18.11.2015, 3337 Zeichen
Noch immer sind die Argumente für steigende Ölnotierungen schwer zu finden. Trotzdem müssen Ölpreis-Bullen ihre Hoffnungen nicht endgültig ad acta legen.
Am 4. Dezember ist es so weit. Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) kommt ein weiteres Mal in Wien zusammen. Im vergangenen Jahr war es unter anderem die Entscheidung der OPEC, ihre Fördermengen trotz sinkender Ölnotierungen und Überkapazitäten nicht zu drosseln, die die Preise für das schwarze Gold weiter unter Druck gebracht hatte. Im Zuge der nun schon rund ein Jahr andauernden Preisschwäche hatten sich die Notierungen in der Spitze mehr als halbiert. Zudem verpufften bisher jegliche Erholungsversuche, sowohl bei der US-Sorte WTI als auch bei der Nordseesorte Brent.
Auch dieses Mal scheint es nicht so, als würde es die OPEC sein, die für eine Preiseerholung sorgt. Schließlich sollten die Mitgliedsländer erneut nicht an der Förderquote von 30 Millionen Barrel pro Tag rütteln. Sie dürften verhindern wollen, dass bei einer preisstützenden Senkung der Förderquote wichtige Marktanteile an Konkurrenten wie die US-Fracking-Industrie gehen. Wie sehr die OPEC selbst zum aktuellen Überangebot am Ölmarkt beiträgt, zeigte sich ein weiteres Mal an dem am 12. November veröffentlichten jüngsten Monatsbericht der Organisation. Die Produktion lag zuletzt bei 31,38 Millionen Barrel pro Tag und damit höher als das eigene Ziel.
Darüber hinaus konnte die OPEC den Ölpreise-Bullen nur wenig Hoffnung auf bald steigende Notierungen machen. In dem jüngsten Monatsbericht hieß es zwar, dass die Nicht-OPEC-Mitglieder ihre Produktion in 2016 angesichts gesunkener Preise erstmals seit vielen Jahren drosseln dürften. Allerdings wird auch für das kommende Jahr ein Überangebot in Aussicht gestellt. Neben dem Kampf um Marktanteile und dem dadurch entstehenden Preisdruck tragen derzeit einige weitere makroökonomische Entwicklungen dazu bei, dass die Hoffnungen einiger Marktteilnehmer auf steigende Rohstoffpreise erneut enttäuscht werden könnten.
Nachdem der am 6. November veröffentlichte Oktober-Arbeitsmarktbericht der US-Regierung überraschend gut ausgefallen war, scheint sich die US-Notenbank Fed nun noch stärker auf eine Leitzinserhöhung im Dezember zuzubewegen. Steigende Zinsen hätten aller Voraussicht nach einen stärkeren US-Dollar zur Folge, was wiederum der Nachfrage der in der US-Währung gehandelten Rohstoffe schaden könnte.
Ölpreis-Bullen müssen jedoch noch nicht ganz aufgeben. Die Fed könnte die Zinswende ein weiteres Mal mit dem Hinweis auf die allgemeinen Marktturbulenzen verschieben. Zudem bleibt die Lage im Nahen Osten angespannt. Syrien selbst ist kein besonders wichtiges Ölförderland. Allerdings hat die Vergangenheit gezeigt, dass sich politische Krisen in der Region angesichts der Sorgen vor einer Angebotsverknappung ölpreisfördernd auswirken können.
Spekulative Anleger, die steigende Notierungen bei der Ölsorte Brent erwarten, könnten mit einem Faktor-Long-Zertifikat der Deutschen Bank (WKN DT4BRT) mit dem Hebel (Faktor) von 4 auf ein solches Szenario setzen. Wer aber als spekulativer Anleger eher Short orientiert ist und auf fallende Ölpreise bei der Sorte Brent setzen möchte, erhält mit einem Faktor-Short-Zertifikat der Deutschen Bank (WKN DT4BST) mit dem Hebel (Faktor) 4 die Gelegenheit dazu.
Stand: 16.11.2015
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