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Wiener Werte, 10.2.: Erste Group, RBI, voestalpine, Telekom, Flughafen




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10.02.2012
Der ATX wird am Freitag mit leichten Auftaktverlusten erwartet. Der Verlauf im ATX dürfte wieder wesentlich von Aussagen europäischer Offizieller geprägt werden. Mit einem Ultimatum wollen die Europäer neue Zugeständnisse Griechenlands für ein neues Rettungsprogramm erzwingen. Die Vorgabe ist leicht negativ: Der Future auf den Dow Jones Industrial verlor 0,33 Prozent seit dem Handelsschluss am Vorabend. Die asiatischen Börsen tendierten nach etwas enttäuschenden Wirtschaftsdaten aus China auch leichter. Die Agenda hat sich im Vergleich zu den vergangenen Tagen etwas gelichtet, US-Daten am Nachmittag könnten aber Impulse geben.

ERSTE GROUP/RAIFFEISEN - Franken-Ausstieg kostete Banken 800 Millionen: Die Zwangskonvertierung von Fremdwährungskrediten in Ungarn wird die Banken im Land etwas mehr als 800 Millionen Euro (235 Milliarden Forint) kosten. Seit Ende September hatten Bankkunden in Ungarn die Möglichkeit, ihre in Schweizer Franken, japanischen Yen und Euro laufenden Kredite zu tauschen. Laut Gesetz mussten die Banken einen Fixkurs (180 Forint je Franken, 250 Forint je Euro) akzeptieren. Bis Ende Jänner lief die Aktion, im Februar kann noch konvertieren, wer seine Tauschabsicht bereits bekundet hat und nachweisen kann, dass er über die Mittel verfügt, um seinen alten Kredit auszulösen.

Die ungarische Bankenaufsicht PSZAF hat inzwischen die Gesamtkosten der Aktion berechnet: Bis Ende Jänner wurden demnach 142.000 Hypothekendarlehen im Rahmen der Aktion getilgt, in 19.000 Fällen läuft die Bearbeitung noch. Damit hätten rund 18 Prozent der in Fremdwährungen verschuldeten Eigenheimbesitzer den Tausch in Anspruch genommen. Die Errechnung der Kosten ist komplex: Die PSZAF hat die Differenz zwischen realem und fiktivem Wechselkurs genommen. Die ungarische Regierung hat Banken zugestanden, ein Drittel der Verluste von der Bankensteuer abzuziehen - so kommt die PSZAF auf die rund 800 Millionen Euro, , das ist etwas mehr als zuletzt angenommen. Die UniCredit Ungarn (Tochter der Bank Austria) hat für die Konvertierung Rückstellungen in Höhe von 60 Millionen Euro gebildet. Diese Summe sollte nach Angaben der Bank zur Deckung der Verluste ausreichen.

RAIFFEISEN - RZB hat Nichtigkeitsklage zur letzten Hauptversammlung erhalten - Die RBI-Mutter RZB muss sich mit einer Klage zu ihrer letzten Hauptversammlung am 28. Dezember des Vorjahres herumschlagen. In der ao. Hauptversammlung wurde zu Tagesordnungspunkt 1 ein Beschluss betreffend die Ausgabe von Partizipationskapital unter Wahrung des Bezugsrechts gefasst. "Gegen diesen Hauptversammlungsbeschluss wurde eine Klage auf Feststellung der Nichtigkeit eingebracht", teilt die RZB in der "Wiener Zeitung" mit. Die Raiffeisenbank International gab Donnerstag an, dass sie die Aktion 76 Millionen Euro kosten wird Am teuersten wird es für die Erste Bank: Sie hat in der Bilanz mit 200 Millionen Euro vorgesorgt, dieser Wert wird nach Angaben des Kreditinstitutes nicht überschritten werden.Die Raiffeisenlandesbanken haben als Aktionäre der RZB daraufhin 342 Mio. Euro Partizipationskapital gezeichnet. Das frisch emittierte Partizipationskapital wurde fast ausschließlich dafür genutzt, bisher von den Raiffeisenlandesbanken gehaltene Anteile an Netzwerkbanken in Zentral- und Osteuropa zu erwerben.

