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PIR-News: Agrana, Wienerberger, CA Immo, Andritz, RBI, CIRA-Jahrestagung, Research zu RHI Magnesita, Erste Group, RBI (Christine Petzwinkler)

Agrana hat den Umsatz im 1. Halbjahr 2021|22 um 8,8 Prozent auf 1.424,4 Mio. Euro steigern können. Das EBIT reduzierte sich um 19,7 Prozent auf 44,8 Mio. Euro (Vorjahr: 55,8 Mio. Euro). Der EBIT-Rückgang ist laut Agrana auf höhere Rohstoff- und Energiekosten, einen schwächeren Verkauf bei Fruchtsaftkonzentraten aus der Ernte 2020, sowie auf geringere Margen im Segment Zucker zurückzuführen. Das Konzernergebnis liegt im Halbjahr bei 27,1 Mio. Euro (Vorjahr: 34,4 Mio. Euro). CEO Markus Mühleisen hält am Ausblick fest. Beim Konzernumsatz geht das Unternehmen von einem moderaten Anstieg aus. „Beim EBIT erwarten wir eine Steigerung um zumindest 10 Prozent. Nach einem schwächeren ersten Halbjahr gehen wir im 2. Halbjahr von einer sukzessiven Verbesserung der Ergebnisse aus.“ Er ergänzt: „Die Covid-19-Pandemie ist noch nicht vorbei. Volatile Märkte sowohl auf der Einkaufs- als auch auf der Verkaufsseite werden uns weiter fordern. Wir sind zuversichtlich, diese Herausforderungen gut zu meistern. Bereits in den vergangenen Quartalen haben wir Maßnahmen eingeleitet, um einerseits den Preiserhöhungen bei der Beschaffung zu begegnen und andererseits die gestiegenen Herstellungskosten auch in angepassten Verkaufspreisen abzubilden“.
Agrana ( Akt. Indikation:  18,40 /18,48, 0,11%)

Andritz hat die an den Hygiene- und Gesundheitskonzern Essity in Mannheim, Deutschland, gelieferten Maschinen für eine Anlage zur Produktion von mechanisch aufbereitetem Faserstoff nach einem neuartigen Verfahren erfolgreich in Betrieb genommen. Die neue Anlage hat eine Kapazität von 100 Tagestonnen und verarbeitet ausschließlich Weizenstroh zur Herstellung von gebleichtem Strohzellstoff für die Tissueproduktion im Werk Mannheim.
Andritz ( Akt. Indikation:  47,04 /47,08, -0,34%)

Wienerberger etabliert mit dem unternehmenseigenen Verhaltenskodex einen verbindlichen Leitfaden für alle Beschäftigten, Partner und Lieferanten. Inhaltlich liefert der Leitfaden Regelungen zum Verhalten von Arbeitnehmern und Arbeitgeber, dem Umgang mit Geschäftspartnern und Lieferanten ebenso wie Vorgaben zur verantwortungsvollen Unternehmensführung und der Verantwortung jedes Einzelnen in den Bereichen Sicherheit, Umweltschutz oder etwa Ressourcenverbrauch. Dazu CEO Heimo Scheuch: "Wir wollen unseren Beschäftigten eine Handlungsorientierung geben und gleichzeitig sicherstellen, dass potenzielle Compliance-Verstöße rechtzeitig erkannt und Fehlverhalten vermieden werden können."
Wienerberger ( Akt. Indikation:  29,52 /29,54, 0,72%)

CA Immo hat mit der Crédit Agricole Corporate and Investment Bank einen 10-Jahres-Mietvertrag über rd. 3.000 m² Bürofläche auf zwei Etagen im Frankfurter Hochhausprojekt ONE abgeschlossen. Das Unternehmen wird im März 2023 den Hauptsitz für Deutschland in das gemischt genutzte Gebäude verlagern. Mit dem Abschluss dieses Mietvertrages ist der ONE bereits zu rd. 59 Prozent vorvermietet.
CA Immo ( Akt. Indikation:  37,50 /37,60, 0,54%)

Die Raiffeisen Bank International wird, nachdem die EZB ihre Empfehlung zur Dividendenbeschränkung nicht verlängert hat, für den 10. November 2021 eine a.o. Hauptversammlung einberufen, um dieser die Auszahlung einer zusätzlichen Dividende in Höhe von 0,75 Euro pro Aktie für das Geschäftsjahr 2020 vorzuschlagen. Die Dividende gelangt am 17. November 2021 zur Auszahlung. Der Ex-Dividendentag wäre der 15. November 2021.
RBI ( Akt. Indikation:  24,08 /24,10, 0,96%)

