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ZTALK#2: „Die Datenmenge neuer Geräte setzt Cloud basierte IT-Lösungen voraus“

14.02.2020
Wien (OTS) - Die gemeinsame Veranstaltung des 3. Netzwerktreffen der Digital Healthcare Connection und Zühlke Österreich fand am Donnerstag, den 13. Februar 2020, im Rahmen der ZTALK-Reihe statt. EntscheiderInnen und Executives namhafter Unternehmen aus Pharma, Medizin und IT diskutierten am Zühlke Standort Wien zur „Zukunft personalisierter Medizin“.
Die Digitalisierung eröffnet neue Perspektiven, auch für die Gesundheit. Künstliche Intelligenz, Machine Learning Algorithmen und Big Data helfen, Krankheiten vorzubeugen, früher zu entdecken und zu behandeln. Diese neu generierten Insights verschafft Forschung, Ärzten, Unternehmen und auch PatientInnen einen neuen Blickwinkel auf gesundheitliche Fragen und setzen tiefe technische Fachexpertise voraus. Am Donnerstag, den 13. Februar 2020 diskutierten ManagerInnen und EntscheiderInnen namhafter Unternehmen aus Medizin, Pharma und IT beim gemeinsamen Event von Zühlke Österreich und der Digital Healthcare Connection im Rahmen des ZTALK #2. Der Abend drehte sich um die „Zukunft der personalisierten Medizin“. Hank Sczerba, Präsident der Digital Healthcare Connection, eröffnete den Abend.
Zwtl.: „Wie geht es Ihnen heute?“ Das digitale Ökosystem um die „Patient-Journey“
Sie gehen zum Arzt und bekommen eine Diagnose anhand von Daten, wie etwa Blutwerte und Fragen zu Ihrem Wohlbefinden. Dass mit Tracking-Möglichkeiten beispielsweise über Apps Symptome nahezu in Echtzeit aufgegriffen werden, ist eine der vielen Vorteile der Digitalisierung.
Tatsächlich finden im digitalen Zeitalter nicht nur neue Methoden zur Dokumentation ihren Platz im App-Store und auf Rezepten – das gesamte Ökosystem rund um die Patient-Journey verändert sich. „Die Digitalisierung wird nicht nur die Diagnostik, Behandlung und Beobachtung der Auswirkungen auf die Patientinnen und Patienten haben“, sagt Dr. Stefan Weiss, Business Innovation Consultant von Zühlke Deutschland und erster Speaker des Abends. Eindrucksvoll präsentiert Weiß in seinem Impulsvortrag „The future of personalized health management: From Hype to Reality” die technischen Möglichkeiten ua. am Beispiel eines Zühlke Projekts für Berlinger; ein Device für den sicheren Arzneimitteltransport für Medizin und Impfstoffe für die Weltgesundheitsorganisation und Unicef, bei dem höchste Sicherheitsstandards gelten müssen. „Cybersecurity ist für die Branche essenziell, da geht es um Menschenleben. Technisches Know-how ist dringend notwendig, um medizinische Daten zu schützen“, betont Weiss.
Zwtl.: Big Data verändert das Verständnis von Krankheiten
Bereits heute sprechen ExpertInnen nicht mehr nur beispielsweise von „Krebs“ oder „Diabetes“, sondern von Typen mit Unterkategorien. Die Krankheitsbilder sind differenzierter und werden so individuell analysiert, sodass nach einer personalisierten Behandlung gesucht wird. Das Erfassen und Analysieren von Daten spielt dabei eine zentrale Rolle. „Mit umfangreichen Daten besteht eine größere Chance, Heilmittel zu finden und mehr Menschen zu helfen“, so Dr. Weiss. Das soll den PatientInnen zu Gute kommen, denn ein personalisiertes Verständnis von Krankheiten und Behandlungsmethoden hat Einfluss auf das gesamte Ökosystem der PatientInnen bis hin zu klinischen Studien.
Zwtl.: Von Hummeln, Mistkäfern und dem „digitale Zwilling“
„Was hat eine Hummel mit Ihrem Erfolg zu tun“, fragt Dr. Peter Kirschner von Anima Mentis und zweiter Speaker des Events das Publikum. Das Start-up versteht sich als mentales Fitness Center, das personalisiert Wege findet, um die geistige Fitness zu fördern. Unterhaltsam und informativ klassifiziert er MitarbeiterInnen und deren Energie- und Motivationstypen in „Hummeln“ und „Mistkäfer“. Er berichtet von Untersuchungen, die zeigen wie sich die Leistung verändert, je nachdem ob der Blick immer wieder auf ein Smartphone wandert. Grund dafür ist der Fokus der Menschen, wie dieser sich mit der Digitalisierung verändert hat und wie er gelenkt wird. Auch bei Anima Mentis werden Cloud-basierte Systeme eingesetzt. „Die Datenmengen der neuen Geräte setzt Cloud basierte IT-Lösungen voraus. Dazu braucht es Software Plattformen, um die medizinischen Geräte in die Cloud anzubinden. Apps auf mobilen Geräten, wie Tablets werden dabei immer wichtiger“, sagt Dr. Weiss.
Datenmengen bilden ein Modell der Menschen und einzelnen Erkrankungen – das Stichwort dazu ist der „digitale Zwilling“. Dr. Peter Klimek von der Medizinischen Universität Wien und dritter Speaker des Abends, zeichnet die Vision des digitalen Zwillings für das Gesundheitssystem, mit dem Informationen innerhalb der ärztlichen Fachrichtungen komfortabler miteinander geteilt werden können. Das Modell des Digitalen Zwillings ist aus der Industrie und Baubranche bekannt.
Zühlke unterstützt in Österreich, wie auch in den Nachbarländern Schweiz und Deutschland, die Branche mit digitalen Lösungen. Das Know-how bezieht das globale Beratungs- und Engineeringunternehmen aus über 50 Jahren Erfahrung und 10.000 Projekten.
Zwtl.: Let’s ZTALK: Die neue Eventreihe für ManagerInnen
Die neue Eventserie der Zühlke Österreich für ManagerInnen will Diskussion und Debatte in der heutigen Unternehmens- und Arbeitswelt anregen. Die Schnittstelle zwischen Menschen und Maschinen wird in der digitalen Welt neu ausgelotet. Diskutieren und hinterfragen Sie mit uns veraltete Ansätze und traditionelle Geschäftsmodelle. Der ZTALK #3 findet im Frühsommer 2020 statt.
Zwtl.: Über Zühlke
Als Dienstleister für Innovationsprojekte vereint Zühlke Business- und Technologie-Kompetenzen zu Lösungen, die Kunden begeistern. Für sie entwickelt das Unternehmen wirtschaftlich erfolgreiche Produkte, Services und Geschäftsmodelle der digitalen Zukunft – von der Idee über die Realisierung bis zum Betrieb. Dafür engagieren sich mehr als 1.000 Expertinnen und Experten mit der Erfahrung aus über 10.000 Projekten.
Die Zühlke Gruppe ist mit lokalen Teams in Bulgarien, Deutschland, Großbritannien, Hongkong, Österreich, Serbien, Singapur und der Schweiz präsent.
 

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