30.09.2015, 2567 Zeichen
Die Aktie von Volkswagen (WKN 766403) kennt seit anderthalb Wochen fast nur einen Weg: Nach unten. Kurszeitige Erholungen können nicht über die ernsthaften Problem des Konzerns hinweg täuschen. Anleger sehen sich weiter gewaltigen Risiken (und Chancen) gegenüber.
Nachdem in der letzten Woche ein neues Vier-Jahres-Tief bei 94,36 Euro markiert wurde, rangiert die Aktie nach zwischenzeitlichen Sprints in Richtung 120 Euro wieder deutlich in Bereich zweistelliger Kurse. Diese Achterbahnfahrt dürfte noch nicht zu Ende sein. Dies dürfte erst der Fall sein, wenn eine grobe Ahnung darüber vorhanden ist, welche Folgen die Abgas-Manipulationen tatsächlich haben werden. Neben Strafzahlungen in den USA stehen dort vor allem die Zivilklagen im Fokus. Hierzulande rücken die betroffenen Modelle von VW, Audi, usw. ins Visier der Zulassungs- und Umweltbehörden. Ausgang dieser Untersuchungen ist noch offen. Klar ist: Es wird Unsummen Geld kosten, die Probleme wieder zu lösen. Ob diese Kosten jetzt schon im Kurs enthalten sind? Das weiß keiner.
Sicher ist derzeit, dass das Tief vom Dienstag seither nicht wieder erreicht wurde – trotz aller schlechten Nachrichten. Es könnte also durchaus dort ein Boden erreicht sein. Die meisten Analysten halten das Kursniveau derzeit für tief genug. Lediglich das Bankhaus Lampe hat mit 94 Euro ein zweistelliges Kursziel. VW ist also auf dem aktuellen Niveau mit Kursen unter 100 Euro aus Sicht vieler Analysten fair bewertet. Doch ob da noch rasches Potenzial nach oben besteht? Eine gute Nachricht kann manchmal ausreichen. Insofern sind Neuengagements weiterhin mit sehr hohen Risiken verbunden, aber manchmal muss man eben etwas riskieren um am Ende einen großen Gewinn einzufahren. Wer statt Aktien lieber gehebelt auf steigende Kurse der VW-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN CK3K0D ins Auge fassen.
Diese Publikation wird mit Unterstützung der Emittenten von strukturierten Wertpapieren erstellt.
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Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Vorsorge - warum die 3. Säule noch wichtiger als die 2. ist oder der Schaden durch die WP-KESt
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