VOESTALPINE – überlegt Alternativen zum klassischen Hochofen - Schadstoffarme Ergänzungen in Prüfung - Aber kein Neubau, nur Bestandserneuerung: Der Stahl- und Verarbeitungskonzern Voestalpine fährt nicht nur einen Auslandsexpansionskurs mit Autoherstellern in den USA und in China - der jüngste Auftrag für Automobilkomponenten hat ein Volumen von 700 Millionen Euro -, sondern rechnet laut Brancheninsidern auch für Österreich einige spannende Investitionsprojekte durch. Konkret geht es laut Standard-Recherchen um Lichtbogenöfen für die Standorte Linz und/oder Donawitz. Mit wechselstrombetriebenen Elektroöfen kann Schrott und anderes direktreduziertes Material verarbeitet werden. Dieses Verfahren zur Erzeugung hochwertigen Stahls spart Kohlendioxid, weil bei der Schmelze kaum verunreinigend wirkende Verbrennungsgase entstehen wie im mit Koks betriebenen Hochofen. Die Energie wird durch einen zwischen drei Elektroden überspringenden Lichtbogen erzeugt, Schwefel, Phosphor und Kohlenstoff verbrennen dabei. Danach kommen Legierungen hinein. Der Nachteil dieser Kapazitätsausweitung abseits des klassischen Hochofens: Der dafür notwendige hochwertige Stahlschrott ist nicht in ausreichenden Mengen vorhanden, und die Energiepreise sind hoch. Die Kosten pro Lichtbogenofen samt Halle taxieren Metallurgen auf 80 bis 100 Millionen Euro. Wer den Lichtbogenofen zuerst bekommen könnte, ist offen: die Stahldivision in Linz oder der auf Schienen spezialisierte Teilkonzern Bahnsysteme in Leoben-Donawitz. Rein ökonomisch müsste Donawitz die besseren Karten haben, die Bahn-Division habe derzeit den stabileren Auftragseingang, wie es heißt. Auch sei dort in den nächsten Jahren eine "Zustellung", also eine Art Renovierung des Hochofens zu erwarten. Bei der Voestalpine winkt man ab. In den nächsten fünf Jahren sei definitiv kein Neubau eines Hochofens oder einer anderen Technologie geplant - weder für Linz noch für Donawitz. Die eine oder andere "Zustellung" sei aber sicher nicht ausgeschlossen, räumt Voestalpine-Sprecher Peter Felsbach auf Nachfrage ein. Stahl-Insider sehen in Sachen Autonomie vom Hochofen offenbar noch einen zweiten Handlungsstrang: die Errichtung eines DRI-Turms in Linz. Direct Reduced Iron (DRI) ist ein mit Reduktionsgas befeuertes Verfahren, bei dem aufgrund des hohen Wasserstoffgehalts beim Schmelzen der Ausstoß von CO2 reduziert wird. Das ersparte den Kauf von Schadstoffemissionszertifikaten gemäß Kiotoprotokoll. Verarbeitet werden dabei stark eisenhaltige Rohqualitäten, die zugekauft werden. Der Nachteil: Der Erdgaspreis ist hoch, was DRI in Europa unattraktiv macht. Als Standort für einen Reduktionsturm würde sich daher eher eine Region mit Erdgasvorkommen empfehlen. Branchenkenner nennen Venezuela, Mexiko oder den Nahen Osten. Billig ist auch eine DRI-Anlage nicht, sie wird von Anlagenbauern auf "ein paar hundert Millionen Euro" taxiert.
TELEKOM AUSTRIA - Telekom Austria zahlte Meinungsumfragen für Karl-Heinz Grasser - Umfragen aus 2005 und 2006 zu Privatleben und Kandidatur als Finanzminister Die Telekom Austria soll in den Jahren 2005 und 2006 Meinungsumfragen für den damals amtierenden Finanzminister Karl-Heinz Grasser bezahlt haben. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner heute Freitag erscheinenden Ausgabe.Aus diesem Grund wird Karl-Heinz Grasser nun von der Staatsanwaltschaft Wien als Beschuldigter in der Affäre Telekom geführt. In einem FORMAT exklusiv vorliegenden Schriftsatz der Staatsanwaltschaft Wien vom 24. November 2011 wird die Einleitung des Strafverfahrens gegen Grasser so begründet: "Weil der Verdacht besteht, dass die Telekom Austria AG über dessen Ersuchen in den Jahren 2005 und 2006, zuletzt mit Rechnung vom 30.11.2006, bezahlt am 28.12.2006, Meinungsumfragen der market-Marktforschungs GmbH & Co KG zu seiner Person über die Valora AG bezahlte." In einem Polizeibericht, der FORMAT vorliegt, werden einige Highlights der Market-Umfragen für den Finanzminister samt Kostenpunkt aufgelistet: - "Das Privatleben von Karl-Heinz Grasser" (Rechnungsdatum: 31. Mai 2005; Preis: 5.880 Euro) - "Der Mehrwert von Karl-Heinz Grasser" (21. Februar 2006; 5.520 Euro) - "Die Kandidatur von Karl-Heinz Grasser" (16. Mai 2006; 6.240 Euro) - "Karl-Heinz Grasser als Finanzminister einer großen Koalition" (30. November 2006; 5.040 Euro).

