen Risiken hoher Wertverluste hin. Insbesondere CFDs unterliegen Kursschwankungen. Ihr Verlustrisiko ist unbestimmbar und kann Ihre Einlagen in unbegrenzter Höhe übersteigen. Verluste können auch Ihr sonstiges Vermögen betreffen. Dieses Produkt eignet sich nicht für alle Investoren. Stellen Sie daher bitte sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken verstehen und lassen Sie sich gegebenenfalls von dritter Seite unabhängig beraten. Sie sollten auch unsere Risikowarnungen für CFDs lesen. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.

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