Auf der diesjährigen CIRA-Jahreskonferenz hat man sich in einem Panel auch dem Thema Investoren-Ansprache in Zeiten von Corona gewidmet. Einig war sich die Runde, dass uns die virtuellen Instrumente in der Kommuniktion weiter begleiten werden und auch sollen - der direkte Kontakt, wenn auch möglicherweise in einer geringeren Frequenz, aber wichtig ist und auch wieder zunehmen wird. Speziell sollten künftig weiterhin alle Aktionäre die Möglichkeit haben, an einer Hauptversammlung, entweder vor Ort oder virtuell, teilnehmen zu können.
Dass es aus vielen Monaten der Online-Konferenzen auch Learnings gibt, weiß Roman Eisenschenk von Kepler Cheuvreux: "Es funktioniert einfach besser, wenn man bei den virtuellen Meetings darauf achtet, jene Personen mit den Unternehmen zusammenzubringen, die auf einem gleichen Stand sind. Es hilft niemandem, wenn man dem einen Investor das Unternehmen erst von grundauf vorstellen muss und die anderen Investoren schon tief vertraut sind damit". Er erkennt den Nutzen in kürzeren, aber dafür wertvolleren Meetings. Und: Die telefonische Erreichbarkeit muss auch im Homeoffice gewährt bleiben, so Eisenschenk. Wichtiges Informations-Tool für ihn sind neben den direkten Gesprächen auch die IR-Websiten der Börsenotierten. Sein Vorschlag für ein noch tieferes Angebot: Die IR-Seiten um Transkripts von Conference Calls zu erweitern. "Das kann man durchaus bei den Quartalsberichten dazugeben", wünscht sich der Trading-Experte.
Einigkeit herrscht auch zur Thematik der Aktionärsidentifikation. Seine Aktionäre zu kennen, und zwar nicht nur die großen Institutionellen, bringt große Vorteile für Börsenotierte. "Equity Branding" soll das neue wichtige Schlagwort sein. "Die Retail-Anleger sind für alle Unternehmen wichtig. Man muss sie aber abholen", betont etwa Captrace Geschäftsführer Götz Dickert, der mitunter Aktionärsidentifikation nach der Richtline SRD II (bei der börsennotierte Gesellschaften Anleger-Daten von Intermediären abfragen können) anbietet. "Über die neuen Möglichkeiten kann man insgesamt mehr Transparenz schaffen und die IR-Arbeit auch messbar machen. Es ist aus meiner Sicht wichtig, die neuen Entwicklungen zu kennen und sich darauf einzurichten", appelliert Dickert.
Heute ist es also möglich, die Anleger über viele (digitale) Kanäle in einer effizienten Art und Weise anzusprechen. Da wird aber künftig noch mehr nötig sein, glaubt Martin Foussek, Geschäftsführer vom Standortfonds Own360, der in ständigem Austausch mit den Standortfonds-Anlegern ist und weiß: "Es wird eine Masse an kleinen Aktionären kommen. Der Kontakt zu Retail sollte daher im Unternehmen eine massive Signifikanz haben. Die Wertschätzung der Anleger ebenso". Denn wer Aktien besitzt, indentifiziert sich auch mit dem Unternehmen und teilt das im besten Falle mit seinen (Social Media) Kontakten. Unternehmen seien also gut beraten, wenn sie "Equitywert-unterstützende Tätigkeiten forcieren", so Foussek. Dass der digitalen Informationsbeschaffung aber noch lange keine Grenzen gesetzt sind, führte Tobias Ramolla vom Bundesanzieger Verlag vor Augen. "Es lassen sich Dinge ermitteln, die wir heute noch gar nicht kennen. Es sind noch nicht alle Ecken ausgeleuchtet, da kommt noch einiges". Etwa könnten sich sogar wichtige Entscheidungen von großen Instituten aus den gewonnen Aktionärs-Daten ableiten lassen.

Research: Die Analysten von Stifel bestätigen RHI Magnesita mit "Kaufen" und reduzieren das Kursziel von 5100 auf 4700 Pence. RBC Capital stuft RHI Magnesita von Outperform auf Sektor-Perform zurück und das Kursziel von 4750 auf 3700 Pence. Exane BNP Paribas bestätigt Raiffeisen Bank International mit Outperform und erhöht das Kursziel von 29,0 auf 30,5 Euro. Die Exane BNP Paribas-Analysten nehmen zudem das Rating für Erste Group von Outperform auf Neutral zurück und erhöhen das Kursziel von 39,5 auf 41,5 Euro.
RHI Magnesita ( Akt. Indikation:  35,50 /35,80, 1,57%)
RBI ( Akt. Indikation:  24,08 /24,10, 0,96%)
Erste Group ( Akt. Indikation:  39,27 /39,29, 1,45%)

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 14.10.)

(14.10.2021)

 

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