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Moosbrugger für mehr Fairness in Lebensmittel-Wertschöpfungskette

22.10.2018
Wien (OTS) - „Der Ausnützung des massiven Machtgefälles in der Lebensmittel-Versorgungskette muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden. Daher unterstütze ich alle nationalen und europäischen Anstrengungen, die für mehr Rechtschaffenheit in Umgang und Abgeltung der bäuerlichen Familien- und Verarbeitungsbetriebe sorgen. Der heute vorgestellte Fairnesskatalog für Unternehmen ist ein weiterer wesentlicher Schritt in Richtung einer besseren Verteilung in der Wertschöpfungskette. Auch die Landwirtschaftskammer Österreich hat mit ihrem Experten-Know-how gerne dazu beigetragen, diesen Leitfaden auszuarbeiten“, betont Josef Moosbrugger, Präsident der Landwirtschaftskammer (LK) Österreich. Der Fairnesskatalog stelle eine entscheidende und für Europa vorbildhafte Orientierungshilfe dar.
Missstände beseitigen, Geschäfte auf Augenhöhe ermöglichen
„Derzeit bleiben EU-weit im Schnitt nur 21% vom Wert eines Agrarprodukts bei den Bäuerinnen und Bauern, 28% in der Verarbeitung und 51% beim Handel. Jene, die am meisten Arbeit haben, bekommen somit am wenigsten – das kann wirklich nicht sein! Gleichzeitig gibt es unlautere Geschäftspraktiken wie rückwirkende Vertragsänderungen, einseitig aufgezwungene und nicht abgegoltene Qualitätsstandards, Listungsgebühren und vorgeschriebene Werbekostenbeteiligungen. Diese und weitere Missstände gilt es dringendst zu beseitigen“, unterstreicht Moosbrugger. „Die drei größten Unternehmen im österreichischen Lebensmittel-Einzelhandel halten einen Marktanteil von 86%. Angesichts dieser Machtkonzentration ist es wichtig, unseren Bäuerinnen und Bauern sowie unseren Verarbeitungsbetrieben Instrumente in die Hand zu geben, um faire Preise und Geschäftsbedingungen sicherstellen zu können. Wir Bauern und Verarbeiter sind schließlich keine Bittsteller der Handelskonzerne. Vielmehr verdienen wir es uns, als Geschäftspartner auf Augenhöhe ernstgenommen zu werden.“
EU-Rechtsrahmen raschest beschließen und umsetzen
Parallel zum Fairnesskatalog für Unternehmen und einer anonymen Beschwerdestelle (Whistleblower-Hotline) bei der Bundeswettbewerbsbehörde wird auf europäischer Ebene an einem neuen EU-Rechtsrahmen für Geschäftspraktiken auf Augenhöhe gearbeitet. „Dieser sollte so rasch wie möglich beschlossen werden und dann auf nationaler Ebene in eine rechtlich verbindliche Umsetzung münden. Der heute vorgestellte Fairnesskatalog stellt dafür eine ausgezeichnete Grundlage dar“, betont der LK Österreich-Präsident. „Ich begrüße es sehr, dass die EU-Kommission diese Initiative getätigt hat und es Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger im Zuge der EU-Ratspräsidentschaft bereits gelungen ist, eine Befürwortung durch die Mitgliedstaaten zu erreichen. Wenn nun bestimmte Player versuchen, mit allen Mitteln eine Einigung im EU-Parlament zu verhindern, verdeutlicht das einmal mehr die Notwendigkeit einer Verbesserung für die Bauern.“ (Schluss) jule
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