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USA werden zum umsatzstärksten Markt der Wietersdorfer Gruppe

25.06.2024, 7722 Zeichen
Klagenfurt (OTS) - Die Wietersdorfer Gruppe konnte ihren Umsatz 2023 neuerlich steigern und das Geschäftsjahr mit einem Umsatz von 1.071 Millionen Euro abschließen. Während sich die fünf Geschäftsfelder der Wietersdorfer Gruppe trotz der rückläufigen Baubranche positiv entwickelten, verzeichneten die GFK-Rohrsysteme (GFK = Glasfaserverstärkte Kunststoffe) sogar einen signifikanten Zuwachs von 19,7 Prozent und waren mit einem Umsatz von 482,8 Millionen Euro neuerlich der umsatzstärkste Geschäftsbereich der Kärntner Unternehmensgruppe. 69,8 Millionen Euro davon erwirtschaftete das jüngste Mitglied der Wietersdorfer Gruppe – die im 2023 erworbene lateinamerikanische O-tek Gruppe. Die Internationalisierungsstrategie erwies sich damit in der Umsatzbetrachtung der Länder als hervorragender Schritt: Nord- und Südamerika machten 2023 zusammen rund ein Viertel des Umsatzes aus. Mit einem Umsatz von 194,92 Millionen Euro entwickelten sich die USA 2023 sogar zum umsatzstärksten Markt und überholten erstmals Österreich. Europa stellt ungeachtet eines geringen Umsatzminus von 2,15 Prozent weiterhin den Kontinent mit dem größten Umsatzanteil der Wietersdorfer Gruppe dar.
Enormes Potenzial in amerikanischen Märkten
Trotz eines inflationsbedingt herausfordernden Wirtschaftsjahrs konnte die Wietersdorfer Gruppe ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zu 2022 um rund 10 Prozent steigern (2022: 974 Millionen Euro; 2023: 1.071 Millionen Euro). Der entscheidende Treiber dieses Erfolgs war die konsequent verfolgte Internationalisierungsstrategie. Diese manifestierte sich 2023 insbesondere im Erwerb der O-tek Gruppe in Mexiko, Kolumbien und Argentinien sowie im damit verbundenen Markteintritt in Lateinamerika. Nord- und Südamerika erwirtschafteten 2023 gemeinsam einen Umsatz von 273,44 Millionen Euro, das entspricht einem Umsatzplus von 58 Prozent in dieser Region. Die Märkte in Nord- und Südamerika verfügen über ein enormes Potential. In den kommenden Jahren sind in diesen Regionen hohe Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen, insbesondere in den Bereichen Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung zu erwarten. „Wir haben frühzeitig in Nord- und Südamerika investiert, um nun das enorme Marktpotenzial für uns auszuschöpfen und die Wietersdorfer Gruppe zukunftsfit aufzustellen“, erklärt Michael Junghans, CEO der Wietersdorfer Gruppe. „Die Wietersdorfer Gruppe verfügt nun über 89 Produktions- und Vertriebsstandorte in 47 Ländern und setzt Vertriebsaktivitäten in über 110 Ländern“, zeigt sich Junghans erfreut.
Mitten in der grünen Transformation
Auch das Ziel einer CO2-neutralen Produktion wird innerhalb der Unternehmensgruppe sehr entschieden verfolgt. Welche besondere Bedeutung die Wietersdorfer Gruppe der grünen Transformation beimisst, zeigt sich nicht zuletzt in gruppenweit 260 einschlägigen Initiativen und Projekten, die vom Einsatz erneuerbarer Energien bis zur Bewusstseinsbildung der eigenen Mitarbeiter reichen. Um ihr Ziel der CO2-Neutralität bis 2035 zu erreichen, wurden 2023 rund 31 Mio. Euro in grüne Transformationsprojekte investiert, unter anderem in die Entwicklung CO2-armer Zemente, die Nutzung von erneuerbaren Energien, den Einsatz von Recycling-Materialien sowie von Ersatzsatzroh- und Ersatzbrennstoffen. Mit dem Erreichen der Energieneutralität in Spanien wurde 2023 ein Meilenstein der grünen Transformation umgesetzt: Neben der Installation von 2.000 Solarpaneelen, die 51 Prozent des Energiebedarfs des spanischen Werks decken, und dem Einsatz von recycelten Harzen wurden die verbliebenen CO2-Emissionen durch die Wiederaufforstung von knapp 80 Hektar des Borela-Waldes in Pontevedra in Galicien kompensiert.
Auch 2024 wird der Kurs der grünen Transformation fortgesetzt: Zum einen beteiligte sich die Wietersdorfer Gruppe als Teil eines österreichisch-slowenischen Konsortiums zusammen mit der Energie AG Oberösterreich und der ÖKOENERGIE-Gruppe an AAE Gamit, einem slowenischen Spezialisten für Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien. Gemeinsam werden Windkraft- und Photovoltaikanlagen in Slowenien errichtet. Und auch in den USA wird eine PV-Anlage künftig ein Drittel des dortigen Energiebedarfs decken.
