Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





RE/MAX-ImmoSpiegel 1. Halbjahr 2020: Gesamtüberblick über den österreichischen Wohnungsmarkt

30.09.2020
Amstetten (OTS) - Den gesamten Pressetext inkl. Grafiken finden Sie unter: http://pressecenter.reichlundpartner.com/News.aspx?menueid=2349 (http://pressecenter.reichlundpartner.com/News.aspx?menueid=2349)
216.227 Euro kostete eine typische Wohnung im ersten Halbjahr 2020\nDas billigste Viertel aller Wohnungen kostete höchstens 135.000 Euro, das teuerste Viertel mindestens 289.243 Euro* Mengen: Oberösterreich verkauft im ersten Halbjahr 2020 mehr Eigentumswohnungen als 2019, alle anderen Bundesländer weniger. Stärkste Rückgänge in Tirol, Burgenland und Kärnten\nGesamtverkaufswert für Eigentumswohnungen stagniert bei 5,6 Mrd. Euro\nWien mit einem Verkaufswert von 1,82 Mrd. Euro unter dem Vorjahr\nQuadratmeterpreise im Fünfjahresvergleich um +27,7 % gestiegen\nPreise: Steigende Preise in allen Bundesländern, am stärksten in Tirol, Oberösterreich und im Burgenland\nAnteil der Erstbezugswohnungen steigt bundesweit von 37,0 % auf 37,9 %, am höchsten in Tirol, Salzburg und Vorarlberg\nPreise für Erstbezug gehen um +2,7 %, jene der Gebrauchtwohnungen um +5,0 % nach oben\n Zum zweiten Mal in Folge ist der Wohnungsmarkt in Österreich nicht gewachsen, sondern zurückgegangen und zwar auf knapp über das Niveau von 2016, das viertbeste Ergebnis bisher – so die RE/MAX-Immobilien-Experten. Die verkauften Mengen konsolidieren sich wieder, die Durchschnittspreise steigen noch (+4,4 %), aber nur mehr gut halb so stark wir im Vorjahr (+7,6 %). Damit liegt die Preissteigerung im ersten Halbjahr 2020 zwischen jener von 2018 und 2019.
Laut IMMOunited, den Experten für Immobiliendaten, die die Daten als Vollerhebung und nicht nur als Stichprobe aus dem Grundbuch ausgelesen haben, und den Analysten des RE/MAX-ImmoSpiegel, wurden im ersten Halbjahr 2020 in den amtlichen Grundbüchern 23.868 Wohnungskäufe registriert, um -4,0 % weniger als 2019 und -8,8 % weniger als im Rekordjahr 2018.
Der Transaktionswert ging bei rückläufigen Mengen und steigenden Preisen minimal von 5,66 auf 5,63 Mrd. Euro zurück.
Zwtl.: Wohnungsmarkt bald nur mehr ein Drittel des Immobilienmarktes
Finanziell hat der Wohnungsmarkt an Bedeutung am Gesamt-Immobilienmarkt weiter eingebüßt. Sein Wertanteil ist im ersten Halbjahr weiter zurückgegangen, vom Höhenflug 2017 mit 38,1 % über 35,5 % (2018) und 34,6 % (2019) auf 34,4 % heuer.
„Der Eigentumswohnungsmarkt befindet sich, trotz des Rückganges um -4 % bei den Verbücherungen im Jahresvergleich, noch immer auf einem sehr hohen Niveau. Das knappe Angebot hat in vielen Regionen zu weiteren Preissteigerungen geführt. Bei Anlegern, aber auch bei Eigennutzern, stehen Wohnungen trotzdem weiter hoch im Kurs. Die Auswirkungen von COVID-19 auf den Wohnungsmarkt werden erst Ende des Jahres bzw. im ersten Halbjahr 2021 sichtbar und spürbar werden. Wir erwarten für das erste Halbjahr 2021 ein steigendes Wohnungsangebot und weitestgehend konstante bzw. leicht rückläufige Preise, erklärt der Geschäftsführer von RE/MAX Austria, Bernhard Reikersdorfer, MBA.
Zwtl.: WOHNUNGSPREISE in Österreich
Zwtl.: Eigentumswohnungen kosten um 9.000 Euro mehr
Im Jahresvergleich zum ersten Halbjahr 2019 haben die typischen Preise für Eigentumswohnungen laut RE/MAX Austria um +4,4 % oder 9.045 Euro zugelegt.
Damit sind die Anschaffungskosten für Wohnungen in den letzten fünf Jahren um +26,9 % gestiegen.
Zwtl.: Preissegment unteres Viertel: plus 6.341 Euro
Ein Viertel aller neu verbücherten Wohnungen kostete in Österreich im ersten Halbjahr 2020 weniger als 135.000 Euro. Dieser Grenzwert hat um +4,9 % zum Vorjahres-Vergleichszeitraum zugelegt, also nur geringfügig mehr als der typische Preis über alle Wohnungsgrößen. Dies ist insofern bemerkenswert, weil diese Grenze in den letzten Jahren immer wesentlich stärker als der Durchschnittspreis nach oben gewandert ist und ein Indikator dafür war, dass sich die Eintrittsbarrieren zu Wohnungseigentum überproportional erhöht haben. Im Fünfjahresvergleich stieg die Obergrenze des untersten Quartils um +36,4 %.
Zwtl.: Preissegment oberes Viertel: plus 12.243 Euro
Das obere Preisviertel aller Wohnungen hatte in der Vergangenheit regelmäßig niedrigere Preissteigerungen als der Durchschnitt zu verzeichnen und erst recht als das Viertel des Einstiegspreissegments. Heuer ist die Situation völlig ausgeglichen und daher anders als in den Jahren zuvor: Von 277.000 auf 289.243 Euro erhöhte sich, den RE/MAX-Experten zufolge, die untere Schwelle zum obersten Preisquartil und das entspricht +4,4 %.
 

Aktien auf dem Radar:Marinomed Biotech, Semperit, Kapsch TrafficCom, Addiko Bank, Frequentis, Amag, Lenzing, VIG, CA Immo, Zumtobel, Strabag, Rosenbauer, Palfinger, Warimpex, Rosgix, SBO, DO&CO, Österreichische Post, AMS, Bawag, Erste Group, EVN, Flughafen Wien, Immofinanz, Mayr-Melnhof, OMV, RBI, S Immo, SW Umwelttechnik, UBM, Uniqa.


Random Partner

Oddo Seydler
Die Oddo Seydler Bank AG ist eine deutsch-französische Bankengruppe. Die Gruppe beschäftigt in beiden Ländern insgesamt 2.500 Mitarbeiter, verwaltet ein Kundenvermögen von 100 Mrd. Euro und ist in Frankreich wie in Deutschland in den Bereichen Investment Banking und Asset Management aktiv.

>> Besuchen Sie 58 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Mehr aktuelle OTS-Meldungen HIER