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Semperit stellt deutliche Ergebnis-Verbesserung in Aussicht

03.07.2020

Die Semperit Holding spürt gegenläufige Entwicklungen in ihren Sektoren. Im Geschäft mit medizinischen Schutzhandschuhen sei seit dem Ausbruch der Corona-Krise ein deutlicher Nachfrageanstieg sowie eine kräftige Erhöhung des Preisniveaus zu beobachten, daher werden die Ergebnisse des Sektors Medizin im laufenden Geschäftsjahr deutlich über dem Vorjahresniveau liegen, wie die Gesellschaft mitteilt. 

Der Sektor Industrie wurde von der globalen Rezession getroffen. Die Ergebnisse des Sektors Industrie im laufenden Geschäftsjahr werden daher laut Semperit "erkennbar unter dem Vorjahresniveau liegen". Die auf absehbare Zeit positiven Effekte aus dem Medizingeschäft werden diesen Rückgang aber deutlich überkompensieren.

In Summe sei derzeit auf Basis aktueller Zahlen davon auszugehen, dass das EBITDA der Semperit-Gruppe auf Gesamtjahres-Sicht signifikant über dem Wert des Vorjahres (2019: 67,8 Mio.) liegen wird, wie Semperit mitteilt. Die derzeit nicht absehbare Dauer der Corona-Krise und deren Folgen für die Weltwirtschaft würden dabei allerdings zuverlässige Prognosen über finanzielle Auswirkungen auf die Semperit-Gruppe erschweren.

Angesichts der dargestellten Entwicklungen überprüft die Gesellschaft anlassbezogen das Vorliegen von Anhaltspunkten für Wertaufholungen bzw. Wertminderungen in den Sektoren Medizin bzw. Industrie. Die Höhe der etwaigen Wertanpassungen wird spätestens mit Veröffentlichung des Halbjahresfinanzberichtes bekanntgegeben werden. Dies berücksichtigend ist aktuell von einem EBIT der Semperit-Gruppe von 110,0 bis 160,0 Mio. Euro (2019: EUR -16,5 Mio.) für das Gesamtjahr 2020 auszugehen - insbesondere abhängig von der weiteren Entwicklung des Preisniveaus für medizinische Schutzhandschuhe und der hinreichenden Verfügbarkeit von Rohstoffen für deren Produktion, so die Gesellschaft.

Die sich abzeichnenden Effekte der globalen Pandemie werden allerdings vom Unternehmen als bedingt nachhaltig bewertet. Aus diesem Grund sei die strategische Grundsatzentscheidung sich vom Medizingeschäft trennen zu wollen, unabhängig von den im Gefolge der Corona-Krise jüngst zu beobachtenden Entwicklungen, weiter aufrecht, so die Gesellschaft.


 

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