FLUGHAFEN WIEN - Ex-Vorstand Gabmann klagt den Flughafen Wien:. Der wegen der Skylink-Affäre gekündigte ehemalige Flughafen-Vorstand Ernest Gabmann will es nicht auf sich sitzen lassen, dass er im Gegensatz zu seinen Ex-Kollegen keinen lukrativen Konsulentenvertrag erhielt. Er geht nun juristisch gegen den Flughafen Wien vor. Knalleffekt am Flughafen Wien: Der mit Ende 2011 ausgeschiedene Vorstand Ernest Gabmann hat seinen ehemaligen Arbeitgeber geklagt. Gabmann - künftig kaufmännischer Leiter der Filmproduktionsfirma Lisa Film von Karl Spiehs - hat als einziger der Ex-Flughafen-Vorstände keinen Konsulentenvertag erhalten und will das nicht auf sich sitzen lassen. Die Ungleichbehandlung sei für ihn nicht nachvollziehbar, sagt Gabmann zum WirtschaftsBlatt und bestätigt die Klage.

(mit freundlicher Genehmigung der Freunde von Vanilla Capital)


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Flex:
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DAX:
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Dow Jones:
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Trending:
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Indizes
ATX 2291 0.57 % 2290 -0.03% 20:52:12
DAX 9733 2.62 % 9783 0.52% 20:52:13
Dow 17810 0.51 % 17810 -0.00% 20:52:17
Nikkei 17358 0.00 % 17495 0.79% 20:52:17
Gold 1204 1.16 % 1198 -0.47% 20:52:17
Serien 2014

Serien:
Alle aktuellen




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10.02.2012
Der ATX wird am Freitag mit leichten Auftaktverlusten erwartet. Der Verlauf im ATX dürfte wieder wesentlich von Aussagen europäischer Offizieller geprägt werden. Mit einem Ultimatum wollen die Europäer neue Zugeständnisse Griechenlands für ein neues Rettungsprogramm erzwingen. Die Vorgabe ist leicht negativ: Der Future auf den Dow Jones Industrial verlor 0,33 Prozent seit dem Handelsschluss am Vorabend. Die asiatischen Börsen tendierten nach etwas enttäuschenden Wirtschaftsdaten aus China auch leichter. Die Agenda hat sich im Vergleich zu den vergangenen Tagen etwas gelichtet, US-Daten am Nachmittag könnten aber Impulse geben.

ERSTE GROUP/RAIFFEISEN - Franken-Ausstieg kostete Banken 800 Millionen: Die Zwangskonvertierung von Fremdwährungskrediten in Ungarn wird die Banken im Land etwas mehr als 800 Millionen Euro (235 Milliarden Forint) kosten. Seit Ende September hatten Bankkunden in Ungarn die Möglichkeit, ihre in Schweizer Franken, japanischen Yen und Euro laufenden Kredite zu tauschen. Laut Gesetz mussten die Banken einen Fixkurs (180 Forint je Franken, 250 Forint je Euro) akzeptieren. Bis Ende Jänner lief die Aktion, im Februar kann noch konvertieren, wer seine Tauschabsicht bereits bekundet hat und nachweisen kann, dass er über die Mittel verfügt, um seinen alten Kredit auszulösen.

