26.01.2016, 2966 Zeichen
Die Börse zittert. Grundsolide Blue Chips wie die BASF oder Bayer erleben brutale Kurseinbrüche. Wie verhalten Sie sich jetzt am besten? Ganz einfach, machen Sie es so, wie es Putzmann Ronald Read machte.
Trotz seines kleinen Einkommens häufte er sechs Millionen Dollar in seinem Depot an. Sein Geheimnis: Er lebte bescheiden. Und investierte clever. Er kaufte Qualitätsaktien. Er sammelte Erfolgskonzerne wie andere Briefmarken sammeln. Am liebsten hatte er Blue Chips und Dividenden-Könige, die sogenannten Aristokraten. Das sind Aktien, die seit 25 Jahren die Dividenden regelmässig erhöht haben. Die Ausschüttungen reinvestierte Read. Jedes Quartal. Jedes Jahr. So machte er aus einem Schneeball mit den Dekaden eine Lawine.
Was können Sie von dem schlauen Senior noch lernen? Verkaufen Sie NIEMALS Ihre Qualitätsaktien. Aristokraten sind Gelddruckmaschinen. Sie hören nie auf, Geld zu verdienen. Ok, vielleicht gibt es eine Ausnahme. Eine von 100 Firmen kann in Schwierigkeiten geraten. Aber die anderen Erfolgsfirmen laufen einfach weiter. Die Börse wird sich wieder erholen. Das macht sie seit Ewigkeiten so.
Die fallenden Kurse sind nicht schlimm. Jetzt können Sie die flaute Zeit für Nachkäufe nutzen. Für Dividendenliebhaber und Value Investoren ist das Börsenbeben ein Geschenk.
Was uns Read außerdem lehrt? Der typische Deutsche oder Amerikaner hat Probleme seinen Konsum in den Griff zu bekommen. Wenn ich sehe, wie viele neue Handys, iPads und extravagante Autos so manch einer über kurze Zeitabschnitte hat, frage ich mich, wie das finanziell funktionieren kann.
Weil diesen Konsumleuten das Geld fehlt, leasen sie ihre Autos und finanzieren den nächsten Flachfernseher mit einem Ratenvertrag. Das machen diese Leute jedes Jahr. Und dann beschweren sie sich, dass sie nichts sparen können.
Sie stecken in einem Hamsterrad fest und merken es nicht mal.
Wer jung ist, sollte früh anfangen, zu sparen. Seien Sie diszipliniert. Motiviert. Sparen Sie oft, viel und schlau. Leben Sie unterhalb Ihrer Verhältnisse. Wer das macht, kann alle seine finanziellen Ziele erreichen. So können Sie es schaffen, den Vorruhestand unter Palmen am Strand oder am See in den Bergen zu genießen.
Die Fondsgesellschaft Fidelity rät übrigens Amerikanern, bis zum Ruhestand das Zehnfache des letzten Einkommens gespart zu haben. Ich finde das recht viel. Mehr noch: Sie sollen bis zum 67. Lebensjahr arbeiten, rät Fidelity, um ausreichend Ansprüche aus der gesetzlichen Rente aufzubauen. So können Sie den Ruhestand finanziell ohne Abstriche genießen, behauptet jedenfalls die Fondsfirma.
Zum Schluss: Kaufen Sie ganz einfach das, was Sie wirklich brauchen. Und nicht das, was Sie sich wünschen. Natürlich kann sich jeder mal einen kleinen Luxus gönnen. Doch sollte es nicht aus dem Ruder laufen. Und schon gar nicht mit einem Konsumkredit bezahlt werden.
Fazit: Buy and Hold funktioniert mit den richtigen Aktien.
Im Original hier erschienen: Rente: Wie Dagobert Duck im Geld schwimmen
Wiener Börse Party #1132: ATX etwas fester, Addiko Prediction stimmte; Frequentis, Telekom und Polytec gesucht
BASF
Uhrzeit: 23:00:29
Veränderung zu letztem SK: -0.25%
Letzter SK: 54.70 ( 2.09%)
Bayer
Uhrzeit: 23:00:29
Veränderung zu letztem SK: 0.27%
Letzter SK: 40.12 ( -0.82%)
Bildnachweis
Aktien auf dem Radar:Rosenbauer, RBI, DO&CO, Semperit, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Porr, Amag, Andritz, AT&S, VIG, Uniqa, Palfinger, Polytec Group, Marinomed Biotech, OMV, Addiko Bank, Erste Group, Flughafen Wien, Lenzing, Mayr-Melnhof, RWT AG, Strabag, Wienerberger, BKS Bank Stamm, BTV AG, Oberbank AG Stamm, CA Immo, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria.
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