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Commerzbank & Deutsche Bank: Wenige Fans (Marc Schmidt)

Bild: © shutterstock.com, Jubel, Menschenmassen, Fussball, Freude, Sieg, http://www.shutterstock.com/de/pic-161967395/stock-photo-f...

Autor:
Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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15.09.2015, 2461 Zeichen

So richtig prickelnd ist das derzeitige Marktumfeld nicht, wenn man als Anleger über einen Einstieg bei europäischen Bankenwerten nachdenkt. Stichworte wären die Konjunktursorgen, Rechtsstreitigkeiten und neue Regulierungsvorschriften. Trotzdem haben auch die nicht gerade gut dastehenden deutschen Institute Deutsche Bank (WKN 514000) und Commerzbank (WKN CBK100) noch ihre Fans. Nur sind das nicht allzu viele.

Bei den Analysten bei Equinet gehört die Commerzbank (Rating: „Buy“; Kursziel: 13,00) unter den deutschen Banken neben der Aareal Bank (WKN 540811) zu den Favoriten. Im Gegensatz dazu findet man die Deutsche Bank (Rating: „Neutral“; Kursziel: 30,00) nicht ganz so toll. Auf Analystenseite werden weitere drohende Kosten wegen der vielen Rechtsstreitigkeiten kritisch beäugt. Zudem dürfte die Umsetzung der neuen Strategie laut Analysteneinschätzung zu Einmalkosten führen und somit belastend wirken. Bei der BNP Paribas sieht man darüber hinaus Risiken für die Dividenden der europäischen Banken und vor allem bei Deutschlands Marktführer.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Auch die Analysten bei Goldman Sachs haben wenig Gutes zu ihren europäischen Branchenkollegen zu sagen. Das Rating für die Commerzbank-Aktie wurde nun sogar von „Neutral“ auf „Sell“ geändert, während es mit dem Kursziel von 12,30 auf 10,00 Euro nach unten ging. Die Goldmänner sehen bei der Commerzbank die Profitabilität und die Kapitalausstattung mit Sorgen. Zudem dürften die Kapitalausschüttungen an die Aktionäre aus Analystensicht kurz- bis mittelfristig mangels größerer Kostensenkungsinitiativen schwach bleiben. Anleger, die so etwas kalt lässt und die sogar gehebelt auf steigende Kurse der Commerzbank-Aktie setzen möchten, könnten das Produkt mit der WKN DG1K8J ins Auge fassen. Im Fall der Deutschen Bank würde sich eventuell das Produkt mit der WKN DZ92EF anbieten.

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(15.09.2015)

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Akt. Indikation:  33.15 / 33.20
Uhrzeit:  12:52:28
Veränderung zu letztem SK:  0.23%
Letzter SK:  33.10 ( 0.00%)

BNP Paribas
Akt. Indikation:  92.04 / 92.34
Uhrzeit:  13:04:18
Veränderung zu letztem SK:  0.70%
Letzter SK:  91.55 ( -1.81%)

Commerzbank
Akt. Indikation:  35.94 / 36.24
Uhrzeit:  13:03:16
Veränderung zu letztem SK:  1.75%
Letzter SK:  35.47 ( -3.93%)

Deutsche Bank
Akt. Indikation:  27.18 / 27.26
Uhrzeit:  13:03:16
Veränderung zu letztem SK:  0.19%
Letzter SK:  27.17 ( -0.13%)

Goldman Sachs
Akt. Indikation:  794.00 / 795.40
Uhrzeit:  13:04:42
Veränderung zu letztem SK:  0.16%
Letzter SK:  793.40 ( 1.15%)



 

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