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Investmentidee: Visa (Heiko Geiger)

Bild: © www.shutterstock.com, Visa, Kredit, Kreditkarte, Sukharevskyy Dmytro (nevodka) / Shut

Autor:
Heiko Geiger

Head of Public Distribution, Bank Vontobel Europe AG

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29.10.2015, 3332 Zeichen

Die USA sind bekannt für ihre Vorliebe für Kreditkarten. Doch auch in Deutschland gehört das elektronische Bezahlen für viele schon zum Alltag. Besonders bei Buchungen im Internet kommt man oft nicht umher eine Kreditkarte zu verwenden. Anbieter von einem Bezahlsystem, das Kreditkarten-Transaktionen möglich macht, sind MasterCard und Visa. Wie MasterCard bietet auch Visa keine eigenen Kreditkarten an. Sie organisieren lediglich die Bezahlung und stellen die Infrastruktur bereit.

Visa wird am 02. November neue Quartalszahlen veröffentlichen. Im zweiten Quartal konnte der Konzern einen Umsatz von 3,52 Milliarden USD erreichen, der teils durch Steuervorzüge bedingt war. Im letzten Quartal steigerte das Unternehmen seine Dividendenzahlungen um 25%. Jetzt erhöhte es die Dividenden nochmals um 17% auf 14 Cent pro Jahr.

Um an der fortschreitenden Digitalisierung teilzuhaben, erweiterte Visa sein Angebot um das kontaktlose Bezahlen mit Karte oder dem Smartphone. Bis jetzt wurden laut eigenen Angaben rund 3 Millionen solcher Karten ausgegeben. 60 000 Terminals existieren bislang, die diese Zahlmethode ermöglichen. Visa Inc. erwartet, dass sich die Zahl in zwei Jahren auf 300 000 Terminals erhöhen wird. So hätten sich zum Beispiel auch Aldi Nord und Saturn dafür entschieden, solche Terminals einzubauen. Außerdem soll Visa Digital Solutions das Bezahlen mit Mobilgeräten sicherer machen. Das Unternehmen unterstütze auch Apple mit seinem Apple Pay Service.

Geplant ist nun eine Übernahme der Schwester Visa Europe, mit der sie seit 2008 nur durch einen Lizenzvertrag verbunden sind. Laut dem britischen Sender Sky News würde Visa 21 Milliarden USD für die Übernahme der Anteile bieten. Visa Europe gehört ungefähr 4000 europäischen Banken. Die Übernahme würde diesen je nach Höhe der Umsätze zugutekommen. Die meisten dieser Banken sitzen zum Beispiel in Großbritannien und Spanien. Deutsche Banken machen nur einen kleinen Anteil aus. Dies könnte mit der Nutzung von Kreditkarten an sich zusammenhängen. Die Bundesbank stellte fest, dass in Deutschland 79% der Geschäfte in bar getätigt werden. Trotzdem sind die Kreditkartentransaktionen laut Statista in Deutschland seit 2009 kontinuierlich gestiegen. In gesamt Europa wird jeder 6. Euro über Visa abgewickelt. Mit der Übernahme der Schwester möchte Visa seine Position gegenüber dem stärksten Konkurrenten MasterCard festigen. Die weitere Entwicklung bleibt jedoch abzuwarten.

Am 21. Oktober verkündete das Unternehmen die Einführung der neuen Plattform Integrated Marketing Solutions (VIMS). Diese soll vor allem kleineren Karten-Ausgebern dabei helfen, Daten aus Kartennutzungen zu generieren um deren Performance und Profitabilität zu steigern. Vor allem die Zielgruppenfeststellung soll durch diese Plattform optimiert werden können. Besonders bei kleineren Unternehmen sei das Budget für Marketing oft klein. Laut Jessica Graham, Visa Performance Solutions, könnten durch VIMS Marketingkosten gespart werden und trotzdem eine effizientere Bearbeitung möglich sein.

Da der weitere Kursverlauf der Aktien von einer Vielzahl konzernpolitischer und ökonomischer Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.


(29.10.2015)

Hinweis: Diese Produktwerbung ist keine Finanzanalyse i.S.d. § 34b WpHG und genügt daher auch nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit der Finanzanalyse und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen.
Um ausführliche Informationen, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition in die derivativen Finanzinstrumente verbundenen Risiken, zu erhalten, sollten potentielle Anleger den Basisprospekt lesen, der nebst den Endgültigen Angebotsbedingungen und etwaigen Nachträgen zu dem Basisprospekt auf der Internetseite des Emittenten www.vontobel-zertifikate.de veröffentlicht ist. Darüber hinaus werden der Basisprospekt, etwaige Nachträge zu dem Basisprospekt sowie die Endgültigen Angebotsbedingungen beim Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten.Anleger werden gebeten, die bestehenden Verkaufsbeschränkungen zu beachten.
Näheres über Chancen und Risiken einer Anlage in derivative Finanzinstrumente erfahren Sie in der Broschüre "Basisinformationen über Vermögensanlagen in Wertpapieren", welche Ihr Anlageberater Ihnen auf Wunsch gerne zur Verfügung stellt. Im Zusammenhang mit dem öffentlichen Angebot und dem Verkauf der derivativen Finanzinstrumente können Gesellschaften der Vontobel-Gruppe direkt oder indirekt Provisionen in unterschiedlicher Höhe an Dritte (z.B. Anlageberater) zahlen. Solche Provisionen sind im Finanzinstrumentspreis enthalten. Weitere Informationen erhalten Sie auf Nachfrage bei Ihrer Vertriebsstelle. Ohne Genehmigung darf diese Produktwerbung nicht vervielfältigt bzw. weiterverbreitet werden.

Impressum:
Bank Vontobel Europe AG
Niederlassung Frankfurt am Main
Bockenheimer Landstrasse 24
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 69 59 96-200
Fax: +49 (0)69 69 59 96-290
E-mail: zertifikate@vontobel.de
Gesellschaftssitz:
Bank Vontobel Europe AG
Alter Hof 5
DE-80331 München
Aufsichtsrat: Dr. Martin Sieg Castagnola (Vorsitz)
Vorstand: Dr. Bernhard Heye (Sprecher), Dr. Wolfgang Gerhardt, Andreas Heinrichs, Dr. Joachim Storck
Eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht München unter HRB 133419
USt.-IdNr. DE 264 319 108
Zuständige Aufsichtsbehörde:
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