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Sanochemia - Einladung an alle Stakeholder, Ausverkauf jetzt auch für Privatanleger offen (Günter Luntsch)

Sanochemia - Ausverkauf jetzt auch für Privatanleger offen. Ich bin wirklich nicht gerne der Pessimist vom Dienst, und es tut mir selbst auch weh, wenn ich sehe, dass meine Befürchtungen eintreffen. Also z.B. dass das Projekt Sanochemia-Kapitalzufuhr doch noch scheitern kann, wenn die "Investoren" einen Rückzieher machen. Solange sie nicht gezeichnet haben, sind sie auf der sicheren Seite. Und so wie ich bereits akzeptiert habe, dass ich halt nicht um Zuteilung von Schnäppchenaktien um je 1 Euro (entspricht 12 Altaktien um je 0,08) bitten werde, weil es eh so viele andere Schnäppchen zur Zeit gibt, so haben auch die vom Syndikat gedacht und ihr Geld zurückgehalten. Weltuntergang wegen Corona. Auf ein Pharmaunternehmen kommen harte Zeiten zu, denn jetzt stürzen sich alle auf Klopapier und Nudeln. Und grad Sanochemia, die mitten in der Sanierung steckt, sowas lässt man fallen wie einen heißen Erdapfel.

Ich hatte auch recht, dass die Privatanleger schon noch zum Zug kommen werden, denn Sanochemia wird sicher in einem Jahr oder so wieder Geld brauchen. Das ist jetzt noch schneller eingetreten als ich prophezeit habe: Sanochemia braucht das Geld von anderen Anlegern JETZT schon. Denn das "Syndikat" zahlt nicht.

Einzelheiten habe ich noch nicht klären können, wichtige Personen haben auf meine Anfragen noch nicht reagiert. Einzelheiten wie "Gabs Reibereien im Syndikat?" oder "Wie düster wird die Zukunft wirklich eingeschätzt, jetzt wo Gläubiger und Hauptversammlung allen Punkten zugestimmt haben und das Syndikat eigentlich eine wirklich schön gmahte Wiesn vorfindet?" Mein Kleinanlegerehrenwort bleibt unverändert gültig: Wenn es eine Kapitalerhöhung gibt, beteilige ich mich mit einer namhaften Summe. Keine Million, und auch nicht 100.000 Euro, soviel habe ich aktuell nicht flüssig. Aber sicher mehr als mir bei der Zuteilung von Bezugsrechten zustehen würde, wenn man es mir gönnt. Keine Sorge, es ist genug Material da, es werden wohl alle Interessenten bedient werden, denn der Rückzieher des Syndikats hinterlässt eine große Lücke. Eine Lücke, die über Sein und Nichtsein eines Unternehmens entscheidet, an das wir alle (die noch an Bord sind) geglaubt haben.

Wünschenswert wäre der Einstieg eines "größeren" (was den Anteil am Kapital der Sanochemia betrifft) Investors, vielleicht sogar aus der Branche, der über kurz oder lang die Sanochemia Pharmazeutika AG ganz übernehmen will, wir Kleinaktionäre würden ihn gern ein Stück des Weges begleiten, wir machen Sanochemia great again, und wenn es wieder ein solides Unternehmen geworden ist, das sich seriös bewerten lässt, dann werden wir nichts gegen Abfindung zu einem fairen Preis haben. Hauptsache, wir waren bei der Sanierung dabei, mit vollem Risiko und auch den Chancen auf einen kleinen Anteil am "Sanierungsgewinn" (den ich darin sehe, dass das Unternehmen und die Aktien einmal mehr wert sind als zur Zeit der Kapitalerhöhung). Wer Sanochemia-Aktien bezieht, der braucht sich um Kursverluste keine Sorgen zu machen, Sanochemia wird ja nicht mehr an der Börse sein, es zählen nur die fundamentalen Daten des Unternehmens.

Ich spreche daher die Einladung an alle Stakeholder aus, dass wir uns (zum Beispiel in der Facebook-Gruppe "Sanochemia Stakeholders") austauschen, es ist relativ dringend, und es wäre schade, wenn das Unternehmen mit seinen Betriebsanlagen, vor allem aber mit seinen Patenten und Entwicklungen, den Bach runter geht. Stakeholder, das sind natürlich alle Aktionäre, egal ob aus Österreich, Deutschland oder sonstwoher, incl. Teilen des Syndikats, die eventuell weiter dran bleiben wollen. Das sind auch eventuelle Kunden, die sich am Lieferanten beteiligen wollen. Das sind Lieferanten. Das sind Mitarbeiter, Manager und ehemalige Manager des Unternehmens. Das sind Mitglieder des Aufsichtsrats, die ja das Unternehmen schon gut kennen und wissen, wo der Wert des Unternehmens liegt. Das sind alle, denen das Unternehmen am Herzen liegt. Und das sind auch alle, die sich vorstellen können, durch die Beteiligung an einem Unternehmen, das sich grad aus der Insolvenz zieht, einen Gewinn machen zu können. Wie gesagt, Details habe ich noch nicht, aber sammeln wir uns einmal zum Plaudern. Im Internet, weil raus dürfen wir zur Zeit eh nicht.

(Der Input von Günter Luntsch für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 25.03.)

(25.03.2020)

 

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