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Recycling und Abfallvermeidung sind Kernthemen von Kreislaufwirtschaft

21.10.2019
Wien (OTS) - Österreichs Unternehmen stellen sich den Chancen und Herausforderungen der Circular Economy. Drei von vier Unternehmen sind bereits circular-economy-aktiv oder planen, dies zu tun. Abfallreduktion, Recycling und verbessertes Abfallmanagement sind die unternehmerischen Top-Aktivitäten, ergab eine Marktforschung von GfK* im Auftrag von ARAplus.
Wirtschaftswachstum und Wohlstand stehen in großer Abhängigkeit von der Verfügbarkeit von Rohstoffen. Diese werden weltweit immer knapper. Mittlerweile brauchen wir 1,75 Erden pro Jahr. Die lineare Wirtschaftsweise hat offensichtlich ausgedient. Die Zukunft unseres Wirtschaftens muss zirkulär sein. Die Staaten der EU entwickelten ein umfassendes Programm, um Kreislaufwirtschaft Wirklichkeit werden zu lassen (Circular Economy Package, veröffentlicht im Dezember 2015).
Im Auftrag der ARAplus erhob GfK im Juni 2019, wie fit Österreichs Unternehmen hinsichtlich Circular Economy sind und welche Maßnahmen sie realisieren. „Die Ergebnisse zeigen eine gute Richtung. 75% der Unternehmen haben Kreislaufwirtschaft im Fokus“, ist Harald Hauke, Geschäftsführer von ARAplus optimistisch. Im Detail: 68 % der befragten Unternehmen gaben an, bereits kreislaufwirtschaftlich aktiv zu sein, 7 % planen dies.
Zwtl.: Kreislaufwirtschaft – was ist das?
Ziel des Kreislaufwirtschaftspakets der EU ist die „Schaffung einer stärker kreislauforientierten Wirtschaft, bei der es darum geht, den Wert von Produkten, Stoffen und Ressourcen innerhalb der Wirtschaft so lange wie möglich zu erhalten und möglichst wenig Abfall zu erzeugen. Durch intelligentes Produktdesign, mehr Recycling und Wiederverwendung soll „der Kreislauf“ der Produktlebenszyklen zunehmend geschlossen und eine wirksamere Wertschöpfung und Nutzung aller Rohstoffe, Produkte und Abfälle erreicht werden.“ (EU-Umweltbüro).
Unternehmen liegen mit ihren Prioritäten also goldrichtig.
79 % jener Unternehmen, die angaben, kreislaufwirtschaftlich aktiv zu sein oder dies zu planen, befassen sich mit der „Reduktion von Abfällen“,\n76% sehen „Recycling von Gütern und Verpackungen“ als Kreislaufwirtschaftspriorität,\n65 % die „Verbesserung des Abfallmanagements im Betrieb“ und\n59% die „Produktion respektive den Kauf von Produkten die recyclingfähig sind“.\n Dazu Hauke: „Österreich hat ein sehr hohes abfallwirtschaftliches Niveau und ist international Vorreiter. Seit mehr als 4 Jahrzehnten werden Altstoffe gesammelt und recycelt. Seit über 25 Jahren managed die ARA AG die Producer Responsibility gemäß Verpackungsverordnung für Österreichs Betriebe.“ Die Transformation von der linearen zur zirkulären Ökonomie eröffne Innovationsmöglichkeiten und Wettbewerbschancen. Österreichs Umwelttechnologie sei schon jetzt weltweit gefragt und könne seine Vorreiterrolle ausbauen.
*Studie im Auftrag von ARAplus, durchgeführt von GfK im Juni 2019: „Wie Circular-Economy-fit ist Österreichs Wirtschaft und welche Rolle spielt der Konsument?“ Unternehmen: Telefonische Interviews, 6.5. – 6.6.2019, n=150 Konsumenten: GfK-Consumer-Panel
Über die ARAplus Circular Economy & Compliance
Entpflichtungsservices (Verpackungsentpflichtung gemäß AWG, VVO, EEAG-VO)\nAbfall- & Stoffstrommanagement\nCircular Economy & Circular Design\nDigitalisierung\n
 

Aktien auf dem Radar: Valneva , Palfinger , Polytec , Addiko Bank , Zumtobel , Uniqa , Österreichische Post , Verbund , Agrana , Rosgix , AMS , Semperit , SW Umwelttechnik , BKS Bank Stamm .


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