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Nikolaus Futter ist Business Angel of the Year 2020

22.10.2020
Wien. (OTS) - Beim diesjährigen „Business Angel Day“ wurde gestern Abend der Investor Nikolaus Futter als Business Angel of the Year ausgezeichnet. In der Compass Gruppe hat Futter bereits im Jahr 1994 auf Digitalisierung gesetzt und das Firmenbuch online zugänglich gemacht. Aber auch als Investor hat sich Futter als Vorreiter gezeigt: Seit über einem Jahrzehnt bringt der erfahrene Unternehmer aktiv sein Know-how mit ein. Anfang dieses Jahres hat Futter die operativen Tätigkeiten zurückgelegt und lebt nun seine Leidenschaft als Business Angel voll aus. Der 55-jährige Investor hält aktuell 17 Start-up-Beteiligungen.
Als Österreichs Branchentreff für aktive und potenzielle Privatinvestoren findet der Business Angel Day seit nun mehr zwölf Jahren statt. Im Zentrum des Events steht der Austausch zwischen VordenkerInnen und ExpertInnen über alle Themen rund um Start-ups und Investments. Zusätzlich wird mit der Verleihung des Titels „Business Angel of the Year“ ein starkes Signal gesetzt, um die Bedeutung von Business Angels für den Wirtschaftsstandort zu zeigen. Der von der aws und den akademischen Gründerzentren (AplusB) organisierte Event fand heuer aufgrund der Corona Krise erstmals digital statt.
„Nikolaus Futter ist in Österreich sowohl im Bereich der Digitalisierung als auch als Business Angel ein absoluter Vorreiter. Mit mehr als einem Jahrzehnt Investment-Erfahrung konnte er sein Know-how vielen jungen Start-ups weitergeben. Dass er sein Engagement als Business Angel verstärkt, ist nicht nur für seine Start-ups sondern auch für den Standort gerade in diesen sehr herausfordernden Zeiten eine gute Nachricht“, sagt aws Geschäftsführer Bernhard Sagmeister anlässlich der Preisverleihung.
Die Wahl zum „Business Angel of the Year“ ist als wichtige Auszeichnung ein Baustein bei der Förderung von Risikokapital in Österreich. Zusätzlich werden Investorinnen und Investoren aber auch mit weiteren wichtigen Instrumenten unterstützt, um privates Risikokapital zu mobilisieren. Eine wichtige Plattform ist dabei aws Connect, auf der die Vernetzungsservices das aws gebündelt werden. So unterstützt die aws Business Angels etwa mit aws i2Business Angels bei der Vernetzung mit Start-ups. Denn gerade hier übernehmen sie eine wichtige Funktion bei der Finanzierung von Start-ups in frühen Phasen. Seit mehr als 20 Jahren besteht dieses Service bereits, aktuell werden mehr als 410 Investorinnen und Investoren regelmäßig serviciert.
Zwtl.: Der Trend zu Business Angels hält an
Unterstützung gibt es aber auch von den AplusB Zentren, die gemeinsam mit den Frühphasen-Förderungsprogrammen der aws wichtige Partner für Start-ups sind. Die intensive Begleitung über die ersten 18-24 Monate dient als Grundlage, um wissenschaftliche Projekte für potenzielle InvestorInnen erst richtig attraktiv zu machen.
„Business Angels sind auch am Standort Kärnten von entscheidender Bedeutung“, betont Technologiereferentin Landeshauptmannstellvertreterin Gaby Schaunig. „Um im Geschäftsleben erfolgreich zu sein, braucht es vor allem die entsprechenden Ideen und das erforderliche Kapital, diese auch umsetzen zu können. Dass Ideen und Kapital zusammenkommen – dafür sorgen die Business Angels.“ Schaunig weist auch darauf hin, dass die aktuelle Pandemie die digitale Transformation entscheidend beschleunigt. „Um innovative Startups mit öffentlichen Mitteln zu unterstützen, gibt es in Österreich äußerst bewährte Formen.“ Dafür stehe die aws ebenso wie die Förderstellen auf Landesebene wie die Kärntner BABEG und der KWF, so Schaunig. „Beim privaten Beteiligungskapital haben wir noch Luft nach oben – deshalb sind der Business Angel Day sowie die Auszeichnung zum Business Angel of the Year so wichtig und ich bedanke mich bei allen, die Zeit, Geld und Know-how investieren! Kärnten und Österreich brauchen erfolgreiche Start-ups, brauchen erfolgreiche Gründerinnen und Gründer.“
