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Zahlen von Andritz, Erste Group, Palfinger, Amag, News von EVN, Frequentis, Zumtobel und Valneva, Research zu EVN, Verbund, Porr, Semperit, Amag, bet-at-home.com  (Christine Petzwinkler)

Der Anlagenbauer Andritz hat im 1. Quartal mit 1,51 Mrd. Euro einen um 1,4 Prozent höheren Umsatz als in der Vorjahresperiode erwirtschaftet. Spezial das Pulp & Paper-Segement habe für die höheren Erlöse gesorgt. Der Geschäftsbereich Metals sei im Berichtszeitraum sowohl im Bereich Metals Forming (Schuler) als auch im Bereich Metals Processing mit sehr schwierigen Marktbedingungen konfrontiert gewesen, so das Unternehmen. Der zu Ende des letzten Jahres eingeleitete Kapazitätsabbau in Deutschland wird laut Andritz erst im Verlauf des zweiten Halbjahrs 2020 und verstärkt dann im Jahr 2021 wirksam werden. Trotz des geringfügig erhöhten Umsatzes ging das EBITA im Jahresvergleich um 15,3 Prozent zurück und betrug 70,1 Mio. Euro. Damit einhergehend verringerte sich auch die Rentabilität der Gruppe (EBITA-Marge) auf 4,6% (Q1 2019: 5,6%). Das Konzernergebnis reduzierte sich von 33,6 Mio. im 1. Quartal 2019 auf nunmehr 31,5 Mio. Euro. Der Auftragseingang in Höhe von 1.852,9 Mio. Euro lag um 11,7 Prozent über dem Vorjahresvergleichsquartal. Der Auftragsstand per 31. März 2020 betrug 7.924,6 Mio. Euro und ist damit gegenüber ultimo 2019 (31. Dezember 2019: 7.777,6 Mio) angestiegen.
Per Ultimo März 2020 betrug der Bruttobestand der liquiden Mitteln 1.543,1 Mio. Euro. Darüber hinaus verfügt die Andritz Gruppe über Avallinien von insgesamt 5.902 Mio. Euro, wovon ca. 2.977 Mio. Euro ausgenutzt sind. CEO Wolfgang Leitner: „Die Visibilität hinsichtlich der Projektaktivität in den von uns bedienten Märkten ist aktuell immer noch sehr gering. Wir verfolgen die Situation genau und werden je nach Entwicklung weitere Schritte setzen, um die finanziellen Auswirkungen so gering wie möglich zu halten und die Wettbewerbsfähigkeit von Andritz sicherstellen zu können.“
Andritz ( Akt. Indikation:  29,68 /29,82, -3,22%)

Der Kranhersteller Palfinger erzielte im 1. Quartal 2020 einen Umsatz von 393,2 Mio Euro (-10,8 Prozent). Der Rückgang sei insbesondere auf die Verringerung des Umsatzes im Forstbereich in Russland und Europa zurückzuführen, wie es heißt. Das EBIT lag mit 31,4 Mio. Euro um 26,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die EBIT-Marge reduzierte sich entsprechend von 9,7 Prozent in der Berichtsperiode des Vorjahres auf 8,0 Prozent im 1. Quartal 2020. Das Konzernergebnis lag in der Berichtsperiode bei 15,5 Mio. Euro (minus von 26,7 Prozent). Man habe auf die COVID-19-Krise proaktiv und umfassend reagiert, so das Unternehmen. Für das Halb- und Gesamtjahr werde aufgrund der eine größere Nachfrage- und Produktionseinschränkungen erwartet. Positiv zu erwähnen sei, dass man weiterhin von aufkommenden Geschäftsmöglichkeiten wie zwei wesentlichen Aufträgen im Wert von 13,0 Mio Euro in Indien und Thailand im April profitierte, so das Unternehmen. Die ordentliche Hauptversammlung ist aufgrund der Verschiebung durch COVID-19 nun am 5. August 2020 angesetzt. Ziel ist es - vorbehaltlich der weiteren Entwicklungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie - eine Dividende auszuschütten, die jedoch voraussichtlich unter dem ursprünglichen Beschlussvorschlag (0,71 Euro) für eine Dividendenausschüttung liegen werde, wie es heißt.
Palfinger ( Akt. Indikation:  20,25 /21,00, 7,09%)

