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Nachhaltigkeitszertifizierung für Holzenergie wird schlagend

01.12.2023, 1896 Zeichen
Wien (OTS) - Es kommt nicht unerwartet, aber für viele trotzdem zu früh: In vier Wochen, am 29. Dezember 2023 endet die Übergangsfrist bis zu der alle Holzkraftwerke über 20 MW Gesamtfeuerungswärmeleistung ihre Nachhaltigkeit durch ein Zertifikat nachweisen müssen. Davon betroffen sind nicht nur die Kraftwerke, sondern auch die Vorkette, wie beispielsweise Forstdienstleister.
Die Frist ist seit der Veröffentlichung der entsprechenden Verordnungen im Frühling dieses Jahres bekannt und stellt dennoch viele Unternehmen vor Herausforderungen, wie Dr. Eva Talic, Generalsekräterin der IG Holzkraft betont: „Es wird für viele knapp. Das liegt aber nicht unbedingt an den betroffenen Unternehmen, es liegt an der viel zu kurzfristigen Umsetzung.“
Österreich hat die Vorgaben der Europäischen Union zur Nachhaltigkeit von Holzenergie mit viel Zeitverzug erst dieses Jahr umgesetzt. Eine Zertifizierung war ohne die nationalen Vorgaben aber vorher nicht möglich. Das bringt die Branche massiv unter Druck, wie Talic erläutert: „Viele Unternehmen haben einfach keinen zeitgerechten Termin für ein Audit bekommen, obwohl sie sich darum bemüht haben. Die Zertifizierungsstellen haben auch nur beschränkte Kapazitäten. Dazu kommt, dass aktuell mit der Holzforschung Austria nur eine in Österreich ansässige Zertifizierungsstelle zur Verfügung steht.“
Mit Hinblick auf die kürzlich in Kraft getretene Überarbeitung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie der EU (RED III) richtet Talic einen dringenden Appell an die Politik: „Die nationale Umsetzung der RED III muss schneller erfolgen. Die Politik muss hier aus den Fehlern bei der Implementierung der RED II lernen. Wir brauchen zeitnah Rechtssicherheit durch nationale Vorgaben mit ausreichend langen Übergangsfristen, damit alle Unternehmen ihre Zertifizierung zeitgerecht erhalten. Denn an einer Sache gibt es keine Zweifel: Holzenergie in Österreich ist nachhaltig.“

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