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Österreichs Getränkeindustrie unterstützt weiter beste Lösung für Umwelt und Wirtschaft

02.06.2020
Wien (OTS) - Im Zuge des heutigen Runden Tisches im Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) zur bestmöglichen Kreislaufwirtschaft-Lösung für Österreich hält der Verband der Getränkehersteller Österreichs fest: Die Branche steht für jenes System, das ganzheitlich – im Sinne aller ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Kriterien – am besten zur Erreichung der europäischen Kreislaufwirtschaftsziele geeignet ist. Begrüßt werden dabei der vom BMK gestartete Dialog und die Vorgehensweise einer evidenzbasierten Entscheidung auf Basis aller Prämissen und Fakten. Zukünftige Lösungen könnten nur in Einklang mit Österreichs Getränkewirtschaft erarbeitet werden, heißt es seitens des Verbandes.
„Aktuell haben wir in Österreich im Bereich der getrennten Sammlung von PET-Getränkeflaschen eine Sammelquote von über 70 %. Bis 2025 auf die von der EU vorgeschriebenen 77 % zu kommen, ist realistisch“, hält Katharina Koßdorff, Geschäftsführerin des Fachverbandes Lebensmittelindustrie, für den Getränkeverband fest. „Bis 2029 aber müssen wir 90 % getrennt sammeln. Und dazu braucht es gerade jetzt nach der Coronakrise die wirtschaftlich vernünftigste sowie die ökologisch nachhaltigste Lösung. Das wird ohne ganzheitliche Betrachtung und unter genauer Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit des Abfallwirtschaftssystems nicht gehen. Wir benötigen realistische Kostenberechnungen entlang der gesamten Wertschöpfungsketten, Antworten auf Convenience-Fragen, zielgenaue Prognosen zu volkswirtschaftlichen Effekten, müssen Umwelt- und Klimaschutzfaktoren berücksichtigen und damit den europäischen Kreislaufwirtschaftszielen Rechnung tragen“, begrüßt Koßdorff den nun gestarteten weiteren Prozess, um faktenbasiert Handlungsoptionen auszuarbeiten.
Zwtl.: Getränkewirtschaft als ökologischer Innovationstreiber
Gerade im Bereich PET kam es in den letzten Jahren zu wesentlichen ökologischen Weiterentwicklungen durch die Branche, der Anteil an recycliertem PET-Material bei neuen Flaschen wird laufend erhöht. Mehr noch: Bereits jetzt sind Gebinde aus 100 % recycelten PET-Flaschen im Handel erhältlich. Zur Herstellung des benötigten Sekundärrohstoffes wurde von Österreichs Getränkewirtschaft bereits 2006 die PET to PET Recycling Österreich GmbH gegründet. Mittels modernstem Bottle-to-Bottle Kreislauf – der laufend ausgebaut wird – gewinnt man aus gebrauchten PET-Flaschen hochwertiges lebensmitteltaugliches Recyclat zur Herstellung neuer PET-Gebinde.
Zudem verfügt Österreich mit der Nachhaltigkeitsagenda für Getränkeverpackungen über eine starke Koalition der Wirtschaft im Sinne von Umwelt- und Klimaschutz. Hier arbeiten Verpackungshersteller, Abfüller, Handel sowie Sammel- und Verwertungssysteme gemeinsam an der Optimierung von Stoffkreisläufen, der Verbesserung von Materialeffizienz, dem Einsatz von neuen innovativen Umwelttechnologien sowie an der Attraktivierung und Steigerung des Mehrwegangebots.
„Österreichs Getränkeindustrie war schon immer Teil der Lösung und wird auch in Zukunft ihre ökologische Verantwortung wahrnehmen, umweltfreundliche Verpackungen vorantreiben und sich an jedweder Ausgestaltung eines Systems kooperativ beteiligen“, so Koßdorff abschließend.
 

Aktien auf dem Radar:Semperit, Frequentis, Österreichische Post, Warimpex, Amag, Agrana, Rosgix, Wienerberger, Uniqa, Lenzing, Polytec, VIG, voestalpine, AMS, FACC, Addiko Bank, Bawag, Erste Group, Linz Textil Holding, OMV, RBI, SBO, Verbund.


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