Die Erste Group hat im 1. Quartal ein um 15,9 Prozent schwächeres Betriebsergebnis in Höhe von 551,7 Mio. Euro bekanntgegeben, die Kosten-Ertrags-Relation stieg auf 66,8 Prozent (63,0%). Der Zinsüberschuss stieg um 5,9 Prozent – vor allem in Tschechien, Österreich, aber auch in Rumänien – auf 1.229,0 Mio. Euro. Der Provisionsüberschuss erhöhte sich auf 504,2 Mio (+3,4%). Anstiege gab es insbesondere im Wertpapiergeschäft, aber auch in der Vermögensverwaltung und bei den Versicherungsvermittlungsprovisionen, wie die Bank mitteilt.
Im Ausblick heißt es: "Seit der Veröffentlichung der Finanzergebnisse für das vierte Quartal 2019 und das Gesamtjahr 2019 am 28. Februar 2020 hat sich der globale Wirtschaftsausblick deutlich verschlechtert. Da die wirtschaftliche Entwicklung das Finanzergebnis der Erste Group maßgeblich beeinflusst, ist 2020 eine wesentliche, derzeit jedoch noch nicht abschätzbare, Verschlechterung der Profitabilität der Bank zu erwarten". Für 2020 werde ein deutlicher Anstieg der Risikokosten erwartet, heißt es.
Der Vorstand der Erste Group hat die feste Absicht, für 2019 eine Dividende auszuschütten, deren Höhe insbesondere von den herrschenden wirtschaftlichen Realitäten abhängig sein wird. CEO Bernhard Spalt: "Vor uns allen liegt ein sehr herausforderndes Jahr. Es soll allerdings auch keinen Zweifel daran geben, dass die Erste alles daran setzen wird, ihren Kunden durch diese schwierigen Zeiten zu helfen. Wir helfen durch optimierte Antragsverfahren für Rückzahlungsstillstände und staatlich garantierte Kredite, durch unzählige individuelle Beratungsgespräche und auf der Basis einer effektiven Zusammenarbeit mit Regierungen, Aufsichtsbehörden und allen unseren Stakeholdern. Wir helfen, weil wir uns unserer Region zutiefst verpflichtet fühlen und an ihre Menschen und Unternehmen, ihr Potenzial und ihre vielversprechende Zukunft nach dieser Krise glauben“.
Erste Group ( Akt. Indikation:  20,79 /20,83, 1,41%)

Frequentis wird das kasachische Kommunikationsnetzwerk in den Fluginformationsgebieten Almaty und Shymkent weiter modernisieren, um den Austausch sicherheitskritischer Kommunikation und Daten auf die nächste Stufe zu heben. Die Frequentis-Netzwerklösung ermöglicht den Datenaustausch für die Luft/Boden (A/G)- und Boden/Boden (G/G)-Kommunikation über ein IP-Netzwerk, wobei die Sicherheit zu jeder Zeit gewährleistet ist.
Frequentis ( Akt. Indikation:  16,55 /16,80, 4,21%)

Die Amag Austria Metall AG hat im 1. Quartal um 10 Prozent geringere Umsatzerlöse in Höhe von 246,4 Mio. Euro erreicht. Hauptgrund dafür sei neben dem niedrigeren Aluminiumpreis vor allem eine um 11 Prozent geringere Absatzmenge (99.600 Tonnen nach 111.600 Tonnen im 1. Quartal 2019) gewesen, so das Unternehmen. Das EBITDA erhöhte sich im Quartalsvergleich von 33,0 auf 36,5 Mio. Euro, was insbesondere auf die positive Entwicklung im Segment Metall zurückzuführen gewesen sei, wie es heißt. Aufgrund des von COVID-19 beeinflussten Marktumfelds erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2020 einen spürbaren Ergebnisrückgang im Vergleich zu 2019. Das Ausmaß dieses Rückgangs ist laut Amag aufgrund der hohen Marktunsicherheiten derzeit nicht prognostizierbar.
Amag ( Akt. Indikation:  26,80 /27,20, -0,74%)

