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Vonovia: Bald am Ziel? (Marc Schmidt)

Bild: © Aussender, Aus Deutsche Annington wird Vonovia, per 21.9. auch im DAX, Screenshot der Homepage 7.9.2015

Autor:
Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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07.12.2015, 2606 Zeichen

Vor rund einem Monat ging es an dieser Stelle bereits um den größten deutschen Immobilienkonzern Vonovia (WKN A1ML7J). Dabei spielten die Versuche, den Konkurrenten Deutsche Wohnen zu übernehmen, die Hauptrolle. In der Zwischenzeit hat sich einiges getan. Zeit also, erneut auf den Übernahmepoker in der deutschen Immobilienbranche und auf die Chancen der Vonovia-Aktie zu blicken.

Obwohl ein möglicher Rekord-Deal (14 Mrd. Euro) auf dem deutschen Immobilienmarkt wichtige Hürden genommen hat, ist er längst nicht in trockenen Tüchern. Die Vonovia-Anteilseigener haben auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 30. November ihr „OK“ für die benötigte Kapitalerhöhung gegeben. Dabei hatte die Deutsche Wohnen ihrerseits mit dem Kauf eines rund 13.600 Wohneinheiten umfassenden Immobilienportfolios von der PATRIZIA Immobilien AG für rund 1,2 Mrd. Euro versucht, dem Vonovia-Management und den Anteilseignern des DAX-Konzerns, den Deal madig zu machen. Offenbar ist das nicht gelungen. Trotzdem bleibt es spannend.

Knackpunkt ist das Angebot von umgerechnet 25,86 Euro je Deutsche-Wohnen-Aktie. Die Analysten bei der NordLB rechnen nicht damit, dass die Aktionäre der Deutsche Wohnen damit zufrieden sein werden. Auch bei der National-Bank ist man der Ansicht, dass die moderate Prämie den Aktionären der Deutschen Wohnen zu niedrig sein könnte und Vonovia daher beim Angebot nachlegen müsste. Angesichts der Unsicherheit darüber, ob ein Deal zustande kommt, und zu welchem Preis, dürften sowohl der Kurs der Deutsche-Wohnen-Aktie als auch der Vonovia-Aktie noch eine Weile von den Übernahmespekulationen bestimmt werden.

Quelle: Guidants

Quelle: Guidants

Vonovia hat mit den jüngsten Geschäftszahlen aber auch gezeigt, dass man prima ohne die Deutsche Wohnen leben kann. Schließlich profitierte man bereits von der Übernahme des Konkurrenten GAGFAH und der überraschend schnellen Integration. Daher wurde die Prognose für die in der Branche entscheidende Kennzahl FFO I (Funds from Operations) für 2015 von 560 bis 580 Mio. Euro auf nun 590 bis 600 Mio. Euro angehoben. 2016 soll der Wert noch einmal auf 690 bis 710 Mio. Euro zulegen. Nach neun Monaten in 2015 lag das operative Ergebnis (FFO I) bei 432 Mio. Euro und damit 111 Prozent höher als im Vorjahr. Zudem verspricht das Management den Anteilseignern für 2015 weiterhin einen Dividendenanstieg um 27 Prozent auf 0,94 Euro je Aktie. Anleger, die überproportional und schon mit kleinen Geldbeträgen von steigenden Kursen der Vonovia-Aktie profitieren möchten, könnten auf einen Open End Turbo Bull der Citigroup (WKN CC6LPX) setzen.

Bildquelle: Pressefoto Vonovia SE


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Vonovia SE
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Letzter SK:  21.04 ( 0.19%)



 

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