Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





ÖHV-Wahlcheck OÖ: Tourismuspolitik am Prüfstand

23.09.2021
Oberösterreich (OTS) - „Der stark unter Druck geratene touristische Arbeitsmarkt sowie Lösungen und Hilfen für ein stabiles und dynamisches Wirtschaften sind die wichtigsten mittel- bis langfristigen Themenbereiche, denen sich die künftige Landesregierung stellen muss“, betont Sophie Schick, Vizepräsidentin und oberösterreichische Landesvorsitzende der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). Nicht zu vergessen: Konzepte für die Stadt- und Businesshotellerie, die von der Krise härter und länger betroffen ist als viele andere Branchen. Im Zuge der anstehenden Landtagswahl fragte die ÖHV bei den wahlwerbenden Parteien nach.
Zwtl.: Arbeitsmarkt: den Herausforderungen begegnen
Auf unterschiedliche Ansätze, die zum Teil auch bereits in Umsetzung sind, wie der heuer mit rund 342 Mio. Euro dotierte Pakt für Arbeit und Qualifizierung, eine Erhöhung der Mobilität, Imageinitiativen und Anreizsysteme zur Attraktivierung der Tourismusjobs oder ein weiterhin starker Fokus auf Qualifikation und Senkung der Drop-Out-Raten in Lehre und Tourismusschule, setzt die ÖVP – die Oberösterreich Partei beim Top-Thema Arbeitsmarkt.
Die Grünen OÖ wollen mit der Stärkung ganzjähriger Tourismuskonzepte Arbeitsplätze im Tourismus sichern. Gleichzeitig soll der Tourismusberuf selbst attraktiver werden, um so die offenen Stellen zu besetzen. Kindererziehende Arbeitnehmer sollten durch Erweiterung des Kinderbetreuungsangebots unterstützt werden.
Für die NEOS soll der Fachkräftemangel endlich durch eine deutliche Entlastung des Faktors Arbeit – vor allem der zweiten und dritten Einkommensstufe – angegangen werden. Die Lehre solle durch eine umfassende Modernisierung wieder attraktiver werden.
Zwtl.: Rahmenbedingungen, um stabil und dynamisch zu wirtschaften
Die in den letzten Jahren für Investitionen in die Qualität der Hotelinfrastruktur aufgesetzten Förderprogramme will die ÖVP fortführen. Innerhalb der Meilensteine der Landes-Tourismusstrategie 2022 sollen aktuelle Entwicklungen aufgegriffen und in der Schwerpunktsetzung der nächsten Jahre berücksichtigt werden, um regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken und die oberösterreichische Wirtschaft insgesamt widerstandsfähiger zu machen.
Für die FPÖ Oberösterreich ist es wesentlich, dass die touristischen Betriebe durch überbordende Corona-Maßnahmen – insbesondere überzogene Kontroll- und Dokumentationspflichten – nicht weiter unter Druck geraten. Aufgrund des enormen Mehraufwands wird die Abwälzung von behördlichem Corona-Management auf die einzelnen Betriebe kritisch gesehen. Um Planungssicherheit und Vertrauen zu erzeugen, seien verständliche, praxistaugliche und einheitliche Maßnahmen notwendig. Eine mitentscheidende Rolle spielen und Gehör finden bei allen Überlegungen müsse die Wirtschaft, insbesondere der Tourismus.
Die Grünen setzen auf Tourismusprojekte, die wirtschaftliche Chancen und befriedigende Arbeitsplätze eröffnen, Naturräume und Ressourcen schonen und eine klimaneutrale Mobilität fördern. Erreicht werden soll das durch Initiierung von Leuchtturmprojekten des nachhaltigen Tourismus und über finanzielle Förderangebote. Im Städtetourismus müsse auf die Verbesserung der Erholungsqualität durch Verkehrsberuhigung in den Stadtzentren gesetzt werden bei gleichzeitigem Ausbau öffentlicher und klimaschonender Verkehrsinfrastruktur sowohl im inner- als auch im außerstädtischen Bereich.
Wirtschaftshilfen nach dem Vorbild des Vorschlags des designierten WIFO-Chefs Gabriel Felbermayr (sog. Verlustkompensation), d.h. zielgerichtete Hilfe für betroffene Unternehmen über das Finanzamt, fordern die NEOS. Leider vergebens haben sich die NEOS auf Bundesebene für die Einführung eines Veranstaltungsfonds starkgemacht: Veranstaltungen, die Nächtigungen in Städten mit sich bringen, sollten zu einem gewissen Teil gefördert werden.
Alle ausführlichen Antworten und Lösungsvorschläge können Sie im [ÖHV-Wahlcheck OÖ 2021] (https://www.oehv.at/politische-arbeit/oehv-wahlche... nachlesen.
Weitere Pressemeldungen und Bildmaterial unter [www.oehv.at/presse] (http://www.oehv.at/presse)
 

Aktien auf dem Radar:Strabag.


Random Partner

Andritz
Andritz ist ein österreichischer Konzern für Maschinen- und Anlagenbau mit Hauptsitz in Graz. Benannt ist das Unternehmen nach dem Grazer Stadtbezirk Andritz. Das Unternehmen notiert an der Wiener Börse und unterhält weltweit mehr als 250 Produktionsstätten sowie Service- und Vertriebsgesellschaften.

>> Besuchen Sie 65 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Mehr aktuelle OTS-Meldungen HIER


Meistgelesen
>> mehr

Finanzmap-Suchen

European Lithium - Traudi Stollen
G4S Secure Solutions AG Headquarter Österreich
VA Intertrading AG Headquarter

PIR-Zeichnungsprodukte
AT0000A28C15
AT0000A20DP5
AT0000A26J44

Börse Social Club Board
>> mehr
    Österreich-Depots: Super-Tag dank Valneva, Position nach Anstieg etwas verkleinert (Depot Kommentar)
    Star der Stunde: Verbund 0.83%, Rutsch der Stunde: FACC -0.76%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 14-15: AT&S(1), Addiko Bank(1)
    Star der Stunde: Addiko Bank 0.72%, Rutsch der Stunde: VIG -0.38%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 13-14: S&T(3), Erste Group(2), AT&S(1), EVN(1)
    ATX TR zu einem 800. Jahrestag in der Wien-Geschichte wieder knapp auf Rekordkurs
    Rosgix ab morgen ohne Österreich-Aktie, EVN wird ersetzt
    Erste Entscheidungen beim 9. Aktienturnier by IRW-Press sind gefallen
    Star der Stunde: OMV 1.37%, Rutsch der Stunde: AT&S -0.52%