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Versorgungssicherheit – wichtiges Thema der kommunalen Wirtschaft

22.10.2021
Kitzbühel (OTS) - Am 21. Oktober 2021 fand die Jahreshauptversammlung sowie die Sitzung des Vorstands des Verbandes kommunaler Unternehmen Österreichs (VKÖ) in Kitzbühel statt. Auf Einladung der Stadtwerke Kitzbühel trafen sich nationale VertreterInnen kommunaler Energieversorgungsunternehmen zu den Themen Blackout und Versorgungssicherheit sowie zum europäischen Fit-für-55-Paket und der EU-Organisation der Verteilnetzbetreiber (EU DSO Entity).
VKÖ-Präsident DI Gerhard Fida (Geschäftsführer der Wiener Netze) hieß die Gäste in Kitzbühel herzlich willkommen: “Unser Verband ist die Plattform für den Austausch der kommunalen Unternehmen. Nach den vergangenen Monaten, die von Online-Meetings geprägt waren, ist es für mich eine besondere Freude so viele hochkarätige VertreterInnen der Energiewirtschaft persönlich in Kitzbühel willkommen zu heißen und mit Ihnen die aktuellen Herausforderungen kommunaler Versorgungsunternehmen in Österreich zu diskutieren.“
„Wir informieren die Mitglieder über verschiedene Entscheidungsprozesse in Politik und Wirtschaft. Das persönliche Gespräch und ExpertInnendiskussionen sind für die Verbandsarbeit unerlässlich“, ergänzt VKÖ-Geschäftsführerin MMag.a Heidrun Maier-de Kruijff.
Am Vorabend der Sitzung wurde vom Verband ein Abendessen und Kamingespräch mit Herrn Staatssekretär Dr. Magnus Brunner vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) organisiert.
„Wirtschaft und Gesellschaft hängen davon ab, dass jederzeit ausreichend Strom fließt – und die Systeme dahinter sicher und funktionsfähig sind. Daher müssen Klimaschutz und Versorgungssicherheit Hand in Hand gehen. Meine Aufgabe als Staatssekretär im Klima- und Energie-Ministerium ist klar: Wir müssen die ambitionierten Klimaziele erreichen – aber dabei trotzdem die Versorgungssicherheit garantieren“, so der Staatssekretär Magnus Brunner.
„Die kommunalen Unternehmen erfüllen wichtige Infrastrukturaufgaben für Städte und Gemeinden und garantieren die Daseinsvorsorge für Millionen von Menschen in ganz Österreich. Die Versorgung mit Strom zählt zu den elementarsten Grundbedürfnissen. Wir setzen die Investitionen, um die Energieversorgung zukunftsfit zu machen und so die hohe Versorgungssicherheit auch in Zeiten der Digitalisierung zu garantieren und gleichzeitig die Energiewende im Sinne der Klimaziele voranzutreiben“, betont Präsident Gerhard Fida.
„Ich stehe für eine intelligente Klima- und Energiepolitik. Um unsere Ziele zu erreichen – und jene Maßnahmen auf den Boden zu bringen, die Klimaschutz und Versorgungssicherheit vereinen – braucht es aus meiner Sicht drei Dinge: Investitionen, Innovation und Zusammenarbeit“, hält Staatsekretär Brunner fest.
Als Gastredner bei der Jahreshauptversammlung des VKÖ konnten DI Gerhard Christiner, Technischer Vorstand der Austrian Power Grid AG (APG), und Herbert Saurugg, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge (GfKV), gewonnen werden. Ihre Vorträge „Blackout in Österreich – wie sicher ist Österreichs Stromversorgung?“ und „Blackout, das unterschätzte Katastrophenszenario und die kommunale Krisenvorsorge“ fanden großen Anklang und regten zu Diskussionen an.
Vorstandsdirektor Christiner erläuterte: „Die sichere Transformation in ein nachhaltiges Energiesystem ist das Gebot der Stunde. Neben dem beschleunigten Netzausbau bedarf es der Nutzung aller möglichen Flexibilitätsoptionen sowie eine gesamtsystemische Planung!“
"Eine Blackout-Vorsorge und Bewältigung gelingt nur bottom-up. Zentrale Voraussetzung ist die persönliche Vorsorge möglichst vieler Menschen, um sich 14 Tage autark versorgen zu können. An zweiter Stelle stehen die Gemeinden und die kommunalen Betriebe, welche eine rudimentäre Notversorgung über 14 Tage aufrechterhalten können müssen, bis die Versorgung hoffentlich wieder breiter anlaufen wird können. Alles, was nicht jetzt vorbereitet wird, wird dann nicht zur Verfügung stehen oder kaum funktionieren. Daher sind wir alle gefordert, uns bestmöglich vorzubereiten", so Präsident Saurugg.
„Wir sind froh, dass ein so wichtiges Thema bei der Tagung hier bei uns überlegt wird, damit wir alle mit ein bisschen mehr an Sicherheit in die Zukunft gehen. Die Herausforderungen sind groß, aber gemeinsam bewältigbar. Und dass unsere Ahnen schon Herausforderungen gut gemeistert haben, das sieht man gerade im Jubiläumsjahr 750 Jahre Stadterhebung Kitzbühel deutlich“, ergänzt Jörg Kickenweitz, Geschäftsführer der Stadtwerke Kitzbühel.
Zwtl.: Der Verband kommunaler Unternehmen Österreichs
Der VKÖ wurde 1992 gegründet und vertritt die Interessen der österreichischen kommunalen Unternehmen auf europäischer und nationaler Ebene. Der Verband unterstützt die Mitgliedsunternehmen bei der Erfüllung ihres kommunalen Versorgungsauftrages. Insbesondere Entwicklungen auf europäischer Ebene erfordern frühzeitiges und nachhaltiges politisches Engagement. Über ein effektives Netzwerk von Partnern aus ganz Europa tritt der VKÖ für die Anliegen seiner Mitglieder ein. So ist der VKÖ Mitglied des europäischen Verbandes lokaler und regionaler Strom- und Gasversorgungsunternehmen (CEDEC) mit über 1500 Mitgliedsunternehmen in ganz Europa. Der VKÖ kooperiert eng mit dem Verband der öffentlichen Wirtschaft und Gemeinwirtschaft Österreichs (VÖWG). Seit 2010 fungiert Heidrun Maier-de Kruijff als Geschäftsführerin beider Verbände. Präsident des VKÖ ist der Geschäftsführer der Wiener Netze GmbH, DI Gerhard Fida. Der Verband hat seinen Sitz in Wien.
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