19.10.2015, 2576 Zeichen
Tatenlosigkeit oder Mutlosigkeit kann man dem neuen Co-Chef der Deutschen Bank (WKN 514000) John Cryan bestimmt nicht vorwerfen. Trotzdem ist es nicht sicher, dass die angekündigte organisatorische und personelle Neuordnung dem deutschen Branchenprimus am Ende tatsächlich zu altem Glanz verhelfen wird. Es scheint aber schon einmal in die richtige Richtung zu gehen.
Dieser Ansicht sind die Investoren am deutschen Aktienmarkt. Schließlich war die Aktie der Deutschen Bank am Montag nach Bekanntwerden der Umbaupläne der ganz große Gewinner im DAX. Neben einer schlankeren Managementstruktur soll der Bereich Investmentbanking aufgespalten werden. Die Unternehmensfinanzierung (Corporate Finance) und die Transaktionsbank (Global Transaction Banking) aus dem bisherigen Bereich Corporate Banking & Securities (CB&S) gehen mit Wirkung zum 1. Januar 2016 in der neuen Unternehmenskunden- und Investmentbank (Corporate & Investment Banking) auf. Die Handelsaktivitäten aus CB&S werden wiederum im neuen Unternehmensbereich Globale Märkte (Global Markets) zusammengefasst. Auch in der Vermögensverwaltung wird umgebaut.
Während Anleger und Analysten die Umbaupläne bei der Deutschen Bank überwiegend positiv aufnahmen, wollten nicht alle Marktteilnehmer Begeisterung zeigen. Bei der UBS wurde auf die anhaltenden zahlreichen Risiken regulatorischer Art und mit Blick auf die Rechtsstreitigkeiten verwiesen. Diese würden derzeit eine konstruktivere Sichtweise auf die Deutsche Bank verhindern, hieß es. Zudem rechnen die Schweizer am Ende der Umstrukturierungsperiode für die Deutsche Bank wegen gestiegener regulatorischer Kapitalanforderungen mit einer deutlich gesunkenen Eigenkapitalrendite. Daher bleibt es erst einmal für die Aktie der Deutschen Bank beim „Neutral“-Rating und einem Kursziel von 31,00 Euro. Anleger, die trotzdem gehebelt auf steigende Kurse der Deutsche-Bank-Aktie setzen möchten, könnten einen Blick auf das Produkt mit der WKN CC0UB0 werfen.
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