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Univ.-Doz. Dr. Rupert Koller neuer Präsident der ÖGPÄRC

30.11.2023, 5398 Zeichen
Wien (OTS) - Damit liegt das bedeutende chirurgische Fach in den Händen eines profilierten Plastischen Chirurgen.
»Das Bild der Plastischen Chirurgie, das in der Öffentlichkeit von uns gezeigt wird, beleuchtet oftmals nur eine Seite. Es ist wichtig, dass die ästhetisch tätigen Kolleg:innen mit ihrem Knowhow in den Medien vorkommen. Ebenso wesentlich ist es aufzuzeigen, was unser Fach in Summe alles ‚drauf‘ hat. So vielfältig wie das Fach selbst ist, so unterschiedlich gelagert sind die Interessen der Mitglieder. Mir persönlich ist es von besonderer Wichtigkeit, dass alle künftigen plastischen Chirurg:innen dieselbe fachliche Ausbildung durchlaufen und dieselben Prinzipien, wie man Patient:innen begegnet, mitbekommen. Mein Ziel ist es, alle diese Interessen zu vertreten und unter einen Hut zu bringen. Denn Plastische Chirurgie ist nicht nur eine Lebenseinstellung, sondern auch eine spezielle Einstellung zu den Mitmenschen.« so der Präsident der ÖGPÄRC, Rupert Koller.
Das Spektrum der Plastischen Chirurgie ist breit. Das klassische Vier-Säulen-Fach: Hand- und Verbrennungschirurgie, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, bietet seit jeher eine große Diversität. Mangelndes Interesse am Fach hat die fast 300 Mitglieder zählende ÖGPÄRC nicht. »Über Nachwuchsprobleme können wir uns nicht beklagen, das Interesse an dieser breiten Ausbildung ist ungebrochen hoch. Bei den Vorstellungsgesprächen betonen alle potenziellen KandidatInnen, dass sie sich in erster Linie für die Rekonstruktion interessieren, für viele von Ihnen ist dann aber der Weg in eine Praxis mit ästhetischem Schwerpunkt doch ein sehr attraktives Umfeld. Der Markt zur eigenen Praxis wird aber sicher enger.«, betont Primar Dozent Dr. Rupert Koller.
Zwtl.: Berufliche Perspektiven der Plastischen Chirurgie – Nachhaltige Gesundheitsversorgung von morgen
Das Ziel der Plastischen Chirurgie ist stets die Wiederherstellung und die Verbesserung von eingeschränkten Körperfunktionen oder verlorengegangenen Körperformen. Gleichwohl, ob dies nach Unfällen oder anderen notwenigen chirurgischen Eingriffen erforderlich ist. »Damit stellt unser Fach auch einen sehr wichtigen Beitrag zur medizinischen Versorgung und Behandlung der gesamten Bevölkerung dar. Aufgrund zunehmender Aspekte der `nachhaltigen Gesundheitsversorgung´, wie das zum Beispiel im Wundversorgungsbereich bei diabetischen PatientInnen der Fall ist, sind wir als ÖGPÄRC um die Schaffung einzelner Kassenplanstellen für Fachärzt:innen bemüht.«, führt Rupert Koller aus.
Deutlich wird auch der große Stellenwert, den die Plastische Chirurgie an allen Brustzentren in Österreich einnimmt. »Unser Ziel ist, dass künftig in jedem größeren Krankenhaus plastische Chirurgie als Konsilarfacharztstelle angeboten wird.«, bestätigt Rupert Koller, der mit den beiden Kliniken Wien Otterkring und Landstraße, denen er vorsteht, insgesamt sieben Spitäler mit rekonstruktiver Brustchirurgie betreut.
Zwtl.: Ausbildung in der Plastischen Chirurgie ist ein hohes Gut
Grundlage für die positive Weiterentwicklung des Faches Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie ist aber auch die kontinuierliche Forschungs- und Lehrtätigkeit in diesem Fachgebiet. Die Ausbildung zum plastischen Chirurgen:in ist aufgrund der Diversität des Faches sehr umfangreich. »In unserer Fachgesellschaft herrscht generell eine hohe Kultur der Wissensvermittlung und Erfahrungsweitergabe an die nächste Generation. Wir haben ein eigenes Aus- und Fortbildungsreferat und bieten als Gesellschaft viele Kurse und Seminare an. Dieses hohe Ausbildungsniveau in Zeiten der OP-Reduktionen und der per Gesetz eingeschränkten Arbeitszeiten zu halten, wird eine große Herausforderung sein.
Denn nicht nur angesichts der demographischen Entwicklung wird die Plastische Chirurgie weiterhin an Bedeutung gewinnen. Bereits jetzt leistet das Fach mit seinen vier Teilbereichen, Rekonstruktive Chirurgie, Handchirurgie, Verbrennungschirurgie und Ästhetische Chirurgie, einen immensen Beitrag im Rahmen der chirurgischen Behandlung der Bevölkerung in Österreich.
Rupert Koller ist seit 2003 als Abteilungsvorstand der Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie an den Kliniken Ottakring und seit 2020 an der Klink-Landstraße des Wiener Gesundheitsverbundes tätig. Er ist langjähriges Vorstandsmitglied der ÖGPÄRC und der Österreichischen Gesellschaft für Senologie – Forum für Brustgesundheit. Seine beruflichen Schwerpunkte reichen von der Brustchirurgie, über Rekonstruktionen nach onkologischen Eingriffen, Handchirurgie bis zur ästhetischen und rekonstruktiven Chirurgie im Gesicht wie zum Beispiel nach Facialislähmung.
Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie ist die wissenschaftliche Vereinigung der Fachärzt:innen für Plastische Chirurgie. Über die Fachgruppenobleute in den Ärztekammern, die alle Mitglieder der ÖGPÄRC sind, ist sie auch Ansprechpartnerin für standespolitische und Ausbildungsfragen. Alle ordentlichen 290 Mitglieder der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie absolvierten eine umfassende 6-jährige Ausbildung im Fach für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie. Mit dieser intensiven chirurgischen Fachausbildung haben alle Mitglieder die entsprechende Kompetenz, sowohl an den Kliniken als auch in niedergelassen Bereichen zu praktizieren.
Videobotschaft des Präsidenten [LINK] (https://youtu.be/mpjiJZG81M8)

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