02.03.2016, 2014 Zeichen
Im Herbst konnte K+S noch den Kopf aus der Schlinge ziehen, in dieser Woche dürfte das aber nicht mehr gelingen: Der Titel fliegt nach sieben Jahren im DAX aus der höchsten deutschen Aktienklasse. Am Donnerstag tritt die Indexkommission der Deutschen Börse zusammen und K+S wird voraussichtlich der „Fast-Exit“-Regel zum Opfer fallen. Der Grund: Die Marktkapitalisierung ist wegen des Kursrutsches der letzten Monate nicht mehr ausreichend.
ProSieben rückt für K+S nach
Mit hoher Wahrscheinlichkeit dürfte die Aktie des Medienkonzerns ProSieben in den DAX aufrücken. Wirksam werden die Änderungen aber erst am 21. März. Im Vorfeld einer DAX-Aufnahme profitieren die Aktien normalerweise, da die großen institutionellen Anleger, die den DAX nachbilden, dann umschichten müssen. Im Gegenzug würde dies bedeuten, dass K+S unter Verkaufsdruck kommt. Doch so einfach ist die Rechnung nicht: Häufig fallen Aktien nach einem Aufstieg in den DAX, während Titel nach einem Abstieg wieder zulegen können. Andere Einflüsse auf den Kurs sind wichtiger als die Indexzugehörigkeit.
Bei K+S überlagern derzeit Spekulationen über eine positive Wende im operativen Geschäft die Gefahr des Abstiegs aus dem DAX. Gute Geschäftszahlen des norwegischen Konkurrenten Yara haben auch den K+S-Aktionären Hoffnung gemacht, der Titel legte deutlich zu. Dazu kommt der überraschende Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Rademacher, mit dem die schwache Kursentwicklung der letzten Jahre verbunden wird – allerdings nicht ganz zu Recht.
Fazit
Mit weiterem Abwärtsdruck bei K+S wegen des DAX-Abstiegs rechne ich nicht. Auch weil sich die K+S-Aktie charttechnisch über dem Widerstand bei 17,50 Euro stabilisiert hat und zuletzt nach oben ausgebrochen ist. Aktuell ist K+S aber nur etwas für sehr spekulative Anleger, denn die Veröffentlichung des Geschäftsberichts für 2015 am 10. März könnte für weitere Turbulenzen sorgen.
Erfolgreiche Investments,
Ihr Stefan Böhm
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