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Pyrotechnik-Verband sagt „illegalen Produkten“ den Kampf an!

25.11.2020
Meiselding (OTS) - „Es reicht! Seit Tagen wird Stimmung gegen bunte Feuerwerke und die Pyrotechnik gemacht – und das mit Fake-Nachrichten, gefälschten Informationen und Halbwahrheiten!“, stellt Hans Matthias Liebenwein, Obmann vom Verband der österreichischen Pyrotechnik (VöP), unmissverständlich fest.
Der Kärntner Pyrotechnik-Experte kopfschüttelnd: „Da wird sogar schon über ein Feuerwerks-Verbot diskutiert, obwohl bei Zwischenfällen illegale pyrotechnische Artikel und nicht zugelassene Geschosse verwendet werden.
Manchmal erfolgt auch eine falsche Handhabung. Da besteht natürlich die Gefahr von Verletzungen. Wir bekämpfen aber diese schwarzen Schafe, wo wir nur können und bieten geprüfte, sichere, zugelassene und speziell getestete Feuerwerkskörper an“.
Bei großen Feuerwerken der Gemeinden oder anderen Events würden ohnehin Fachexperten diese Aufgabe übernehmen. Professionelle Feuerwerke für solche Veranstaltungen müssen behördlich genehmigt werden, so der Obmann.
Demnächst steht der Jahreswechsel bevor. Das heurige Jahr stand durch die Corona-Pandemie und den entsprechenden Lockdown-Maßnahmen unter keinem guten Stern. Das betrifft uns alle – vor allem die Menschen, die in der Wirtschaft tätig sind. Der Pyrotechnik-Zweig (Handel, Produktion) erwirtschaftet einen zweistelligen Millionen-Betrag und beschäftigt zahlreiche Mitarbeiter. Obmann Hans Matthias Liebenwein: „Man darf nicht vergessen, dass fast alle Feuerwerke als farbenfrohe und fröhliche Botschafter eines kommenden Jahres nur in der Silvesternacht abgefeuert werden – maximal bis zu eineinhalb Stunden.“ Das sei, so der Obmann, ein seit Jahrzehnten gelebtes und geliebtes Brauchtum, auf das der Großteil der Österreicher laut einer Umfrage aus dem Jahr 2019 nicht verzichten möchte.
Jetzt liegt auch eine wissenschaftliche Untersuchung auf dem Tisch, die zunächst der Verband der pyrotechnischen Industrie in Deutschland in Auftrag gegeben hat. Diese Pyrotechnik-Emissions-Studie wurde von einem Tiroler Institut auf österreichische Verhältnisse umgerechnet und von der Wirtschaftskammer Österreich beauftragt. Im Vergleich zum Haushalt, Verkehr, zur Landwirtschaft und Industrie sind diese Emissionen „beinahe vernachlässigbar“ oder kaum existent. Es geht, so Hans Matthias Liebenwein, um eine 0,28 Prozent-Feinstaub-Menge, der jährlich in Österreich durch alle Feuerwerke produziert wird und um 0,0001 Prozent Kohlenstoffdioxid (CO2). Von massiver Klimabelastung könne man da „nicht reden“. Dazu kämen, so der Obmann, diverse gesetzliche Bestimmungen, die von Händlern, Importeuren und Produzenten penibel eingehalten werden.
Liebenwein, der selbst jahrelang pyrotechnische Produkte hergestellt hat: „Wir sind grundsätzlich gegen Knallkörper, vor allem mit illegalen Blitzsätzen. Uns geht es nicht um laute Knallerei, sondern um das zauberhafte Malen von beeindruckenden Werken in den Silvesterhimmel!
Ein mögliches Feuerwerksverbot würde Kunden nur zu illegalen Händlern, zweifelhaften Online-Quellen und ausländischen, ungeprüften Produkten treiben. Die Folgen wären schwer absehbar!“
Der Pyrotechnik-Fachmann und Obmann des VöP, dem das Thema „Sicherheit“ am Herzen liegt, erläutert weiter: „Wir wollen, dass ein helles Feuerwerk einmal im Jahr als ausdrucksstarkes Kunstwerk gesehen wird. Als ein weit sichtbares Zeichen gegen Einsamkeit und gegen schlechte Stimmung – und für ein grenzenloses Zusammenhalten, für ausgelassene Fröhlichkeit und gute Vorsätze.“ Schließlich sorgen professionell durchgeführte Feuerwerke seit Jahrhunderten für großes Staunen und neugierige Blicke zum Himmel. Liebenwein: „Wir wollen weiterhin die Menschen mit Feuer- und Lichteffekten erfreuen und Kinder und Erwachsene zu Freudentränen rühren – als wahre Glücksbringer zum Jahreswechsel!“
P.S: Wie formulierte schon der einstige Vordenker der berühmten Frankfurter Schule, Theodor W. Adorno, so treffend? „Das Feuerwerk ist die perfekteste Form der Kunst, da sich das Bild im Moment seiner höchsten Vollendung dem Betrachter entzieht!“
 

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