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PIR-News: Valneva, RHI Magnesita, Wiener Börse, Andritz, Erste Group (Christine Petzwinkler)

Valneva und Pfizer leiten eine weitere Studie beim Lyme-Borreliose-Impfstoffkandidaten ein. Die VLA15-221-Studie soll neue Dosierungsschemata enthalten und voraussichtlich die endgültige Phase-2-Studie sein, bevor entschieden wird, in Phase-3-Studien einzusteigen, wie Valneva mitteilt. Wie im Dezember 2020 angekündigt, handelt es sich bei VLA15-221 um eine randomisierte, placebokontrollierte Phase-2-Studie. Es wird die erste VLA15-Studie sein, an der eine pädiatrische Population (im Alter von 5 bis 17 Jahren) teilnimmt. Insgesamt werden an der Studie ungefähr 600 gesunde Teilnehmer (im Alter von 5 bis 65 Jahren) teilnehmen, die VLA15 oder Placebo erhalten. Der Impfplan mit drei Dosen (Monat 0-2-6) wird mit einem Impfplan mit zwei Dosen (Monat 0-6) verglichen.
Valneva ( Akt. Indikation:  10,40 /10,50, 2,45%)

Der Feuerfest-Konzern RHI Magnesita hat Zahlen für 2020 vorgelegt. Die Umsatzerlöse gingen um 23 Prozent auf 2.259 Mio. Euro zurück, das EBITA von 300 Mio. Euro in 2019 auf 140 Mio. Euro, der Vorsteuergewinn von 200 Mio. Euro auf 42 Mio. Euro. Der bereinigte operative Cashflow liegt bei 290 Mio. Euro (2019: 359 Mio. Euro), die Nettoverschuldung konnte auf 582 Mio. Euro (2019: 650 Mio. Euro) reduziert werden. Der Vorstand hat eine Schlussdividende von 1,00 Euro je Aktie vorgeschlagen, womit sich die Gesamtdividende für das Jahr 2020 auf 1,50 Euro je Aktie beläuft.
Das Unternehmen will seine Anstrengungen, CO2-neutral zu werden, verstärken und führt daher ein umfangreiches, auf vier Jahre angelegtes F&E-Programm ein. RHI Magnesita wird daher in den nächsten vier Jahren 50 Mio. Euro in die Technologieforschung und den Bau von Pilotanlagen investieren, darunter auch in eine neue Technologie zur Bindung von CO2. „Wir sind auf dem Weg zu einer CO2-neutralen Welt“, sagt Stefan Borgas, CEO RHI Magnesita. „Unsere Pilotprojekte ermöglichen große Fortschritte auf dem Weg Richtung null Nettoemissionen und positionieren RHI Magnesita als bevorzugten Lieferanten für unsere Kunden, die hart daran arbeiten, ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.“
RHI Magnesita erwartet eine stetige, monatlich steigende Nachfrage in allen Endmärkten und im Auftragsbestand. Während Volatilität und Unsicherheit kurzfristig hoch bleiben dürften, wird erwartet, dass sich die allgemeinen Erholungstendenzen in den Geschäftsbereichen Stahl und Industrial im Jahr 2021 fortsetzen werden. Borgas: „Unsere Endmärkte beginnen Anzeichen einer Erholung zu zeigen. Wir sind gut positioniert, um neue Chancen zu nutzen, sobald sich die Rahmenbedingungen verbessert haben.“
RHI Magnesita ( Akt. Indikation:  47,50 /47,95, 0,69%)

Anlässlich des Weltfrauen-Tages heißt es weltweit an vielen Börsen heute: "Ring the Bell for Gender Equality". Auch an der Wiener Börse wurde heute die Börsenglocke für Gleichberechtigung geläutet. Mit Julia Resch (Wiener Börse) diskutierten in virtueller Form Christine Catasta (ÖBAG), Angelika Sommer-Hemetsberger (OeKB), Nina Wöss (AVCO) und Wiebke Schloemer (IFC). Das Fazit: Diversität macht Teams erfolgreicher. Bei der ÖBAG steht daher neben Nachhaltigkeit auch das Thema Diversität in den Vorstands-und Aufsichtsrats-Ebenen der Beteiligungen ganz oben auf der Prioritäten-Liste. Weiters war man sich einig, dass die Corona-Krise gezeigt hat, wie gut Home-Office funktioniert, die Arbeitswelt somit flexibler und frauenfreundlicher wird, dass Online-Meetings mittlerweile hohe Akzeptanz genießen, sogar in der Geschäftsanbahnung, und dass Digitalisierung insgesamt das Um und Auf ist. Allerdings ist man sich auch bewusst, dass es in der Corona-Krise für viele Frauen zu einer massiven Mehrfach-Belastung (Home Office, Home Schooling ...) gekommen ist. "Das macht sich u.a. in den Zahlen der Unternehmensgründungen durch Frauen bemerkbar, was sich insgesamt negativ auf Innovationen auswirkt", wie die neue AVCO-Chefin Nina Wöss zu Bedenken gibt.

Wiener Privatbank bestätigt die Kauf-Empfehlung für Andritz und hebt das Kursziel von 38,6 auf 47,0 Euro an. Goldman Sachs bestätigt das "Buy"-Rating für die Erste Group und erhöht das Kursziel von 32,8 auf 33,2 Euro.
Andritz ( Akt. Indikation:  38,70 /38,80, 0,39%)
Erste Group ( Akt. Indikation:  28,34 /28,36, 1,14%)

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 08.03.)

(08.03.2021)

 

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