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Sozialpartner: Massentests wichtiger Beitrag zu mehr Sicherheit

04.12.2020
Wien (OTS) - Die landesweit angelegten Massentestungen laufen parallel zu den schrittweisen Lockerungen, die per Montag in Kraft treten und sind daher eine sinnvolle und wichtige Ergänzung, um gerade jetzt, kurz vor Weihnachten, für Sicherheit zu sorgen. Deshalb appellieren Österreichs Sozialpartner Arbeiterkammer (AK), Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Österr. Gewerkschaftsbund (ÖGB), Landwirtschaftskammer Österreich (LKÖ) sowie die Industriellenvereinigung (IV) gemeinsam an die Bevölkerung, von freiwilligen und kostenfreien Testungen Gebrauch zu machen.
Zwtl.: AK-Präsidentin Anderl: Testen gehen, Schutzmaßnahmen einhalten
Wir sehen die Corona-Testungen, die nun in großem Rahmen durchgeführt werden, als wichtige Maßnahme“, sagt AK Präsidentin Renate Anderl. „Positiv getestete Menschen können damit rasch identifiziert werden, um sich in Quarantäne und allfällig nötige medizinische Behandlung zu begeben. Das gibt sowohl den ArbeitnehmerInnen selbst, als auch den Betrieben Sicherheit. Sinnvoll wäre es, die Tests zeitnah zu wiederholen, das ist sowohl im Interesse der Beschäftigten als auch der Unternehmen“, so Anderl. Die AK Präsidentin appelliert zugleich an negativ getestete Personen, weiterhin alle Schutzmaßnahmen strikt einzuhalten. „Ein negatives Testergebnis darf nicht als Freifahrtschein gesehen werden, wir müssen uns selbst und andere weiterhin gut schützen.“
Zwtl.: WKÖ-Generalsekretär Kopf: Tests als Voraussetzung für eine schrittweise Rückkehr zur Normalität
„Die Massentests sind ein weiterer wichtiger Beitrag zur Eindämmung der Pandemie und Voraussetzung für eine schrittweise Rückkehr zur Normalität. Das gilt sowohl für die Bevölkerung als auch für unsere Betriebe, die damit ein weiteres Stück notwendige Planbarkeit bekommen. Nur wenn wir das Virus in den Griff bekommen, bekommen wir auch wieder Freiheit für die Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dazu kann jeder mit der freiwilligen Teilnahme an den Testungen einen wichtigen Beitrag leisten. Jeder Test mehr, heißt ein Stück mehr Freiheit und ein Stück mehr Sicherheit. Seit Beginn der Corona-Pandemie haben unsere Betriebe gemeinsam mit ihren Beschäftigten vorbildhafte Präventionskonzepte entwickelt und umgesetzt. Die Wirtschaft wird auch weiterhin ihren Beitrag zur gemeinsamen Bewältigung der Krise leisten“, so WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf.
Zwtl.: ÖGB-Präsident Katzian: Testen im Rahmen einer langfristige Strategie sinnvoll
ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian unterstützt eine breite Teststrategie grundsätzlich. „Wir waren immer für verstärktes testen, weil es uns allen am Ende zugutekommt. Aber damit es auch wirklich etwas bringt, darf es nicht bei einer einmaligen Sache bleiben”, sagt der ÖGB-Präsident. Für ihn ist dabei zentral, dass die Tests freiwillig sein müssen und niemand dazu gezwungen werden darf. „Manche Gruppen sind besonders gefährdet. Hier wäre es sinnvoll, wenn ihnen beim Testen Vorrang gewährt wird. Ich spreche von Menschen, die im Gesundheits- und Sozialbereich oder im pädagogischen Bereich arbeiten”, merkt Katzian an. Aus arbeitsrechtlicher Perspektive bleiben aber noch etliche Fragen ungeklärt, beispielsweise nach positiver Testung. Hier müsse rasch Klarheit geschaffen werden, fordert der ÖGB-Präsident.
Zwtl.: LKÖ-Präsident Moosbrugger: Corona-Tests dienen auch der Sicherheit in der Familie
"Die kostenlosen und freiwilligen Massentestungen sind eine wichtige Begleitmaßnahme zu den ersten Lockerungsschritten. Sie sollen nicht zuletzt auch in Vorbereitung auf Weihnachten dazu beitragen, dass das Infektionsgeschehen weiter reduziert wird. Das erst macht es möglich, dass die Menschen angemessen das Weihnachtsfest feiern können und ein weiterer Lockdown vermieden wird. Diese Tests sind im Interesse von uns allen, dienen sie doch auch der Sicherheit in der eigenen Familie", begrüßt der Präsident der LK Österreich, Josef Moosbrugger die von der Bundesregierung breit angelegte Corona-Massentestung und ruft die Familien im ländlichen Raum auf, sich aktiv daran zu beteiligen. Moosbrugger: „Wir müssen jetzt alle an einem Strang ziehen, um die Infektionszahlen wirksam zu senken und diese Krise so bald wie möglich bewältigen zu können. Unsere Bäuerinnen und Bauern werden auch weiterhin die Versorgung des Landes mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln sicherstellen.“
Zwtl.: IV-Präsident Knill: Haben gemeinsam in der Hand, weitere Corona-Ausbreitung zu verhindern
„Wir unterstützen die Möglichkeit für freiwillige Massentestungen und appellieren an die Menschen in den Bundesländern in den kommenden Tagen und Wochen, an diesen möglichst zahlreich teilzunehmen. Jetzt haben wir es alle gemeinsam in der Hand, die Corona-Ausbreitung zu verhindern und wieder zu einer Form der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Normalität zurückzukehren. Die Industrie hat hier bereits einen wichtigen Beitrag geleistet und betreibt enormen Aufwand für Sicherheit, Schutz und Gesundheit. Mehr als jeder zweite Betrieb im produzierenden Bereich ermöglicht und finanziert seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern COVID-19-Testungen. Fast jeder dritte Beschäftigte in der Industrie wurde bereits freiwillig getestet – das sind beinahe 315.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 1,02 Mio. Arbeitskräfte in den heimischen Produktionsunternehmen“, so IV-Präsident Georg Knill. (PWK605)
 

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