02.03.2016, 3685 Zeichen
Obwohl BASF mit vielen Herausforderungen kämpfen muss, hat das Unternehmen seine Anteilseigner mit einer attraktiven Dividende für 2015 erfreut und damit Hoffnungen geweckt, die anhaltend schwierige Lage an den Weltmärkten meistern zu können.
Ein schwächer werdendes Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern, insbesondere in China, und niedrige Ölpreise haben BASF 2015 die Geschäfte ordentlich vermiest. Gleichzeitig sieht es nicht danach aus, dass sich die herausfordernden Marktbedingungen für den weltgrößten Chemiekonzern bald verbessern sollten. Daher haben sich die Ludwigshafener bei ihrer Prognose für das laufende Geschäftsjahr nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen wollen.
Im Zuge der Berichterstattung zum Gesamtjahr 2015 vom 26. Februar hat Vorstandschef Kurt Bock für 2016 deutlich geringere Umsatzerlöse und ein leicht fallendes EBIT vor Sondereinflüssen angekündigt. Während man dem DAX-Unternehmen auf Anlegerseite den deutlichen Umsatzrückgang aufgrund des Verkaufs des Gashandels- und Gasspeichergeschäfts verzeihen kann, dürfte man es weniger gerne hören, dass selbst diese Ziele aufgrund eines schwierigen Marktumfelds ambitioniert seien. Zudem sprach Bock davon, dass das Jahr wegen einer schwachen Mengenkonjunktur in China verhalten begonnen hätte. Damit dürfte es auf Gesamtjahressicht schwieriger werden mit positiven Überraschungen aufzuwarten.
Für 2015 hatte BASF einen Umsatzrückgang um 5 Prozent auf 70,4 Mrd. Euro ausgewiesen. Das EBIT vor Sondereinflüssen fiel um 8 Prozent auf 6,7 Mrd. Euro. Berichtet lag der Rückgang sogar bei 18 Prozent auf 6,2 Mrd. Euro. Der Nettogewinn schrumpfte um 23 Prozent auf 4,0 Mrd. Euro. Trotzdem besänftigte BASF Investoren ein wenig, indem ein Dividendenanstieg um 10 Cent auf 2,90 Euro je Aktie angekündigt wurde. Angesichts des schwierigen Marktumfelds dürfte bei dieser Großzügigkeit auch der Umstand eine Rolle gespielt haben, dass das Unternehmen am 23. April 2015 die offizielle Feier anlässlich des 150. Jubiläums abgehalten hatte. Auch über den Rest des Jahres verteilt fanden Feierlichkeiten statt. Offenbar wollte man die Anteilseigner nicht ausgerechnet im großen Jubiläumsjahr enttäuschen.
Um in Zukunft wieder erfreulichere Ergebnisse zu präsentieren, will BASF unter anderem den Rotstift bei den Investitionen ansetzen. Für 2016 werden Investitionen in Höhe von rund 4,2 Mrd. Euro geplant, etwa 1 Mrd. Euro weniger als im Vorjahr. Bis 2020 sollen die Investitionen unter dem 2015er-Niveau bleiben. Die Aussicht auf Einsparungen dürfte weitere Anleger besänftigen. Dies ist jedoch nicht der einzige Grund, BASF nicht zu früh abzuschreiben.
Anfang 2015 hatte die BASF-Aktie ein Allzeithoch ausgebildet. Seitdem ging es steil bergab. Während einige Schnäppchenjäger auf einen günstigen Einstieg setzen könnten, dürfte die attraktive Dividendenpolitik den Papieren etwas Auftrieb verleihen. Außerdem könnten sämtliche negativen Nachrichten nach den jüngsten Kursverlusten eingepreist sein. Darüber hinaus dürfte die BASF-Aktie zuletzt zu hart abgestraft worden sein. Schließlich handelt es sich bei dem Unternehmen um einen weltweiten Marktführer, der in seiner langen Historie bereits einige Konjunkturabschwünge überstanden hat.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der BASF-Aktie erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DL1PR5) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 6,97, die Knock-Out-Schwelle bei 56,80 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN XM9KYH, aktueller Hebel 3,83; Knock-Out-Schwelle bei 74,45 Euro) auf fallende Kurse der BASF-Aktie setzen.
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