Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Magnesium-Engpass: Warnung vor massiven Auswirkungen aufgrund von Engpässen aus China

25.10.2021
Wien (OTS) - In der Metallindustrie findet Magnesium als Legierungsmetall Anwendung, ist unverzichtbarer Bestandteil für Aluminium- und Stahlkomponenten und u.a. in der Automobilindustrie, bei Verpackungen und für Gebäude von grundlegender Bedeutung.
Die chinesische Produktion von Magnesium wurde im September 2021 nahezu eingestellt, weil es – aufgrund der Vorgaben der chinesischen Regierung - zu Energieengpässen gekommen ist. Roman Stiftner, Geschäftsführer des Fachverbandes Bergbau-Stahl und NE-Metallindustrie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ): „Der Produktionsausfall führt zu einer weltweiten Krise des verfügbaren Magnesiums in einem bisher nicht bekannten Ausmaß. China ist de facto Monopolist, denn 95% des in der Europäischen Union zum Einsatz kommenden Magnesiums stammen aus China.“
Der Wegfall der chinesischen Produktion hat bereits dazu geführt, dass Preise ein neues Rekordniveau erreicht haben und es zu Verwerfungen in der weltweiten Logistik gekommen ist. Ausgehend von einem Niveau von etwa US-Dollar 2.000 pro Tonne am Jahresbeginn 2021 kam es bereits zu einer unglaublichen Steigerung von bis zu US-Dollar 14.000 pro Tonne. Stiftner geht davon aus, dass die Vorräte an Magnesium mit Ende November aufgebraucht sein werden.
Existenzielle Folgen für Unternehmen und Arbeitsplätze drohen
Aufgrund der zentralen Rolle von Magnesium im Wertschöpfungsprozess bedrohen diese Produktionsausfälle die Existenz von tausenden Unternehmen in Europa und der damit in Verbindung stehenden Jobs.
Die Fachverbände Bergbau-Stahl sowie NE-Metallindustrie fordern im Gleichklang mit zwölf europäischen Interessenverbänden, dass umgehend Maßnahmen ergriffen werden mögen, um potentiell existentielle Folgen für österreichische und europäische Unternehmen sowie die damit verbundenen Millionen Arbeitsplätze abzuwenden. Dabei ist es unerlässlich, dass die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten Gespräche mit den chinesischen Behörden aufnehmen, um kurz- und mittelfristige Lösungen zu vereinbaren. (PWK 510/ES)
BSN Podcasts
Der Podcast für junge Anleger jeden Alters

Song #15: Christmas Time Forever


 

Aktien auf dem Radar:Porr, S Immo, Immofinanz, Lenzing, CA Immo, Telekom Austria, UBM, DO&CO, Frequentis, Addiko Bank, Heid AG, Semperit, Kapsch TrafficCom, Tesla, Fabasoft.


Random Partner

VIG
Die Vienna Insurance Group (VIG) ist mit rund 50 Konzerngesellschaften und mehr als 25.000 Mitarbeitern in 30 Ländern aktiv. Bereits seit 1994 notiert die VIG an der Wiener Börse und zählt heute zu den Top-Unternehmen im Segment “prime market“ und weist eine attraktive Dividendenpolitik auf.

>> Besuchen Sie 67 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Mehr aktuelle OTS-Meldungen HIER


Meistgelesen
>> mehr


PIR-Zeichnungsprodukte
AT0000A2QDR0
AT0000A2MJG9
AT0000A2S9Z0

Börse Social Club Board
>> mehr
    #gabb #983