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Geberit: Im Plan (Marc Schmidt)

Autor:
Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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21.12.2015, 2682 Zeichen

Die Aktie des Sanitärtechnikunternehmens Geberit (WKN A0MQWG) ist wenige Tage vor Weihnachten ungefähr auf dem gleichen Niveau, auf dem das SMI-Papier das Jahr 2015 begonnen hatte. Zwischendurch stand zwar ein neues Allzeithoch zu Buche, allerdings war das Jahr der Schweizer mit einigen Herausforderungen versehen. Diese will man schnellstmöglich aus dem Weg räumen. Ein Grund mehr, warum man sich ambitionierte mittelfristige Ziele gesetzt hat.

Ab 2018 möchte Geberit die währungs- und portfoliobereinigten Umsatzerlöse im Schnitt um 4 bis 6 Prozent steigern. Der Zielkorridor für die operative Cashflow-Marge (adjustierte EBITDA-Marge) liegt bei 28 bis 30 Prozent. Die Eigenkapitalrendite soll ab 2018 wiederum 25 Prozent erreichen. In diesem Jahr muss man in dieser Hinsicht allerdings noch kleinere Brötchen backen. Die Unternehmensleitung erwartet für 2015 ein währungsbereinigtes Wachstum des Nettoumsatzes beim ursprünglichen Geberit-Geschäft von 2 bis 3 Prozent. Beim übernommenen finnischen Hersteller von Waschbecken, Toiletten und Badspiegeln Sanitec sollen die währungsbereinigten Umsätze wiederum unter dem Vorjahresniveau liegen.

Neben einem anspruchsvollen Umfeld in der Bauindustrie war es in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres vor allem die Integration des akquirierten Sanitec-Geschäfts, die bessere Ergebnisse bei Geberit verhindert hatte. Darüber hinaus stellte der starke Schweizer Franken einen Belastungsfaktor dar. Zwar konnten die Umsatzerlöse zwischen Januar und September um 22 Prozent (währungs- und portfoliobereinigt: plus 2 Prozent) auf 2,0 Mrd. CHF gesteigert werden, dafür fielen die Integrationskosten zuletzt etwas höher aus als erwartet. Zudem war vorher klar, dass Sanitec nicht so profitabel ist wie Geberit. Trotzdem sollen sich die Mühen mittel- bis langfristig lohnen. Schließlich dürfte Geberit von den Skaleneffekten und der Eroberung neuer Märkte durch die Sanitec-Übernahme profitieren.

Chart: Comdirect (in EUR)

Chart: Comdirect (in EUR)

Nach neuen Monaten wurde noch ein Gewinnrückgang um knapp 4 Prozent auf 398 Mio. CHF ausgewiesen. Erfreulich ist jedoch der Umstand, dass Geberit verkünden konnte, dass die Sanitec-Integration nach Plan verläuft. Auch das hatten Anleger zuletzt mitberücksichtigt, als sie der Geberit-Aktie nach einem zwischenzeitlichen Kursrücksetzer zu einer Erholungsrallye verhalfen. Anleger, die überproportional und schon mit kleinen Geldbeträgen von steigenden Kursen der Geberit-Aktie profitieren möchten, könnten ein Unlimited Turbo-Zertifikat der Commerzbank (WKN CB0XS0) ins Auge fassen.

Diese Publikation wird mit Unterstützung der Emittenten von strukturierten Wertpapieren erstellt.

Bildquelle: Pressefoto Geberit


(21.12.2015)

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1. Geberit DuoFresh: Die Luft wird im eingebauten Aktivkohlefilter gereinigt und wieder zurück in den Raum geblasen. (Bild: Geberit)   >> Öffnen auf photaq.com

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