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Bilfinger: Geht’s noch schlimmer? (Marc Schmidt)


Autor:
Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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12.08.2015, 2521 Zeichen

Trotz eines Rekordverlustes im ersten Halbjahr 2015 und der Aussicht auf ein deutliches Minus im Gesamtjahr, kommen die jüngsten Zahlen des Bau- und Dienstleistungskonzerns Bilfinger (WKN 590900) am Markt gut an. Dabei schaffte es die Bilfinger-Aktie am Mittwochnachmittag mit einem Kursplus von rund 1 Prozent an die MDAX-Spitze, während sich der Gesamtmarkt insgesamt sehr schwach zeigt.

Grund für die positiven Reaktionen ist unter anderem der Umstand, dass die Zahlen am Ende trotz eines Verlustes von 439 Mio. Euro im ersten Halbjahr hätten auch schlimmer ausfallen können, verbunden mit der Hoffnung, dass nun endlich die Wende eingeleitet wird. Verursacht wurde der Verlust vor allem durch eine nicht zahlungswirksame Firmenwertabschreibung in Höhe von 330 Mio. Euro in der zum Verkauf stehenden Kraftwerkssparte sowie operativen Verlusten und Restrukturierungskosten von 100 Mio. Euro. Ergebnisrückgänge mussten die Mannheimer zuletzt auch im Geschäftsfeld Industrial verbuchen. Hierfür wurde ganz besonders die angespannte Situation im europäischen und US-amerikanischen Öl- und Gas- sowie im Kraftwerkssektor verantwortlich gemacht. Für einen Lichtblick sorgte wiederum die Sparte Building & Facility.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Während Bilfinger im ersten Halbjahr unter dem Strich ein deutliches Minus eingefahren, scheint zumindest die Aktie ihre Talsohle überwunden zu haben. Das MDAX-Papier konnte in den vergangenen Wochen sogar satte Kurszuwächse um knapp 20 Prozent verbuchen. Allerdings sollten Anleger erst einmal abwarten, ob es dann nun wirklich mit den Negativschlagzeilen war. Darüber hinaus gilt es den Erfolg des Power-Verkaufsprozesses und der eingeleiteten Restrukturierung zu beobachten. Wer gehebelt auf steigende Kurse der Bilfinger-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN DG50HL ins Auge fassen. Shorties könnten einen Blick auf das Hebelprodukt mit der WKN DG5TLD werfen.

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Bildquelle: Pressefoto Bilfinger SE


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