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Nachlese: Immofinanz / S Immo, Erste Group / AT&S, Martin Kwauka, Otto Lucius, Uwe Kolar, Martin Grüll, Wendelin Chladek (Christian Drastil)

28.01.2022, 3044 Zeichen

Nachlese Podcast Donnerstag (Audio Link zur Folge: https://boersenradio.at/page/podcast/2624 , alle unter http://www.boersenradio.at/wienerboerseplausch)

- Immofinanz: Aus meiner Sicht ist jetzt auch die S Immo im Visier der CPI, nicht nur wegen des Blocks, den die S Immo an der Immofinanz hält. Damit wäre man bei der Immofinanz bei 50 Prozent. Und irgendwie hatten wir doch recht mit der Überlegung, dass CPI das Angebot von 21,2 erhöhen würde, so ist es halt über den Weg des Ankaufs des Umek-Pakets zu 22,7 gegangen. Der Preis gilt jetzt ein Jahr für alle.
Immofinanz ( Akt. Indikation:  22,92 /22,94, 0,13%)
S Immo ( Akt. Indikation:  21,95 /22,00, -0,34%)

- die Erste Group hat eine Reihe neuer Zertifikate emittiert, darunter auch Produkte auf AT&S. Uwe Kolar, Erste Group: "Besonders spannend finde ich die Protect Pro Variante: Hier bekommen KundInnen für die Veranlagung in einen österreichischen Technologieführer einen Zinsertrag von 7,25% und das bei einem 20%igen Schutz am Laufzeitende."
AT&S ( Akt. Indikation:  38,05 /38,15, -2,93%)

- Thema KESt: Martin Kwauka: "In der aktuellen österreichischen Steuerreform wurde in Paragraf 27 EstG 3 Z2 geregelt, dass der Tausch von Kryptos á la Bitcoin in andere Kryptos keine Gewinnbesteuerung auslöst. Man kann also innerhalb einer Kryptobörse beliebig spekulieren und sogar Gewinne in Stablecoins absichern. Das ist ja ein schlechter Scherz! Dann müsste man auch Aktien oder Fonds steuerfrei gegeneinander tauschen können. Das geht aber derzeit natürlich nicht. Wäre aber eine Idee, wenn das in einem für die Altervorsorge gewidmeten Depot so geregelt würde. Was für Bitcoin gilt, sollte für die private Altersvorsorge erst recht gelten."
Otto Lucius: Lieber Kollege Kwauka, jetzt überfordern Sie aber Gesetzgeber und Politiker. Im Ernst, natürlich haben Sie recht. Aber was soll man von einer Politik halten, die just dann, wenn die Behaltefrist für Kryptos zugunsten der KESt abgeschafft wird, davon spricht, allgemein wieder eine Behaltefrist einzuführen. Und übrigens: so geht Nachhaltigkeit nicht!"
Ich meine: Lassen wir die KESt-Programmierung, wie sie ist, und führen einen Freibetrag von zb 10.000 Euro Kursgewinne im Jahr ein. Da geht es um max. 2750 Euro KESt pro Person und Jahr. Weiters auch dezidierte Altersvorsorge mit extrem langen Fristen KESt-befreien, gerne auch mit Betragsthemen, dann ist das leidige Ideologie-Thema mit den Superreichen draussen.

- Martin Grüll zur Wahl des RBI-IPOs zum "Lässigsten Moment in der Wiener Börsegeschichte": "Das freut mich und alle, die damals mitgewirkt hatten, sehr! Der IPO war nicht nur der Turbo für die Expansion der RBI, sondern auch ein ganz relevanter Impuls für den österreichischen Kapitalmarkt."
RBI ( Akt. Indikation:  24,72 /24,76, -1,75%)

- im Intro war wieder unser Mitarbeiter Wendelin Chladek (Sohn von meinem Co. Josef) mein Sprachdouble, weil die beiden die Long Distance-Variante via http://mikme.com testen.

(Der Input von Christian Drastil für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 28.01.)


(28.01.2022)

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Wiener Börse Plausch S2/35: Verbund wird vom Passagier zum Piloten und macht ein Webinar, dazu ein Immo-Update


 

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