Die ungarische Bankenaufsicht PSZAF hat inzwischen die Gesamtkosten der Aktion berechnet: Bis Ende Jänner wurden demnach 142.000 Hypothekendarlehen im Rahmen der Aktion getilgt, in 19.000 Fällen läuft die Bearbeitung noch. Damit hätten rund 18 Prozent der in Fremdwährungen verschuldeten Eigenheimbesitzer den Tausch in Anspruch genommen. Die Errechnung der Kosten ist komplex: Die PSZAF hat die Differenz zwischen realem und fiktivem Wechselkurs genommen. Die ungarische Regierung hat Banken zugestanden, ein Drittel der Verluste von der Bankensteuer abzuziehen - so kommt die PSZAF auf die rund 800 Millionen Euro, , das ist etwas mehr als zuletzt angenommen. Die UniCredit Ungarn (Tochter der Bank Austria) hat für die Konvertierung Rückstellungen in Höhe von 60 Millionen Euro gebildet. Diese Summe sollte nach Angaben der Bank zur Deckung der Verluste ausreichen.

RAIFFEISEN - RZB hat Nichtigkeitsklage zur letzten Hauptversammlung erhalten - Die RBI-Mutter RZB muss sich mit einer Klage zu ihrer letzten Hauptversammlung am 28. Dezember des Vorjahres herumschlagen. In der ao. Hauptversammlung wurde zu Tagesordnungspunkt 1 ein Beschluss betreffend die Ausgabe von Partizipationskapital unter Wahrung des Bezugsrechts gefasst. "Gegen diesen Hauptversammlungsbeschluss wurde eine Klage auf Feststellung der Nichtigkeit eingebracht", teilt die RZB in der "Wiener Zeitung" mit. Die Raiffeisenbank International gab Donnerstag an, dass sie die Aktion 76 Millionen Euro kosten wird Am teuersten wird es für die Erste Bank: Sie hat in der Bilanz mit 200 Millionen Euro vorgesorgt, dieser Wert wird nach Angaben des Kreditinstitutes nicht überschritten werden.Die Raiffeisenlandesbanken haben als Aktionäre der RZB daraufhin 342 Mio. Euro Partizipationskapital gezeichnet. Das frisch emittierte Partizipationskapital wurde fast ausschließlich dafür genutzt, bisher von den Raiffeisenlandesbanken gehaltene Anteile an Netzwerkbanken in Zentral- und Osteuropa zu erwerben.

