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Vana: Neuer EU-Gleichstellungsindex zeigt Handlungsbedarf

29.10.2020
Wien (OTS) - Heute hat das Europäische Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE) den neuen und mittlerweile vierten Gleichstellungsindex (GEI) präsentiert. Leider geben die neuen Zahlen keinen Grund zur Freude: Österreich liegt mit 66,5 Punkten von den angestrebten 100 Punkten sogar unter dem Schnitt der EU-Mitgliedstaaten. Die Europäische Union befindet sich in Gleichstellungsfragen zwar insgesamt auf einem Fortschrittspfad, ist jedoch von echter Gleichstellung noch 60 Jahre entfernt.
"Die neuen Zahlen sind ein Weckruf für die EU und ihre Mitgliedstaaten, endlich das Tempo in der Gleichstellungspolitik zu erhöhen", kommentiert Monika Vana, Delegationsleiterin der österreichischen Grünen im Europaparlament, die neue Ausgabe des GEI: ”Es ist bedauerlich, dass Österreich weiterhin dem europäischen Durchschnitt hinterherhinkt. In Österreich ist der Gender Pay Gap in informationstechnischen Berufen mit 16 Prozent sogar um 5 Prozent größer als im europäischen Durchschnitt. Hier müssen wir dringend handeln, die Digitalisierung darf Frauen* nicht zum Nachteil werden. Eine europäische Richtlinie zur Lohntransparenz ist längst überfällig.”
Der GEI beruht auf umfassenden Erhebungen zur Gleichstellung der Geschlechter in der EU in einer Reihe von Lebensbereichen: Arbeit, Geld, Wissen, Zeit, Macht und Gesundheit. Darüber hinaus werden Gewalt gegen Frauen und sich überschneidende, intersektionale Ungleichheiten gemessen. Der GEI zeigt die unterschiedlichen Ergebnisse nationaler Gleichstellungspolitiken auf und unterstützt evidenzbasierte Politikmaßnahmen. Da der GEI 2020 hauptsächlich auf Zahlen aus dem Jahren aus dem Jahr 2018, die jüngste Eingriffe in die Grundrechte von Frauen, wie beispielsweise in Polen, noch nicht abgebildet.
Link zum Gleichstellungsindex 2020: https://eige.europa.eu/gender-equality-index/2020 (https://eige.europa.eu/gender-equality-index/2019)
 

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