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Zahlen gibt es von Kapsch TraffiCom und Uniqa, ein tieferes Kursziel für Rosenbauer und eine Roadshow in Warschau (Christine Petzwinkler)

Kapsch TrafficCom hat die finalen Ergebnisse für das 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2019/20 vorgelegt. Der Umsatz legte auf 359,2 Mio. Euro (+7,0 %) zu, beide Segmente hätten dazu beigetragen, wie das Unternehmen mitteilt. Das EBIT lag bei 8,8 Mio. Euro (-50,6 %), was einer EBIT-Marge von 2,4 % (Vorjahr: 5,3 %) entspricht. Bei dieser Betrachtung müssten Einmaleffekte in Bezug auf die deutsche Infrastrukturabgabe (Vertragsanbahnung 4,2 Mio.) und dem Mautprojekt in Tschechien (Rückstellungen für Abfertigungen von 0,9 Mio. Euro) berücksichtigt werden. Das Periodenergebnis lag bei 2,3 Mio. Euro (Vorjahr: 8,4 Mio. Euro). Hauptgründe für die geringere Profitabilität seien Investitionen in weiteres Wachstum, nämlich in der Form von Materialaufwand und Personalaufwand gewesen. Im ersten Halbjahr stieg etwa der Mitarbeiterstand in den USA (exklusive der Smart Parking Tochter Streetline) um rund 70 Personen auf in Summe 714. Der Ergebnis-Ausblick wird angepasst: Aus heutiger Sicht sollte ein EBIT von rund 35 Mio. Euro (exklusive Einmaleffekte und mit einer Schwankungsbreite von +/-10%) zu erreichen sein. Bisher ging das Unternehmen davon aus, dass das EBIT (bereinigt um Einmaleffekte) den Vergleichswert des Vorjahres (57 Mio.) um mindestens 5 % übersteigen werde. Die Hauptgründe dieser Anpassung würden mit dem Wegfall der Großprojekte in Deutschland und dem Wachstum in Nordamerika zusammenhängen, wie es heißt. Vorstands-Chef Georg Kapsch kündigt in seinem Brief an die Aktionäre im Halbjahresbericht auch eine etwaige Anpassung der Strategie an. Das Ergebnis des Strategieprozesses werden voraussichtlich Mitte 2020 veröffentlicht werde.
Kapsch TrafficCom ( Akt. Indikation:  28,80 /29,00, -1,70%)

Uniqa-Zahlen: Mit einem Ergebnis vor Steuern von 214,7 Mio. Euro für die ersten neun Monate 2019 hat Uniqa das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr (209,6 Millionen Euro) um 2,4 Prozent gesteigert. Der um den einmaligen Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf der Anteile an der Casinos Austria Aktiengesellschaft in der Höhe von 47,4 Millionen Euro bereinigte Vorjahreswert lag bei 162,2 Mio. Euro. Somit stieg das bereinigte Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um 32,4 Prozent.
Die verrechneten Prämien (inklusive Sparanteile) sind leicht – um 1,3 Prozent – gestiegen. Die abgegrenzten Prämien im Eigenbehalt sind im gleichen Zeitraum um 2,0 Prozent gestiegen.
Der Ausblick wird bestätigt: Uniqa erwartet für das Geschäftsjahr 2019 – bereinigt um den Einmaleffekt aus dem Verkauf der Beteiligung an der Casinos Austria Aktiengesellschaft im Vorjahr – eine Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern und plant im Rahmen der unverändert progressiven Dividendenpolitik, die Ausschüttung pro Aktie wieder zu erhöhen. Mitte des kommenden Jahres wird das Strategieprogramm „Uniqa 3.0“ vorgestellt. Dazu sollen die drei großen Gesellschaften am Standort Österreich, nämlich die börsenotierte Uniqa Insurance Group AG sowie ihre beiden Tochtergesellschaften Uniqa Österreich Versicherungen AG und Uniqa International AG in einer Gesellschaft fusioniert werden. Die Anzahl der Vorstandsmitglieder, die in den drei Gesellschaften bereits 2016 von 22 reduziert wurde und aktuell elf Personen umfasst, wird in der Zielstruktur der neuen Gesellschaft auf neun abermals verkleinert.
Uniqa ( Akt. Indikation:  8,72 /8,79, 0,03%)

Morgen, Donnerstag, findet der „Austrian Day in Warsaw“ in Kooperation von Raiffeisen Centrobank und Wiener Börse statt. Mit dabei: Agrana, AT&S, FACC, Frequentis, Immofinanz, Mayr-Melnhof Karton, OMV, Palfinger, Polytec, Strabag und UBM. Im Vorfeld wurden insgesamt über 50 Meetings mit 25 institutionellen Investoren vereinbart.

Die Analysten der RCB bestätigen die Hold-Empfehlung für Rosenbauer und reduzieren das Kursziel von 43,5 auf 40,5 Euro.
Rosenbauer ( Akt. Indikation:  35,40 /35,90, -0,97%)

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 20.11.)

(20.11.2019)

 

Bildnachweis

1. #gabb goboersewien



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