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IBM: So steht es um „Big Blue“ (Christoph Scherbaum, Marc Schmidt)

Autor:
Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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21.07.2015, 1841 Zeichen

Als Anleger von IBM (WKN 851399) muss man weiterhin langen Atem haben. Auch die jüngsten Bilanzdaten lasen sich alles andere als erfreulich. Der IT-Konzern musste nun schon das dreizehnte Quartal in Folge mit sinkendem Umsatz verkraften. Auch beim Gewinn sieht es mager aus.

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Chart: Guidants

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Seitens IBM gab es gestern den lapidaren Satz zu hören, die Ergebnisse zeigen, dass man sich weiter im Wandel befinde. Ja, man soll weg vom öden PC-Geschäft hin zum modernen Anbieter von Daten-Analyse und Cloud-Services. Irgendwie hört sich das ein bisschen nach einer zweiten Nokia-Story an, weg vom Kerngeschäft… – aber man weiß es ja nicht. Die IBM-Jungs verdienen schließlich ja noch gutes Geld. Auch wenn das Ganze nur geschah, weil das Management die Kosten senkte – beispielsweise die Ausgaben für Forschung und Entwicklung um knapp fünf Prozent. Das wiederum kann auf Dauer nicht guttun. Umso erstaunlicher, dass die Aktie seit Jahresbeginn immerhin ein Plus von 8 Prozent aufzuweisen hat. Na bitte – das sind die gestrigen Abschläge von 5 Prozent fast schon wieder abzuhacken…

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