Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Sturm, Starkregen, Hitzewellen: Österreichs Bevölkerung befürchtet Zunahme bei Extremwetterereignissen

23.06.2021
Wien (OTS) - Während Experten schon seit Jahren vor den Folgen zunehmender Extremwetterereignisse in ganz Österreich warnen, beurteilen in einer aktuellen repräsentativen Befragung nun auch bereits mehr als 90 Prozent der Österreichischen Bevölkerung Naturgefahren als Zukunftsproblem mit hohem Schadenspotential. Konzentrierten sich die Sorgen der Österreichischen Bevölkerung im 5-Jahrevergleich noch auf regionale oder punktuelle Ereignisse und betrafen zumeist Hochwasser oder Überflutungen, rücken nun auch verstärkt Hitzewellen und Dürreperioden in den Bewusstseinsfokus der Bevölkerung. Präventionsmaßnahmen werden dennoch nicht oder zu spät getroffen, wären aber besonders wichtig, so die Sicherheitsexperten des österreichischen Versicherungsverbandes VVO und des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit).
Zwtl.: Zunahme an Extremwetterereignissen
Extreme Wetterphänomene sind schon seit Jahren in Österreich keine Seltenheit mehr. „Naturkatastrophen nehmen in Österreich zu und treffen auf eine eher schlecht vorbereitete Gesellschaft“, so Dr. Othmar Ederer, Vizepräsident VVO. „Die Risiken werden noch immer stark unterschätzt, wobei die Ereignisse der letzten Jahre bestätigen, dass Österreich von Extremwetterereignissen bzw. Naturkatastrophen durchaus nicht verschont bleibt. Gefährdet sind dabei nicht nur einzelne Regionen, sondern alle Bundesländer. Es handelt sich zudem leider nicht mehr um „Jahresphänomene, vielmehr ist hier ein langfristiger Trend in der Zunahme von Extremwetterereignissen klar feststellbar.“
Zwtl.: Prävention besonders wichtig
Wie die aktuelle KFV-Studie zeigt, sind Hochwasser und Überflutungen die im Jahr 2020 spontan am häufigsten genannten Naturgefahren der Österreichischen Bevölkerung, aber mit abnehmendem Trend. Waren Hitze- und Dürreperioden bis zum Jahr 2017 noch kein Thema werden diese nun stärker wahrgenommen. „Über 90 Prozent der Bevölkerung sind der Meinung, dass Naturgefahren in Zukunft größere Schäden anrichten werden. Und sogar 85 Prozent aller Befragten möchten aktiv Maßnahmen setzen, um sich vor Schäden zu schützen. Geht man hier aber in die Tiefe, sieht man schnell, dass konkrete Maßnahmen nur selten getroffen werden: Nur die Hälfte der Befragten reagiert aufgrund einer akuten Unwetterwarnung und ergreifen Schutzmaßnahmen“, erklärt Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV.
„Unsere Studien zeigen, dass die Sensibilisierung der Bevölkerung im Allgemeinen zugenommen hat. Doch ziehen immer noch wenige anhand bereitgestellter Informationen die richtigen Schlüsse im Sinne der Vorsorge“, erklärt Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV.
Über aktuelle Unwetterwarnungen informieren sich die Befragten überwiegend im Internet, gefolgt von TV und Radio. Eine eigene Wetter-App nutzen bereits 43 Prozent der Befragten. Besonders oft werden Vorkehrungen gegen Sturmschäden getroffen, gefolgt von Gewitter und Hagel.
Einige Sicherheitstipps für den Ernstfall:
Mit gezielten Vorkehrungen soll sichergestellt werden, dass im Falle einer Naturkatastrophe die Grundversorgung der Hausbewohner für mindestens 10 Tage gewährleistet ist.
Vorausschauend
Informationen über die Gefahrenstufe des Wohngebietes einholen\nwichtige Dokumente in einer Mappe verwahrt\nwichtige Telefonnummern auch handschriftlich notieren\n Vorbereiten
Notgepäck\nReparaturwerkzeug\nAlternativen zu Strom: Gas-Kocher, Batterieradio, Notbeleuchtung\nwarme Decken/Schlafsack\n Vorräte anlegen (Angaben pro Person/Tag)
mindestens 2,5 Liter reines Trinkwasser\n1 kg Lebensmittel (Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette)\ntrocken, kühl, dunkel und frostsicher lagern\nVorräte bedarfsorientiert ergänzen (z. B. Säuglinge, Kleinkinder, Diabetiker, etc.)\nBrennmaterial\nHausapotheke\n Richtig reagieren bei einem Zivilschutzalarm
Dauerton 3 Minuten = Warnung\nRadio/TV einschalten, Nachbarn informieren, im Haus Schutz suchen, Anweisungen der Behörden beachten, nächste Schritte planen\nDauerton 1 Minute = Entwarnung\n
 

Aktien auf dem Radar:Bawag, Frequentis, Erste Group, Kapsch TrafficCom, CA Immo, Mayr-Melnhof, Strabag, Wienerberger, UBM, Rosgix, Österreichische Post, Andritz, Linz Textil Holding, OMV, RBI, Verbund, Rath AG, Oberbank AG Stamm, Marinomed Biotech.


Random Partner

Palfinger
Palfinger zählt zu den international führenden Herstellern innovativer Hebe-Lösungen, die auf Nutzfahrzeugen und im maritimen Bereich zum Einsatz kommen. Der Konzern verfügt über 5.000 Vertriebs- und Servicestützpunkte in über 130 Ländern in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien.

>> Besuchen Sie 65 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Mehr aktuelle OTS-Meldungen HIER


Meistgelesen
>> mehr


PIR-Zeichnungsprodukte
AT0000A2P469
AT0000A278G1
AT0000A2RA44

Börse Social Club Board
>> mehr
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 22-23: S&T(2)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 21-22: VIG(1)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 19-20: Fabasoft(1)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 18-19: SBO(1)
    Star der Stunde: Zumtobel 1.94%, Rutsch der Stunde: Erste Group -1.06%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 17-18: OMV(2), Strabag(1), Fabasoft(1), S&T(1)
    Star der Stunde: Amag 0.81%, Rutsch der Stunde: Verbund -1.73%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: S&T(2), Lenzing(1), Fabasoft(1), FACC(1)
    Star der Stunde: Andritz 0.51%, Rutsch der Stunde: Verbund -0.62%