GFK-Rohrsysteme weiter umsatzkräftig
Wie auch in den Jahren zuvor, entwickelten sich die Geschäftsfelder der Wietersdorfer Gruppe im Jahr 2023 positiv. Der größte Umsatzbringer innerhalb der Gruppe ist das Geschäftsfeld GFK-Rohrsysteme mit 482,8 Millionen Euro, was 45 Prozent des Jahresumsatzes der Gruppe entspricht. Mit 267 Millionen Euro folgen die Geschäftsfelder Zement und Beton auf Platz zwei und Industriemineralien mit 172,9 Millionen Euro auf Platz 3. Der Rückgang des Geschäftsfelds PP-Rohrsysteme um 9 Prozent auf einen Umsatz von 102,3 Millionen Euro ist dem beginnenden Einbruch der Baubranche geschuldet, der auch in den kommenden Geschäftsjahren zu spüren sein wird. Das Geschäftsfeld Kalk schlägt mit 51,4 Millionen Euro zu Buche.
Die USA bilden 2023 erstmals das umsatzstärkste Land mit 18,2 Prozent des Gesamtumsatzes der Wietersdorfer Gruppe. In Europa zählt Österreich mit 16,6 Prozent, gefolgt von Deutschland mit 14,2 Prozent zu den umsatzstärksten Ländern. Insgesamt erwirtschaftete die Wietersdorfer Gruppe 69,9 Prozent in Europa, gefolgt von Nord- und Südamerika (25,5 Prozent), Afrika (2,9 Prozent) und Asien & Australien (1,7 Prozent).
Investitionen als Wachstumsmotor
Die Wietersdorfer Gruppe setzt weiterhin auf Fortschritt und Entwicklung. „Das Investitionsvolumen von rund 90 Millionen Euro pro Jahr in den Jahren 2022 bis 2024, davon rund 17 Millionen Euro in Österreich, bildet den Wachstumsmotor der Gruppe“, erklärt Hannes Gailer, CFO der Wietersdorfer Gruppe. „Mit unseren gezielten Investitionen sind wir stets am Puls der Zeit. Wir stellen sicher, dass unsere Standorte immer auf dem neuesten Stand von Sicherheit und Technik sind, damit wir langfristig international konkurrenzfähig bleiben.“
Herausfordernde Jahre 2024 und 2025
Das kommende Wirtschaftsjahr wird eine Reihe von Herausforderungen bringen. Die vor allem in Deutschland und Österreich rückläufige Bauwirtschaft ist deutlich spürbar, aber auch die Unsicherheit der Strompreisentwicklung, der bestehende Fachkräftemangel sowie die Überregulierung der europäischen Märkte und die Abhängigkeit von Drittländern drückt merklich auf die europäische Wirtschaft. „All diese Themen werden sich im Umsatz insbesondere europäischer Unternehmen zeigen, für 2024 gehen auch wir nicht von einer Umsatzsteigerung aus. Aber wir sind sowohl durch unsere Geschäftsfelder als auch durch die Internationalisierung unseres Geschäfts hervorragend aufgestellt. Wir sind auf die Entwicklungen gut vorbereitet“, ist Michael Junghans überzeugt.
Zur Wietersdorfer Gruppe gehören die Unternehmen Amiblu, HOBAS und O-tek (Geschäftsfeld GFK-Rohrsysteme), Alpacem (Geschäftsfeld Zement und Beton), Calcit (Geschäftsfeld Industriemineralien), Poloplast (Geschäftsfeld PP-Rohrsysteme) und Intercal (Geschäftsfeld Kalk).
Über die WIG Wietersdorfer Holding GmbH
Die WIG Wietersdorfer Holding GmbH mit Hauptsitz in Klagenfurt (Österreich) ist ein Industrieunternehmen in der Baustoff- und Rohrbranche. Zu den Geschäftsfeldern des Unternehmens zählen Zement & Beton, Kalk, Industriemineralien, GFK-Rohrsysteme und thermoplastische Rohrsysteme. Mit ihren Tochterunternehmen Alpacem, InterCal Amiblu, Hobas, O-tek, Poloplast und Calcit ist die WIG Wietersdorfer Holding GmbH in 47 Ländern vertreten. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen im In- und Ausland 3.300 Mitarbeiter, ist an 89 Produktions- und Vertriebsstandorten aktiv und erwirtschaftete im Jahr 2023 inkl. Beteiligungsunternehmen einen Umsatz von 1.171 Mio. EUR. Das Unternehmen ist seit seiner Gründung im Jahr 1893 durch Philipp und Gottlieb Knoch zu hundert Prozent in Familienbesitz.

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