Die entscheidende Rolle von Business Angels für Startups betont auch Robert Gfrerer, Geschäftsführer des build! Gründerzentrum Kärnten und Mitveranstalter des diesjährigen Business Angel Day. „Die Finanzierung eines Startups gleicht für mich dem Zubereiten eines guten Gerichts. Man braucht dazu erstklassige Zutaten, engagierte Köchinnen und Köche, die mit Liebe, Begeisterung und Leidenschaft kochen, sowie möglichst viele Menschen, die das Gericht auch gerne essen“, zieht Gfrerer den Vergleich zum in Corona-Zeiten weit verbreiteten Home Cooking. „Auch in der Finanzierung liegt das Gute oft so nah – man sieht es nur nicht immer und nicht sofort! Business Angels liefern mit ihren finanziellen Mitteln nicht nur die Kohlenhydrate, also den Treibstoff für junge Unternehmen, sie können mit ihrer Erfahrung die Gründerinnen und Gründer im gesamten Strategie- und Management-Prozess unterstützen und wissen auch, wo man jene Menschen finden kann, die den Weg zu möglichst vielen und passenden Kundinnen und Kunden öffnen“, erläutert Gfrerer die umfassend-unterstützende Rolle der Business Angels für Startups und innovative Unternehmen.
Zwtl.: Über Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws)
Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) ist die Förderbank des Bundes. Durch die Vergabe von zinsgünstigen Krediten, Garantien, Zuschüssen sowie Eigenkapital unterstützt sie Unternehmen von der ersten Idee bis hin zum Markterfolg bei der Umsetzung ihrer innovativen Projekte. Die aws berät und unterstützt auch in Bezug auf den Schutz und die Verwertung von geistigem Eigentum. Ergänzend werden spezifische Informations-, Beratungs-, Service- und Dienstleistungen für angehende, bestehende und expandierende Unternehmen angeboten.
Zwtl.: Über das build! Gründerzentrum Kärnten
„build!“ ist das Kompetenz-, Support-, und Entwicklungscenter für
● technologieorientierte und wissensbasierte Gründungsvorhaben („High-End“-Gründungen inkl. solche auf Basis sozialer Innovationen),
● Scale-up-Projekten von jungen Unternehmen (Unternehmen in den ersten fünf Jahren nach ihrer Gründung; so genannte „Young Entrepreneurs“),
● die Projektentwicklung von regionalen Chancenfeldern mit hohem Potential für technologieorientierte und wissensbasierte Gründungen oder Scale-up-Prozesse mit regionaler Wertschöpfung.
Die build! Gründerzentrum Kärnten GmbH begleitet GründerInnen von der Idee bis zum eigenen Unternehmen. Die Services sind auf innovative, wissensbasierte, technologieorientierte Startups in Kärnten zugeschnitten. Das build! Gründerzentrum Kärnten unterstützt Startups auch dabei, die notwendigen Kontakte zu potenziellen InvestorInnen zu knüpfen – und steht interessierten InvestorInnen zur Seite, wenn es darum geht, attraktive Investments zu finden.
Das build! Team steht für individuelle, fachkundige Beratung und bietet ein umfassendes Netzwerk an PartnerInnen und MentorInnen. Aktuell werden im Kärntner Gründerzentrum 25 Unternehmen und Gründungsprojekte betreut; das Netzwerk an bisherigen und aktuellen GründerInnen, InvestorInnen und ProjektpartnerInnen umfasst rund 150 Unternehmen und Institutionen.
Mit rund 1,7 Mio. € Fördersumme des KWF investiert das build! Gründerzentrum zwischen 2019 und 2021 die seit Bestehen des Inkubators größte Summe in Young Entrepreneurs und deren Weiterentwicklung. Das build! Gründerzentrum spielt eine tragende Rolle in der regionalen Wirtschaftsentwicklung Kärntens, indem es Unternehmensgründungen vorantreibt und neue Arbeitsplätze in Kärnten sicherstellt. Die Gesellschafter sind: Alpen Adria Universität Klagenfurt, BABEG – Kärntner Betriebsansiedelungen & Beteiligungs GmbH, Fachhochschule Kärnten, Stadt Klagenfurt am Wörthersee, Stadt Villach, TU Graz. [www.build.or.at] (http://www.build.or.at/)
 

Aktien auf dem Radar:Semperit, FACC, DO&CO, Warimpex, Agrana, Telekom Austria, Österreichische Post, Erste Group, AT&S, Athos Immobilien, Addiko Bank, Andritz, Wienerberger, Strabag, Rosenbauer, OMV, AMS, Cleen Energy, startup300, Verbund, SW Umwelttechnik.


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Die Baader Bank ist eine der führenden familiengeführten Investmentbanken im deutschsprachigen Raum. Die beiden Säulen des Baader Bank Geschäftsmodells sind Market Making und Investment Banking. Als Spezialist an den Börsenplätzen Deutschland, Österreich und der Schweiz handelt die Baader Bank über 800.000 Finanzinstrumente.

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