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KV-Abschluss in besonderen Zeiten: Inflationsausgleich für Beschäftigte der Metalltechnischen Industrie

24.09.2020
Wien (OTS) - Trotz der massiven Einbrüche in der Metalltechnischen Industrie aufgrund der Corona-Krise, haben sich Arbeitgebervertreter und Gewerkschaften heute auf eine rasche Lösung in den Kollektivvertragsverhandlungen geeinigt. Die Beschäftigten der Branche erhalten ab 1.11.2020 einen Inflationsausgleich in Höhe von 1,45 %, KV- und IST-Löhne sowie Zulagen und Lehrlingsentschädigungen werden in diesem Ausmaß erhöht. Darüber hinaus schlagen die Verhandlungspartner den Betrieben - so sie sich in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage dazu imstande sehen - vor, eine freiwillige sowie steuer- und abgabenfreie Corona-Prämie in Höhe von € 150 zu zahlen. Zur Absicherung der Beschäftigung ist es Betrieben nun außerdem möglich, befristet bis Ende 2023 kollektivvertragliche Minusstunden auf 180 zu erhöhen.
„Der Abschluss ist eine klare Anerkennung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Betriebe der Metalltechnischen Industrie sind auch in schwierigen Zeiten verlässliche Arbeitgeber. Wir müssen uns aber weiterhin auf sehr herausfordernde Zeiten einstellen. Die Corona-Krise wirft unsere Branche um mehr als 10 Jahre zurück und eine Lohnerhöhung sichert zwar Einkommen, aber keinen einzigen Arbeitsplatz“, so Christian Knill, Obmann des Fachverbands der Metalltechnische Industrie.
Weitere Informationen: [www.metalltechnischeindustrie.at] (http://www.metalltechnischeindustrie.at/news-presse/presse/)
Zwtl.: Über die Metalltechnische Industrie
Die Metalltechnische Industrie ist Österreichs stärkste Branche. Über 1.200 Unternehmen aus den Industriezweigen Maschinenbau, Anlagenbau, Stahlbau, Metallwaren und Gießerei bilden das Rückgrat der heimischen Industrie. Die exportorientierte Branche ist mittelständisch strukturiert, besteht zu mehr als 85 % aus Familienbetrieben und ist für ein Viertel aller österreichischen Exporte verantwortlich. Zahlreiche Betriebe sind Weltmarktführer und „Hidden Champions“.
Die Metalltechnische Industrie beschäftigt derzeit rund 134.000 Menschen und sichert damit indirekt an die 250.000 Arbeitsplätze in Österreich. Sie erwirtschaftete 2019 einen Produktionswert von 39,8 Milliarden Euro.
Der Fachverband Metalltechnische Industrie, ein Zusammenschluss der ehemaligen Fachverbände Maschinen- und Metallwarenindustrie sowie Gießereiindustrie, zählt zu den größten Wirtschafts- und Arbeitgeberverbänden Österreichs und ist eine eigenständige Organisation im Rahmen der Wirtschaftskammer Österreich.
 

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Andritz ist ein österreichischer Konzern für Maschinen- und Anlagenbau mit Hauptsitz in Graz. Benannt ist das Unternehmen nach dem Grazer Stadtbezirk Andritz. Das Unternehmen notiert an der Wiener Börse und unterhält weltweit mehr als 250 Produktionsstätten sowie Service- und Vertriebsgesellschaften.

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