08.10.2015, 2359 Zeichen
Möglicherweise ist es genau das, was die Deutsche Bank (WKN 514000) gebraucht hat. Seit Jahren wurde viel von einem Neuanfang gesprochen, während verschiedene finanzielle Belastungen aus der Finanzkrise nur nach und nach an die Welt kamen. Mit den nun vorgenommenen Abschreibungen und einer neuen Strategie dürfte der neue Co-Chef John Cryan endgültig zum Befreiungsschlag ansetzen.
Einen Nachsteuerverlust von 6,2 Mrd. Euro im dritten Quartal und einer eventuell ausfallende Dividende wird man da wohl in Kauf nehmen müssen. Schuld an dem Rekordverlust ist vor allem eine satte Wertberichtigung des Geschäfts- und Firmenwerts im Privatkundengeschäft sowie im Investmentbanking von 5,8 Mrd. Euro. Neben einem geringeren Wert für die Postbank wird auch eine Wertminderung auf den Buchwert der Beteiligung von knapp 20 Prozent an der chinesischen Hua Xia Bank vorgenommen. Ähnlich wie viele andere Branchen hatten auch die Finanzhäuser China als das Gelobte Land des unbegrenzten Wachstums gesehen. Jetzt soll die chinesische Beteiligung ebenfalls verkauft werden. Und dann bleibt natürlich noch das Dauerthema Rechtsstreitigkeiten. Die Rückstellungen schlugen dieses Mal mit 1,2 Mrd. Euro zu Buche.
Angesichts des Rekordverlustes im dritten Quartal und der hohen Abschreibungen steigt natürlich der Druck auf den neuen Chef, bei der Vorstellung der neuen Strategie Ende des Monats Investoren vom Hocker zu hauen. Dabei würde sich selbst eine gestrichene Dividende verkraften lassen, wenn es nun endlich nach Jahren des Herummurksens die Aussicht auf bessere Zeiten ergeben würde. Anleger, die gehebelt auf steigende Kurse der Deutsche-Bank-Aktie setzen möchten, könnten einen Blick auf das Produkt mit der WKN DZ51CP werfen.
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kapitalmarkt-stimme.at daily voice 58/365: Ein Ministerposten für die Börse
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