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WKÖ: Handwerk ist ein kräftiger Hebel für die Wertschöpfung

18.09.2020
Wien (OTS) - Auf das Handwerk und Gewerbe ist Verlass: Das sind die Betriebe, die das Leben im ganzen Land am Laufen halten. Und das Tag für Tag, in „normalen“ Zeiten ebenso wie im Corona-Ausnahmezustand. Und natürlich auch am „Tag des Handwerks“, der in Deutschland am 19. September 2020 gefeiert wird. Und das bereits zum zehnten Mal.
Zu diesem Jubiläum gratuliert das österreichische Handwerk und Gewerbe den deutschen Kollegen recht herzlich: „Der Tag des Handwerks in Deutschland ist rasch zum Fixpunkt im Terminkalender geworden. Schön, dass dieser auch in schwierigen Zeiten erhalten bleibt“, freuen sich Renate Scheichelbauer-Schuster und Reinhard Kainz, die Bundesobfrau und der Bundesspartengeschäftsführer der Sparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).
Zwtl.: Was 1.000 Euro auslösen
Im Handwerk steckt nämlich auch ein starker Wertschöpfungshebel. Was jeder Einzelne dazu beitragen kann, zeigt eine Modellrechnung der WKÖ: Würde nur jeder zehnte Haushalt in Österreich einen Handwerksbetrieb mit einer Leistung im Umfang von 1.000 Euro beauftragen, könnten Tausende Arbeitsplätze geschaffen bzw. abgesichert werden – konkret würde das zusätzlich zu 2.296 Jobs im Handwerk noch 375 Jobs in der Herstellung von Waren, 216 in der Beherbergung und Gastronomie, 449 im Handel und 224 bei den freien Berufen (über einen Zeitraum von drei Jahren) auslösen.
„Deshalb appelliere ich an die Österreicherinnen und Österreicher, bewusst in der Region einzukaufen bzw. Aufträge zu vergeben. Das bringt Nachhaltigkeit bei den Ausbildungs- und Arbeitsplätzen vor Ort und im Umweltschutz! Wir sehen darin auch ein starkes Argument, den Handwerkerbonus neu aufzulegen. Dieser hat sich in der Vergangenheit als Win-win-win-Situation erwiesen, als Vorteil für die Konsumenten, die Betriebe, aber auch den Finanzminister, denn die Maßnahme war praktisch selbstfinanzierend“, sagt Renate Scheichelbauer-Schuster.
Wie wichtig das Handwerk und Gewerbe in Österreich ist, belegen die Zahlen:
Im Vorjahr wurden hier 46.930 Lehrlinge ausgebildet, das sind 49,5 Prozent der Lehrlinge in der gewerblichen Wirtschaft.\n235.908 Unternehmen haben ihren Schwerpunkt im Gewerbe und Handwerk, ein Anteil von 44,8 Prozent.\nInsgesamt finden im Gewerbe und Handwerk 802.762 Menschen Beschäftigung, das sind knapp 30 Prozent.\nMehr als 50 Prozent aller Unternehmensgründungen finden im Handwerk und Gewerbe statt.\nDie Umsätze erreichten 2019 den Rekordwert von 101,9 Mrd. Euro\nDie Exporterlöse betrugen knapp 8 Mrd. Euro\nZwtl.: Online-Leistungsschau
In Deutschland tritt heuer aufgrund der Corona-Umstände eine Online-Leistungsschau an die Stelle der mehr als hundert regionalen Veranstaltungen, die sonst am „Tag des Handwerks“ stattfinden. Am 19. September werden, ab null Uhr, rund 500 Kurzvideos einen Einblick geben, was das Handwerk rund um die Uhr leistet. Dank intensiver Social-Media-Aktivitäten werden viele junge Menschen einen Vorgeschmack erhalten, wie vielfältig die Jobmöglichkeiten in handwerklichen Berufen sind. Und mit welchem Einsatz sie ausgeübt werden.
„Ich hoffe, dass sich viele junge Menschen davon begeistern lassen. Denn es sind nicht die Zahlen oder Statistiken, die das Gewerbe und Handwerk ausmachen. Es sind die Menschen, die ihren Beruf rund um die Uhr und an jedem Tag voller Leidenschaft und Engagement ausüben“, sagt Renate Scheichelbauer-Schuster. (PWK417/HSP)
 

Aktien auf dem Radar:Marinomed Biotech, Kapsch TrafficCom, Semperit, Amag, SBO, FACC, Uniqa, VIG, CA Immo, Zumtobel, Strabag, Warimpex, Rosgix, Rosenbauer, Palfinger, Porr, Frequentis, Autobank, Erste Group, Flughafen Wien, Lenzing, Rath AG, SW Umwelttechnik, BASF, SAP.


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