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Luftfahrt-Zulieferer - erfolgreich mit Plan B in der Pandemie-Zeit! (FOTO)

22.10.2020
Memmingen (D) / Hamburg (D) (D) / Hamburg (D) (ots) - Seit der Corona-Pandemie befindet sich die Luftfahrt am Boden - nicht nur die Airlines sind davon betroffen, sondern auch die gesamten Zulieferketten. Der internationale Luftfahrt-Zulieferer ACM Aerospace, spezialisiert auf die Produktion und Überholung des Kabinen-Interieurs, verzeichnet aber dank einem Plan B gerade jetzt das beste Geschäftsjahr der 50-jährigen Firmengeschichte. ACM Aerospace hat innert kürzester Zeit eine radikale Produktionsumstellung umgesetzt: Produziert werden nun zertifizierte OP-Schutzkittel zur Pandemiebekämpfung, statt Helikopter- oder Flugzeugteile. Dank dieser Flexibilität verfügt die Firma nicht nur über ein neues Standbein, sondern konnte damit trotz der momentan schwierigen Zeit über 50 neue Arbeitsplätze schaffen. Mitten in der Krise.
Die ACM Aerospace mit Hauptsitz in Memmingen (D) ist im Luftfahrtbereich spezialisiert auf die Entwicklung, Produktion und die Überholung des gesamten Kabinen-Interieurs. Dank der großen Erfahrung gehören sowohl Flugzeughersteller als auch die weltweit größten Airlines zum Kundenstamm. Doch die bis vor kurzem bestens gefüllten Auftragsbücher sind aufgrund der Corona-Pandemie praktisch leer, die Luftfahrtfirmen haben ihre geplanten Aufträge zurückgestellt. Neue Aufträge vor allem von Serienkunden waren von einem Tag auf den anderen nicht mehr existent.
Mit viel Weitsicht zu Plan B
"Schon Anfang Jahr haben wir mit Sorge auf die Pandemie-Entwicklung geschaut und waren uns sicher, das wird auch nach Europa überschwappen. Deswegen wurden alle Register gezogen und in Betracht gezogen, mit welchen Fachkompetenzen die ACM Aerospace mit einem Plan B in der Pandemie erfolgreich sein könnte.", so Roger Hohl, Geschäftsführer der ACM Aerospace. Das Unternehmen beschäftigt Menschen quer durch die Firma, die zum Beispiel textile Fachkompetenz in den unterschiedlichsten Bereichen mitbringen. So konnte die Produktion dank Synergienutzung sehr schnell auf medizinisch voll zertifizierte Schutzkleidung umgestellt werden. Diese sind so gefragt, dass die ACM mit der Herstellung umgehend an die Kapazitätsgrenzen gelangte und über 50 neue Arbeitsplätze schaffte. "Das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Wir gehen davon aus auch in den nächsten Monaten weitere Kapazitäten zu schaffen - heißt also weitere Stellen zu schaffen!", so Roger Hohl, weiter.
Größten Auftragserfolg des Unternehmens
Innert kürzester Zeit sammelte der ACM Aerospace-Vertrieb Aufträge im siebenstelligen Stückzahlen-Bereich ein und das von beachtlichen Kunden. Darunter waren Kliniken, Kassenärztliche Verbände, Rüstungs- und Baukonzerne, Lebensmittelhersteller, Pflegedienste sowie auch staatliche Organisationen. Anstatt weit über 120.000 Flugzeug- und Helikopterteile jährlich, fertigt die ACM nun also Schutzausrüstung. Doch die abrupte Produktionsumstellung war natürlich nicht ohne Risiko. Die Investitionen dafür bewegen sich im Millionen Euro-Bereich. Auch das weltweit gefragte Rohmaterial herzukriegen in Millionen von Quadratmetern ist nicht einfach. Dieser neue Geschäftsbereich hat aber der ACM Aerospace in der 50-jährigen Geschichte den größten Auftragserfolg des Unternehmens eingebracht und gleichzeitig auch das dickste Auftragsbuch der Unternehmensgeschichte beschert. Dank der sofortigen Umstellung auf Pandemie-Produkten konnte kürzlich gar ein zweistelliger Millionen-Auftrag generiert werden für Einweg-OP-Kittel.
Trotz dem Erfolg mit Schutzausrüstung forscht und entwickelt die ACM Aerospace derzeit auf Hochtouren an antiviralen und antibakteriellen Produkten für die Flugzeug-Kabine, darunter der erste antivirale Sitzbezug und auch Sitzgurt. "Gerade jetzt in der bisher größten Krise der Luftfahrt ist es wichtig deutlich in Forschung & Entwicklung zu investieren, anstatt stehen zu bleiben! Denn die Zeit kann hervorragend genutzt werden, um weiter Innovative Produkte in die Kabine zu bringen. Wer diese Krise überlebt, wird auf jeden Fall danach gestärkt am Markt agieren können!", so Roger Hohl, Geschäftsführer der ACM Aerospace, abschließend.
ACM Aerospace
ACM ist im Luftfahrbereich spezialisiert auf die Entwicklung, die Produktion und die Überholung des gesamten Kabinen-Interieurs. Hier wird deutsche Ingenieurskunst mit Sinn für Qualität und Praktikabilität verbunden. ACM kreiert gleichermassenßen kostengünstiges wie ästhetisches Design, das alle vorgeschriebenen Anforderungen in der Luftfahrt erfüllt. Dank der langjährigen Erfahrung, des internen Qualitätsmanagements und Sicherungsteams gehören sowohl kleine Flugzeughersteller als auch die weltweit größten Airlines zum Kundenstamm. Nebst dem Standort Memmingen verfügt das Unternehmen durch die Konzern-Gruppe über verschiedene internationale Standorte wie Dubai, Toulouse, St. Nazaire, Addis Abeba, und Bangalore.
 

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