VOESTALPINE – überlegt Alternativen zum klassischen Hochofen - Schadstoffarme Ergänzungen in Prüfung - Aber kein Neubau, nur Bestandserneuerung: Der Stahl- und Verarbeitungskonzern Voestalpine fährt nicht nur einen Auslandsexpansionskurs mit Autoherstellern in den USA und in China - der jüngste Auftrag für Automobilkomponenten hat ein Volumen von 700 Millionen Euro -, sondern rechnet laut Brancheninsidern auch für Österreich einige spannende Investitionsprojekte durch. Konkret geht es laut Standard-Recherchen um Lichtbogenöfen für die Standorte Linz und/oder Donawitz. Mit wechselstrombetriebenen Elektroöfen kann Schrott und anderes direktreduziertes Material verarbeitet werden. Dieses Verfahren zur Erzeugung hochwertigen Stahls spart Kohlendioxid, weil bei der Schmelze kaum verunreinigend wirkende Verbrennungsgase entstehen wie im mit Koks betriebenen Hochofen. Die Energie wird durch einen zwischen drei Elektroden überspringenden Lichtbogen erzeugt, Schwefel, Phosphor und Kohlenstoff verbrennen dabei. Danach kommen Legierungen hinein. Der Nachteil dieser Kapazitätsausweitung abseits des klassischen Hochofens: Der dafür notwendige hochwertige Stahlschrott ist nicht in ausreichenden Mengen vorhanden, und die Energiepreise sind hoch. Die Kosten pro Lichtbogenofen samt Halle taxieren Metallurgen auf 80 bis 100 Millionen Euro. Wer den Lichtbogenofen zuerst bekommen könnte, ist offen: die Stahldivision in Linz oder der auf Schienen spezialisierte Teilkonzern Bahnsysteme in Leoben-Donawitz. Rein ökonomisch müsste Donawitz die besseren Karten haben, die Bahn-Division habe derzeit den stabileren Auftragseingang, wie es heißt. Auch sei dort in den nächsten Jahren eine "Zustellung", also eine Art Renovierung des Hochofens zu erwarten. Bei der Voestalpine winkt man ab. In den nächsten fünf Jahren sei definitiv kein Neubau eines Hochofens oder einer anderen Technologie geplant - weder für Linz noch für Donawitz. Die eine oder andere "Zustellung" sei aber sicher nicht ausgeschlossen, räumt Voestalpine-Sprecher Peter Felsbach auf Nachfrage ein. Stahl-Insider sehen in Sachen Autonomie vom Hochofen offenbar noch einen zweiten Handlungsstrang: die Errichtung eines DRI-Turms in Linz. Direct Reduced Iron (DRI) ist ein mit Reduktionsgas befeuertes Verfahren, bei dem aufgrund des hohen Wasserstoffgehalts beim Schmelzen der Ausstoß von CO2 reduziert wird. Das ersparte den Kauf von Schadstoffemissionszertifikaten gemäß Kiotoprotokoll. Verarbeitet werden dabei stark eisenhaltige Rohqualitäten, die zugekauft werden. Der Nachteil: Der Erdgaspreis ist hoch, was DRI in Europa unattraktiv macht. Als Standort für einen Reduktionsturm würde sich daher eher eine Region mit Erdgasvorkommen empfehlen. Branchenkenner nennen Venezuela, Mexiko oder den Nahen Osten. Billig ist auch eine DRI-Anlage nicht, sie wird von Anlagenbauern auf "ein paar hundert Millionen Euro" taxiert.
TELEKOM AUSTRIA - Telekom Austria zahlte Meinungsumfragen für Karl-Heinz Grasser - Umfragen aus 2005 und 2006 zu Privatleben und Kandidatur als Finanzminister Die Telekom Austria soll in den Jahren 2005 und 2006 Meinungsumfragen für den damals amtierenden Finanzminister Karl-Heinz Grasser bezahlt haben. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner heute Freitag erscheinenden Ausgabe.Aus diesem Grund wird Karl-Heinz Grasser nun von der Staatsanwaltschaft Wien als Beschuldigter in der Affäre Telekom geführt. In einem FORMAT exklusiv vorliegenden Schriftsatz der Staatsanwaltschaft Wien vom 24. November 2011 wird die Einleitung des Strafverfahrens gegen Grasser so begründet: "Weil der Verdacht besteht, dass die Telekom Austria AG über dessen Ersuchen in den Jahren 2005 und 2006, zuletzt mit Rechnung vom 30.11.2006, bezahlt am 28.12.2006, Meinungsumfragen der market-Marktforschungs GmbH & Co KG zu seiner Person über die Valora AG bezahlte." In einem Polizeibericht, der FORMAT vorliegt, werden einige Highlights der Market-Umfragen für den Finanzminister samt Kostenpunkt aufgelistet: - "Das Privatleben von Karl-Heinz Grasser" (Rechnungsdatum: 31. Mai 2005; Preis: 5.880 Euro) - "Der Mehrwert von Karl-Heinz Grasser" (21. Februar 2006; 5.520 Euro) - "Die Kandidatur von Karl-Heinz Grasser" (16. Mai 2006; 6.240 Euro) - "Karl-Heinz Grasser als Finanzminister einer großen Koalition" (30. November 2006; 5.040 Euro).

FLUGHAFEN WIEN - Ex-Vorstand Gabmann klagt den Flughafen Wien:. Der wegen der Skylink-Affäre gekündigte ehemalige Flughafen-Vorstand Ernest Gabmann will es nicht auf sich sitzen lassen, dass er im Gegensatz zu seinen Ex-Kollegen keinen lukrativen Konsulentenvertrag erhielt. Er geht nun juristisch gegen den Flughafen Wien vor. Knalleffekt am Flughafen Wien: Der mit Ende 2011 ausgeschiedene Vorstand Ernest Gabmann hat seinen ehemaligen Arbeitgeber geklagt. Gabmann - künftig kaufmännischer Leiter der Filmproduktionsfirma Lisa Film von Karl Spiehs - hat als einziger der Ex-Flughafen-Vorstände keinen Konsulentenvertag erhalten und will das nicht auf sich sitzen lassen. Die Ungleichbehandlung sei für ihn nicht nachvollziehbar, sagt Gabmann zum WirtschaftsBlatt und bestätigt die Klage.

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