Der Vorstand der EVN AG senkt den Ausblick für das Konzernergebnis des laufenden Geschäftsjahres 2019/20. Unter der Annahme durchschnittlicher energiewirtschaftlicher Rahmenbedingungen im zweiten Halbjahr erwartet die EVN im Geschäftsjahr 2019/20 ein Konzernergebnis in einer Bandbreite von 180 bis 200 Mio. Euro (bisher 200 bis 230 Mio. Euro), wie das Versorgungsunternehmen mitteilt.
EVN ( Akt. Indikation:  14,12 /14,24, -1,53%)

Zum 1. Mai 2020 übernimmt Hugo Rohner als CEO die Geschäftsführung von Tridonic, dem Lichttechnologieunternehmen der Zumtobel Group. Alfred Felder, CEO Zumtobel Group: „Damit ist das Führungsteam von Tridonic mit CFO Thomas Erath und COO Alexander Jankovsky wieder komplett.“
Zumtobel ( Akt. Indikation:  6,00 /6,06, 1,01%)

Das Impfstoffunternehmen Valneva und der Pharmakonzern Pfizer wollen Valnevas Impfstoffkandidaten gegen Lyme-Borreliose VLA15 gemeinsam entwickeln und vermarkten. Der Impfstoff befindet sich derzeit in klinischen Studien der Phase 2. VLA15 ist das einzige aktive Impfstoffprogramm gegen Lyme-Borreliose in der klinischen Entwicklung und umfasst sechs Serotypen, die in Nordamerika und Europa verbreitet sind. Valneva hat Anspruch auf Barzahlungen in Höhe von insgesamt 308 Mio. US-Dollar, die sich aus einer Vorauszahlung in Höhe von 130 Mio. US-Dollar, Entwicklungsmeilensteinen in Höhe von 35 Mio. US-Dollar und Meilensteinen für die frühe Vermarktung in Höhe von 143 Mio. US-Dollar zusammensetzen.
Valneva ( Akt. Indikation:  4,02 /4,14, 28,30%)

Frisches Research: SRC Research stuft Porr weiter mit "Buy" ein, nimmt das Kursziel aber von 20,0 auf 19,0 Euro zurück. Begründet wird dies mit der reduzierten GuV Schätzung und der Aussetzung der Dividende für 2019. Die Analysten der RCB bestätigen für EVN das Kauf-Rating und reduzieren das Kursziel von 21,5 auf 19,0 Euro. Die Empfehlung für die Verbund-Aktie nehmen die RCB-Analysten von Halten auf Reduzieren zurück, das Kursziel wird mit 38,0 Euro bestätigt. GSC Research bestätigt für bet-at-home.com das "Buy" und kürzt das Kursziel von 80,0 auf 55,0 Euro. Die Analysten der Baader Bank bleiben bei Semperit auf "Buy", kürzen das Kursziel aber von 20,0 auf 15,0 Euro. Der Hauptgrund für die Senkung des Kursziels sei die erwarteten massiven Auswirkungen der verringerten Nachfrage nach Industriekautschukprodukten, die bis 2021 andauern könnten. Die Baader-Analysten bleiben nach Zahlen-Bekanntgabe der Amag auf "Add" mit Kursziel 35,0 Euro.
Porr ( Akt. Indikation:  15,24 /15,58, 0,72%)
EVN ( Akt. Indikation:  14,12 /14,24, -1,53%)
Verbund ( Akt. Indikation:  42,72 /42,92, -1,15%)
bet-at-home.com ( Akt. Indikation:  39,65 /39,90, -1,67%)
Semperit ( Akt. Indikation:  11,92 /12,02, 0,59%)
Amag ( Akt. Indikation:  26,80 /27,20, -0,74%)

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 30.04.)

(30.04.2020)

 

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